Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V.

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Der neue pfw ist da.
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Herzlich willkommen
auf unserer Homepage!

Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch und hoffen, Sie finden hier das, was Sie suchen. Sollten Sie Fragen oder auch Anregungen für unsere Seite haben, teilen Sie uns diese bitte mit. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung – schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.
Ihr Präsidium des
Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften


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Interkulturelle Nachmittage in Friesack

Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden „Interkulturellen Nachmittage" in Friesack, die durch den Humanistischen Freidenkerbund Havelland und die Nauener Tafel durchgeführt werden, besichtigten Flüchtlinge und Deutsche gemeinsam in dieser Woche den kleinen Gärtnereibetrieb der Familie Hansen.
Der Inhaber berichtete von der Geschichte seines Betriebes, der 1990 neu aufgebaut wurde und einst 10 Mitarbeiter_innen hatte, und führte uns durch seinen nun kleinen Betriebshof. Es gab u.a. einen Erfahrungsaustausch über die Feldfrüchte in Deutschland, Eritrea und dem Tschad, wobei wir feststellen konnten, dass viele Gemüsesorten in den genannten Ländern gleichermaßen genutzt werden.

Die Verständigung war kein Problem, da einige Geflüchtete bereits deutsch sprechen und verstehen und die Gruppe sich gegenseitig beim Übersetzen half.
Als Abschiedsgeschenk erhielten die Gäste einen Eimer voll Gemüse, das sie im Übergangsheim gemeinsam verarbeiten und essen können.
Anschließend ging es zurück in die Friesacker Ausgabestelle der Nauener Tafel, wo wir den Ausflug reflektierten und die gesehenen Früchte und Blumen im Rahmen des dort angebotenen niedrigschwelligen „Deutschkurses" wiederholten und aufschrieben.
Der offene Interkulturelle Nachmittag wird regelmäßig jeden Montagnachmittag durchgeführt.  Interessent_innen sind gern gesehen und können sich mit ihren Ideen bei der Durchführung des alternativen Deutsch-Kurses einbringen. Anfragen nehmen wir gern telefonisch: 03321-450746 oder per E-Mail:
freidenker-havelland@web.de entgegen.
Wir möchten uns bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die bisher aus Friesack, Nauen  und Berlin kommen, sowie bei den unterstützenden Betrieben bedanken.

Katrin Jura

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DFW: Morde an humanistischen Bloggern in Bangladesh strafrechtlich konsequent verfolgen!

Der DFW unterstützt die Internationale Humanistische und Ethische Union (IHEU) in ihrem Aufruf an die Regierung in Bangladesh, die Morde an humanistischen Bloggern in ihrem Land strafrechtlich konsequent zu verfolgen und zukünftige Morde zu verhindern.
Die IHEU fordert in ihrem Brief dazu auf, die Sicherheit jener, die bedroht werden zu gewährleisten, der Polizei aufzugeben, die Täter zu finden und nicht die Opfer zu beschuldigen, eigene Parteimitglieder der Regierungspartei, die die Todesstrafe für atheistische Blogger fordern, politisch zu isolieren und jene Teile der Gesetzgebung, die das Recht auf Religionsfreiheit als quasiblashemisch einschränken, aufzuheben.

Der Brief der IHEU wird auf breitester Basis von Menschenrechtsorganisationen, religiösen Vereinigungen und zahlreichen individuellen Bloggern unterstützt.
Sein voller Wortlaut ist unter  
http://iheu.org/open-letter-bangladesh nachzulesen.

Renate Bauer

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Einladung: Seminar „Wirtschaftsethik“
vom 2.–4.10.2015 in Klingberg/Ostsee

Veranstalter: Jugend- und Familienbildungswerk Klingberg e.V.
gefördert durch Bundeszentrale für politische Bildung, Unitarische Akademie, Stiftung Unitates

Mit dem Thema Wirtschaftsethik greifen wir ein aktuelles Thema der sozialen Marktwirtschaft auf. Sicherlich befindet sich die soziale Marktwirtschaft auf dem Weg zur sozialen und ökologischen Marktwirtschaft. In dieser Übergangsphase erhebt sich die Frage, ob unser Steuersystem für den Übergang vorbereitet ist? Beim Bürger ist inzwischen viel mehr Geld konzentriert als zu Zeiten, in denen die Besteuerung der Einkommen festgelegt wurde.

Um sinnvolle Investitionen auszulösen, müssen dann nicht die Steuergesetze ergänzt werden? Reicht hier die Besteuerung der Einkommen, wie sie im beginnenden Industriezeitalter einmal festgelegt wurde? Ist die Steuerhinterziehung ein Phänomen der nicht angepassten Steuergesetze, die dem Bürger keine sinnvollen Investitionsmöglichkeiten aufzeigen? Ein wesentliches Gesetz, das EEG, das zum Aufwuchs der abgasfreien, ressourcenschonenden und weltweit anwendbaren Energiewandlung geführt hat und vom Bürger als Klimaschutz-Prävention akzeptiert wurde, wird so umgestaltet, dass bevorzugt Großindustrien investieren können.
Wo bleibt eine Gesetzgebung für eine Ökonomie für den Menschen? Muss immer erst ein Massensterben im Mittelmeer eintreten, bevor die EU und Deutschland eine Willkommenskultur entwickeln, die den Migrationsdruck abbaut?
Über diese Themen wollen wir auf dem Seminar unsere Gedanken für neue Gesetzesinitiativen austauschen.

Horst Prem

Programm


Freitag 2. Okt.,
18:00 Abendimbiss, 19:00 Vorstellungsrunde
19:30 Hartmut Hegels: Was zählt sind Zahlen. – Aussprache
Samstag 3. Okt. 08:00 Fruhstuck
09:00 Rasmus Stelling: Das Bankenwesen der Zukunft, ermöglicht das Bankgeheimnis erst die Steuerhinterziehung? – Aussprache –
10:30 Kaffeepause
11:00 Horst Prem: Ökonomie für den Menschen – MR-Verletzungen der Weltbank. – Aussprache –
12:30 Mittagessen
14:00 Prof. Dr. Wolfgang Deppert: Individualistische Wirtschaftsethik (IWE). – Aussprache –
15:30 Kaffeepause
16:00 Wigmar Bressel: Renaissance der Manufakturen statt Rohstoffverschwendung in globaler Massenproduktion. – Aussprache –
18:00 Abendessen – Fortsetzung der Aussprache in Kleingruppen
Sonntag 4. Okt. 08:00 Frühstück
09:00 Präsentation der Arbeitsergebnisse der Kleingruppen –
10:30 Kaffeepause
11:00 Zus.fassung der Initiativen – 12:30 Mittagessen
13:30 Formulierung der Gesetzes-Initiativen –
14:30 Ende des Seminars

Referenten:
Hartmut Hegels, Bankkaufmann i.R. und ehrenamtlicher Schuldnerberater beim DPWV Detmold.;
Rasmus Stelling, Bankdirektor und Berater bei der OECD (tax exchange);
Horst Prem, Luft- u. Raumfahrt-Ingenieur und Vors. d. Jugend- u. Familienbildungswerkes Klingberg (JFK);
Prof. Dr. Wolfgang Deppert, Philosoph an der Universität Kiel und Rektor des Sokrates Universitätsvereins;
Wigmar Bressel, geschäftsführender Gesellschafter einer Manufaktur und stellv. Vorsitzender des JFK.

Tagungskosten:
Logis, Verpflegung und Tagungsgebühr: 155,- € pro Person im DZ, 175,- € im EZ Tagesgäste (Sa.): 35,- € inkl. Mittagessen und Kaffee, (Fr./So. nach Absprache). Anmeldung bei:
info@bildung-klingberg.de
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Wir trauern um unseren indischen Freund Lavanam

Ein großer Humanist, Freiheitskämpfer, Sozialreformer und Atheist, ein Menschenrechtsaktivist im Sinne Gandhis, ein kluger und herzensguter Menschenfreund, unser Freund Lavanam aus dem Atheist Centre ist am 14. August mit 85 Jahren nach schwerer Krankheit in Vijayawada verstorben.  Sein Tod ist ein großer Verlust für unsere humanistische Familie und für die internationale humanistische Bewegung.
Wir werden Lavanams fröhlichen Gespräche, ernsthaften Diskussionen und beeindruckenden Vorträge nicht vergessen.
Sein rollendes Lachen, seinen feinen Humor und seine klugen Gedanken werden wir immer im Herzen behalten. Im Bemühen um Verständigung und Freundschaft, um Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit und im Kampf gegen das Kastensystem, Aberglauben und Intoleranz hat er sich um die Menschen seiner Heimat Indien und um alle Menschen verdient gemacht.

Wir lernten seine philosophischen und aufklärerischen Positionen und seine umfangreiche Bildungs- und Sozialarbeit kennen und schätzen. Er lebte den humanistischen Atheismus als einen positiven Lebensstil, in der Tradition seines Vaters Gora und seiner Mutter Saraswathi Gora. Er hat mit mir 1994 den Humanistischen deutsch-indischen Jugendaustausch begründet, der gerade jungen Menschen in Indien und in Deutschland neue Horizonte und Lebensanschauungen vermitteln konnte.
Auch wir haben einen bedeutenden Freund verloren.
Ich bin sehr traurig. Mein Mitgefühl und tiefempfundenes Beileid gilt der Familie Gora.

Dr. Volker Mueller
Vorsitzender des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland / Brandenburg

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„Ein Freund hat uns verlassen“
Trauer um DGHS-Vizepräsident Adi Meister (1934–2015)

(dgpd Berlin)  Die DGHS trauert um ihren langjährigen Vizepräsidenten Adi Meister, der am Sonntag, den 19. Juli 2015, nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist. Lesen Sie den Nachruf von DGHS-Präsidentin Elke Baezner:
„007 – das war die Mitgliedsnummer von Adi Meister bei der DGHS, deren Vizepräsident er seit sieben Jahren war. Vor allem steht sein Name in großen Lettern auf der Gründungsurkunde der DGHS vom 7. November 1980. Sein Ziel war damals schon, den Schwerkranken vom Objekt der medizinischen Wissenschaft wieder zum Träger seiner eigenen Entscheidungen zu machen, der selbstständig und eigenverantwortlich über sein Leben, seine Behandlung oder den Verzicht darauf, und damit auch über sein Lebensende bestimmen kann, wenn er das will.

Es ging ihm um das Prinzip der Wahlfreiheit im Leben wie im Sterben. Aber Adi Meister setzte sich nicht nur für die DGHS ein, sondern auch zeitlebens für das Gemeinwohl der Stadt Fürth und ihrer Bürger, insbesondere für die Belange der älteren Mitbürger. So regte er den Bau von Altenheimen der AWO (Arbeiterwohlfahrt) an und leitete sie verantwortlich.

Darüber hinaus gründete er die Hans-Weinberger-Akademie, ein Bildungsinstitut der Bayerischen Arbeiterwohlfahrt mit sieben Standorten in Bayern.
In Zeiten des Eisernen Vorhangs knüpfte er Kontakte in die Tschechoslowakei und organisierte einen Kindererholungsaustausch. Nach der Wiedervereinigung ließ er in Thüringen mehrere Altenheime errichten. Als Mitglied des Landes-Seniorenbeirates beriet er sogar das Bayerische Sozialministerium und war seit seiner Jugend für die SPD tätig.
Eine der höchsten Ehrungen verlieh ihm die Stadt Fürth mit dem Goldenen Kleeblatt für sein langjähriges Wirken als Vorsitzender des Seniorenrates, Vorsitzender des Regionalverbandes des Bundes der Steuerzahler und Ortsvorsitzender des Bundes für Geistesfreiheit. Für seine Verdienste um die Seniorenpolitik erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Seiner Frau Hildegard, die ihn treu und effizient bei allen Unternehmungen begleitete, gebührt ebenso viel Ehre.
Neben den vielen privaten und beruflichen Erfolgen wurde Adi Meister aber auch nicht von schweren Schicksalsschlägen verschont. Sein einziger, hochbegabter, sein geliebter Sohn starb schon in jungen Jahren an Krebs.
Adi Meister wurde im Januar 81 Jahre alt. Sein Leitspruch lautete: „Es kommt nicht darauf an, wie alt man ist, sondern WIE man alt ist.“ Bis vor Kurzem, noch bis im April dieses Jahres,  nahm er aktiv an Sitzungen und Veranstaltungen der DGHS teil, wir standen permanent in telefonischem Kontakt, er gehörte bis zum Schluss dem Vorstand an, interessierte sich für die Belange seiner DGHS, war beratend mitten unter uns.
Mir war er vom ersten Tag meiner Präsidentschaft an ein höchst kompetenter, freundschaftlicher Ratgeber, ein absolut integrer Mitstreiter, ein kritischer, aber stets kollegialer Querdenker, wenn es sein musste. Und einer, der die Arbeit, auch die unangenehme, nicht delegiert hat,  sondern die Ärmel hochkrempelte und die Probleme, z. B. im Personalbereich, für den er im Vorstand der DGHS verantwortlich zeichnete, mit ebenso viel Sachverstand wie Menschlichkeit geregelt hat.
Eigenständiges Denken und mitfühlendes Handeln im Interesse seiner Mitbürger, so wird Adi Meister uns in Erinnerung bleiben.
Adi Meister wusste um seine Krankheit, er wusste, wie es um ihn stand, er wusste, dass er sterben würde. Er hat keinen Freitod gewählt, er hat für seine persönliche individuelle Situation zusammen mit seiner Familie die Entscheidung getroffen, einen natürlichen Tod anzunehmen.
Ein starkes Signal für das Selbstbestimmungsrecht und das Recht auf Wahlfreiheit am Lebensende, Ziele, die die DGHS schon lange fordert. Adi Meister hat damit Spuren hinterlassen, die für uns alle unauslöschlich sind.
Ein Freund hat uns verlassen. Aber wir werden unsere Arbeit in seinem Geiste weiterführen. Wir sind in Gedanken auch bei seiner lieben Frau, der wir von Herzen unsere ehrliche Anteilnahme aussprechen.“

Elke Baezner – DGHS-Präsidentin


Wir trauern um unseren guten Freund Adi Meister. Er hat sich große Verdienste in der freigeistigen Bewegung erworben, in Fürth, in Bayern und in der Bundesrepublik. So war er  u.a. als Ehrenpräsident des Bundes für Geistesfreiheit Bayern und als langjähriges Präsidiumsmitglied des Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften aktiv.
Mit klarem Verstand, großem Herzen und uneigennützigem, konsequentem Engagenment hat Adi Meister uns stets angeregt und als aufrechter Humanist im Miteinander gewirkt.

Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V.

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Namensänderung:
Humanistische Gemeinschaft Neu-Isenburg

Die Freireligiöse Gemeinde Neu-Isenburg hat sich auf der außerordentlichen Gemeindeversammlung vom 25.07.2015 mit einstimmigem Beschluss in Humanistische Gemeinschaft Neu-Isenburg umbenannt. Es war auch für uns nur ein konsequenter Schritt diesen Weg zu gehen, nachdem sich schon unser Landesverband im Juni 2015 in Humanistische Gemeinschaft Hessen (HuGH) umbenannt hatte.

Die zukünftige Arbeit zielt nicht nur darauf ab, ein dem modernen Zeitgeist entsprechendes Erscheinungsbild zu erarbeiten und zu repräsentieren, um den heutigen Werten einer offenen und toleranten Gesellschaft gerecht zu werden. So sollen vor allem die Angebote und Inhalte unserer Gemeinschaftsarbeit modernisiert, aber auch erweitert werden, um den Menschen einen freigeistigen Hort zu bieten, ohne unsere bisherige Arbeit und Tradition zu verleugnen. Die Zusammenarbeit mit unserem Landesverband und den Dachverbänden im säkularen Umfeld, wie u.a. dem Dachverband freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW), dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) und der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) soll intensiviert werden.
In der neuen Verfassung der Humanistischen Gemeinschaft Hessen, die den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts besitzt, ist der Bezug zum Humanismus als undogmatische, weltoffene und säkulare Weltanschauung eindeutig verankert. Mit dem Abschied von allen religiösen Begriffen soll aber nicht nur den sich verändernden Rahmenbedingungen und heutigen Überzeugungen der Mitglieder Rechnung getragen werden. Der neue Name soll auch dazu beitragen, dass die Gemeinschaft z.B. nicht mehr mit den evangelikalen Freikirchen u.a. verwechselt wird.

Aus der Verfassung - Die neue Präambel:
Die Humanistische Gemeinschaft Hessen (HuGH) hat ihre Wurzeln in der Aufklärung und der Demokratiebewegung der Revolution von 1848, woraus die freireligiöse Weltanschauung und das Freidenkertum entstanden sind. In ihr sind Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen organisiert. Unser Spektrum umfasst Agnostiker, Atheisten, Freidenker, Freireligiöse, Humanisten, Pantheisten und andere Freigeister. Was uns eint, ist das Eintreten für Toleranz und weltanschauliche Neutralität des Staates, für Solidarität der Menschen untereinander und Gerechtigkeit zwischen den Völkern, gegen Rassismus und Nationalismus, für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit sowie der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur.

Alternative zu den Kirchen:
2014 waren 34 % der Bevölkerung in Deutschland konfessionslos und über 7 % gehörten anderen Weltanschauungen an (Quelle: fowid.de). Für diese große Anzahl Andersdenkender möchten wir durch unsere Gemeinschaft und in Zusammenarbeit mit anderen säkularen Verbänden in Politik und Gesetzgebung Gehör verschaffen, sowie uns für die gesellschaftlich notwendige Trennung von Staat und Kirche einsetzen. Weiterhin werden wir die alternativen Angebote in unserem traditionellen Bereich der Lebens-, Ehe-, Jugend- und Trauerfeiern sowie unseren staatlich anerkannten weltanschaulichen Schulunterricht aufrechterhalten, der im Zeugnis wegen der Hessischen Schulverfassung als „Religionsnote" eingetragen wird.

Weitere Informationen hierzu sind über unseren Landesverband HuGH zu erhalten:
Tel.: 0611-377715 oder E-Mail an buero@humanisten-hessen.de

Klaus Hofmann
Humanistische Gemeinschaft Neu-Isenburg
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Mode im Wandel der Zeit:
Von der Wespentaille über
die Reformkleidung zu
heutigen Designerinnen

Zum Herbstseminar vom 02. – 04. Oktober 2015 fahren wir nach Brandenburg an der Havel. Wir wohnen in der Hotel-Pension Gerono, Magdeburger Str. 12, 14770 Brandenburg, Tel. 03381/34090.
Kosten:
EZ Du/WC / ÜF pro Person 80,00 €,
DZ Du/WC / ÜF pro Person 55,00 €
+ Seminarkosten (incl. Stadtführung) ca. 25,00 €

Es besteht die Möglichkeit zum Besuch der Bundesgartenschau 20,00 €. Ermäßigt, d. h. mit Behindertenausweis ab 50 %, 18,00 € mit einem „B“ im Ausweis ist eine Begleitperson frei.

Vorläufiger Ablaufplan:
Fr., 02.10.2015 Nachmittag Anreise, 18.30 Uhr Abendessen und gemütliches Beisammen-sitzen im Restaurant „Kartoffelkäfer“, Steinstr. 56, 14776 Brandenburg
Sa., 03.10.2015 08.30 Uhr Frühstück, 10.00 Uhr Sitzung mit Neuwahlen, Seminar, Nachmittags Möglichkeit zum Besuch der Bundesgartenschau,
ca. 18.30 Uhr Abendessen (Lokal noch nicht bestimmt).
So., 04.10.2015 08.00 Uhr Frühstück, 10.00 Uhr Frauenstadtführung ca. 2 Std.), Mittag Abreise
Ist euer Interesse geweckt? Dann erwarten wir eure telefonische oder schriftliche Anmeldung mit Angabe der Zimmerkategorie (EZ, DZ) sowie der Überweisung einer Anzahlung in Höhe von 30,00 € bis zum 31. Juli 2015 auf das Konto der
Frauen-Arbeitsgemeinschaft im BFGD
IBAN DE95 5455 0010 0191 4361 38, SWIFT-BIC LUHSDE6AXXX
bei der Sparkasse Vorderpfalz
Anita Stahl (Büro) Tel. 0621-512582, E-Mail: pfalz@freireligioese.de
(privat) Tel. 0621-663799, E-Mail stahl_braun@web.de
(mobil) Tel. 0170-1808635
Liebe Grüße,
eure
Uschi, Jane + Anita
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Beschluss der Landesversammlung der hessischen Freireligiösen:
FLH hat sich umbenannt und heißt jetzt
Humanistische Gemeinschaft Hessen

Der neue Landesvorstand 2015 (mit Landessprecher und Geschäftsführerin, v.l.) Conny Saueressig (Präsidium), Klaus Hofmann (Präsidium, Schatzmeister), Dr. Holger Behr (Landessprecher), Timo Saueressig (Präsidium), Manfred Gilberg (Präsident), Waltraud Träger, Ralf Becker, Elke Suchanek (Geschäftsführerin), Heinz Becker (Präsidium), Dieter Bender, Heinz Walter, Herbert Messer. (Auf dem Bild fehlen: Wilfrid Hermann, Dr. Gerd Mitschke, Martin Müller, Wilma Schulze und Norbert Spengler.) Zu stellvertretenden Mitgliedern des Landesvorstands wurden gewählt: Jochen Enders, Michael Luft und Doris Weimer-Schluckebier.

Am 13. Juni 2015 hat die Landesversammlung der Freireligiösen Landesgemeinschaft Hessen entschieden: ihr neuer Name lautet Humanistische Gemeinschaft Hessen (HuGH). Der Antrag war während der vergangenen zwei Jahre allmählich gereift und nun vom Landesvorstand erfolgreich zur Abstimmung gestellt worden. Damit einher ging eine Verfassungsänderung, die vor allem die an vielen Stellen nötigen Änderungen des Namens betreffen, aber auch einige andere Punkte, die einer Überarbeitung bedurften.
Es kommt jetzt einiges an Arbeit auf den neuen Landesvorstand und das Präsidium zu: Nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern vor allem die Inhalte sollen möglichst bald überarbeitet und modernisiert werden, ohne die Tradition aus dem Blickfeld zu verlieren.
In der neuen Verfassung der Humanistischen Gemeinschaft Hessen, die den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts besitzt, ist deutlich der Bezug zum Humanismus als säkulare undogmatische Weltanschauung verankert. Mit dem Abschied vom Begriff Religion soll aber nicht nur sich verändernden Rahmenbedingungen und den heutigen Überzeugungen der Mitglieder Rechnung getragen werden. Der neue Name soll auch dazu beitragen, dass die Gemeinschaft seltener mit den Anhängern evangelikaler Freikirchen verwechselt werden.

Aus der Verfassung der HuGH - Die neue Präambel:
Die Humanistische Gemeinschaft Hessen (HuGH) hat ihre Wurzeln in der Aufklärung und der Demokratiebewegung der Revolution von 1848, woraus die freireligöse Weltanschauung und das Freidenkertum entstanden sind. In ihr sind Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen organisiert. Unser Spektrum umfasst Agnostiker, Atheisten, Freidenker, Freireligiöse, Humanisten, Pantheisten und andere Freigeister. Was uns eint, ist das Eintreten für Toleranz und weltanschauliche Neutralität des Staates, für Solidarität der Menschen untereinander und Gerechtigkeit zwischen den Völkern, gegen Rassismus und Nationalismus, für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit sowie der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur.
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Unitarier befürworten bundesweite Rechtssicherheit für Ärzte
Würde bis zum Schluss

Die Unitarier – Religionsgemeinschaft freien Glaubens befürworten den fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf zur Regelung der ärztlich begleiteten Lebensbeendigung (Suizidhilfegesetz) von der Gruppe der Bundestagsabgeordneten um Peter Hintze (CDU/CSU) und Karl Lauterbach (SPD). Der Gesetzentwurf will Ärzten bundesweit Rechtssicherheit verschaffen, wenn sie schwersterkrankten Menschen ohne Aussicht auf ein Überleben bei der Beendigung ihres Lebens helfen. Dazu soll im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ein eigenständiger Paragraf 1921a eingeführt werden, der die Bedingungen wie Volljährigkeit und Freiwilligkeit regelt. Horst Prem, Landesgemeindeleiter der Unitarier in Bayern und ehem. langjähriger Präsident der Unitarier bundesweit, schätzt den Gesetzentwurf als vernünftig und praktikabel ein.
„Diese Lösung berücksichtigt sowohl die Wünsche des Patienten als auch die Gewissenssituation des Arztes", so Prem auf Nachfrage hin. „Sterben ist eine höchst private und individuelle Angelegenheit, der wir mit dem neuen Gesetz besser gerecht werden können."

Horst Prem, Landesgemeindeleiter der Unitarier in Bayern und ehem. langjähriger Präsident der Unitarier bundesweit

Mit diesem Gesetzentwurf würde ein bundesweiter Anspruch eines unheilbar erkrankten Menschen auf Hilfestellung eines Arztes entstehen, sofern der ausführende Arzt seinerseits die Handlung mit seinem Gewissen vereinbaren kann und eine umfangreiche ärztliche Beratung vorausgegangen ist. Der neue § 1921a vereinheitlicht die bislang in jedem Bundesland unterschiedliche Handhabung. Aktuell sind die Vorgaben Sache der länderbezogenen Ärztekammern. Die Regelungen in Berlin, Bayern und Baden-Württemberg sind recht liberal, während die Kammer Nordrhein es den Mitgliedern ausdrücklich verbietet, Patienten selbst auf Verlangen hin zu helfen.
Die Unitarier streben nach religiöser Eigenständigkeit jedes Einzelnen und lehnen starre Dogmen ab. Sie treten weltweit ein für Freiheit, Vernunft, Demokratie und Menschenrechte. Die Möglichkeit, das Lebensende Schwersterkrankter weitgehend selbst bestimmen zu können, sehen sie als wesentlichen Teil des Persönlichkeitsrechts.

Mehr Infos zu den Unitariern auf www.unitarier.deund www.icuu.net und www.europeanuu.org und www.iarf.net --- Folgen Sie uns auf twitter.

Kontakt:
Dipl.-Kff. Kerstin Salerno, Tel.: (02955) 74 63 910, mobil: (0151) 52 96 75 97,
kerstin.salerno@unitarier.de
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Unitarische Ehefeiern für gleichgeschlechtliche Paare
Gleichbehandlung aus religiöser Überzeugung

Die Unitarier – Religionsgemeinschaft freien Glaubens weisen in der Diskussion zur Gleichbehandlung homosexueller Paare darauf hin, dass verantwortliche Eigenständigkeit und gegenseitiger Respekt Kernpunkte unitarischer Ethik sind. Deshalb begrüßen die Unitarier die Entscheidung der Volksbefragung in Irland, homosexuelle Ehegemeinschaften mit heterosexuellen gleichzustellen. Diese Haltung wird in der Religionsgemeinschaft freien Glaubens aktiv gelebt. Die Gleichbehandlung aller Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung ist ein Menschenrecht. Deshalb können sich homosexuelle Paare selbstverständlich genauso unitarisch trauen lassen wie heterosexuelle.

Weltweit gehören Unitarier zu den Vorreitern in Fragen der Gleichbehandlung. Pfarrerinnen und Pfarrer unitarischer Gemeinden in den U.S.A. waren die ersten, die gleichgeschlechtliche Trauungen durchgeführt haben. Der Geschäftsführer der Unitarier in Großbritannien Derek McAuley wurde als anerkannte, koordinierende Kraft sogar im britischen Parlament zur Gesetzgebung in dieser Frage angehört.
Sexualität ist ein Grundelement menschlichen Zusammenlebens. Unitarier unterstützen deshalb Freiheiten, die im Einvernehmen zwischen gleichberechtigten Sexualpartnern gelebt werden und insbesondere nicht durch religiöse Dogmen beschnitten werden sollten. Die sexuelle Freiheit jedes Einzelnen endet allerdings dort, wo die Freiheit oder körperliche Unversehrtheit eines anderen eingeschränkt wird oder Abhängigkeiten vorsätzlich ausgenutzt werden. Hier muss umfassende Aufklärung spätestens in der Schule erfolgen, was qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer erfordert.
Gleichzeitig zeigen aber auch die vielfältigen Formen von Missbrauch, dass der Schutz Schwächerer weiter ausgebaut und wirksame rechtliche Instrumente zur Verfügung stehen müssen. Die Verfolgung von sexueller Gewalt jedweder Form ist hierfür nur ein Beispiel. Achtsamkeit bedarf es aber auch im Umgang mit den Opfern sexueller Gewalt. Unverarbeitete Traumata können über Generationen hinweg die sexuellen Haltungen von Menschen beeinflussen. Umfassende Information zu Beratungsangeboten schon in den Schulen, konsequente Unterstützung von Opfern sowie Verfolgung, Bestrafung und Betreuung von Tätern sind daher unerlässlich.
Unitarier mahnen zum Respekt im Umgang mit dem Gegenüber und der Umwelt in allen Lebensbereichen. Daher ist die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Ehe die logische Konsequenz einer unitarischen Religionsauffassung. Sie ist ein deutlicher Schritt in Richtung einer pluralistischen Gesellschaft, die eine Weiterentwicklung und ein lebenswertes Dasein ermöglicht.
„Wir begrüßen das positive Votum der Iren zur gleichgeschlechtlichen Ehe ausdrücklich und fordern die politischen Entscheidungsträger in Deutschland dazu auf, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für gleichgeschlechtliche Ehen zu schaffen“, so Prof. Dr. Karsten Urban, Präsidiumsmitglied der Unitarier. Urban weiter: „Die Unitarier als Religionsgemeinschaft bieten seit langem Ehefeiern für gleichgeschlechtliche Paare an.“


Pressestelle Unitarier
Dipl.-Kff. Kerstin Salerno
Schmiedeweg 3
33142 Büren
Tel.: 02955/7463910
www.unitarier.de
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Unitariertag 2015
Neue Wege gehen

Vom 22.-25. Mai 2015 feierten Mitglieder und Freunde den 29. Unitariertag in Worms. Nach zukunftsweisenden Entscheidungen der Hauptversammlung und bewegenden Feierstunden stellten die Unitarier ihre Diskussionsfreude in unterschiedlichsten Workshops unter Beweis. Traditionell richtete die Jugendgruppe sich im beliebten Zeltlager ein und veranstaltete neben dem „Bunten Abend" einen Poetry-Slam.

Neben den Neuwahlen von Vorstand, Präsidium und Geistigem Rat beschloss getreu dem diesjährigen Motto „Spuren lesen – Wege bahnen" die Gemeinschaft, ihren Namen zu ändern in „Unitarier – Religionsgemeinschaft freien Glaubens".

Das neugewählte Präsidium der „Unitarier – Religionsgemeinschaft freien Glaubens" setzt sich gleichberechtigt zusammen aus Prof. Dr. Karsten Urban, Inga Brandes und Freya Bednarski-Stelling (v.l.), die sich die bundesweit ausgerichteten Aufgaben teilen.

Dieser Schritt verdeutlicht, dass die Gemeinschaft Teil der weltweiten Bewegung von Unitariern und Universalisten ist. Gleichzeitig hält der Begriff „Religionsgemeinschaft", er stammt noch aus dem Gründungsjahr 1876 in Worms, eine Verbindung der Gegenwart zu den Ursprüngen aufrecht. Neben weiteren Entscheidungen wurde das Mitbestimmungsrecht der einzelnen Mitglieder deutlich gestärkt, indem die im zwei-jahres Rhythmus stattfindende Hauptversammlung von einer Delegierten-Versammlung zu einer Mitgliederversammlung umstrukturiert wurde.
Die Unitarier verstehen sich als religiös, ohne dass Vorgaben und Dogmen das Denken und Empfinden einschränken. Gemeinsam begehen sie feierliche und besinnliche Stunden, ob zu Morgenfeiern im Jahresverlauf, Jugendleiten, Hochzeiten oder Beerdigungen. Seminare, Kongresse und Workshops zu aktuellen und historischen, gesellschaftlichen Themen ermöglichen den intellektuellen Austausch. Im Mittelpunkt des unitarischen Denkens stehen die Toleranz und der Respekt füreinander. „Wohlwollen und Achtsamkeit sind Werte, an denen sich die unitarische Gemeinschaft messen lassen muss", betonte Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Karsten Urban in seiner Ansprache zum Abschluss. „Wir freuen uns ganz besonders auf den ersten Europäischen Unitariertag vom 2.-5. Juni 2017 in Ulm/Neu-Ulm."

Mehr Infos auf
www.unitarier.de und www.icuu.net und www.europeanuu.org

Kontakt:
Dipl.-Kff. Kerstin Salerno, Tel.: 02955 - 74 63 910, mobil: 0151 - 52 96 75 97,
kerstin.salerno@unitarier.de
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Unitarier weltweit – 20 Jahre ICUU

Der unitarische Gedanke einer ganzheitlichen Weltsicht prägt seit jeher das Leben vieler Menschen in vielen Kulturen, in vielen Ländern und auf allen Kontinenten. Um den Austausch und die Vernetzung der Gemeinden der Unitarier und der unitarischen Universalisten untereinander zu stärken, gründete sich im März 1995 in Essex, Massachusetts (USA), der „International Council of Unitarians and Universalists" (Internationaler Rat der Unitarier und Universalisten). Im ICUU ist pro Land eine unitarische Mitgliedsgruppe vertreten.
Die Deutschen Unitarier sind als Gründungsmitglied von Anfang an dabei. Mit unermüdlichem Einsatz und beachtlicher Kontaktfreude leistete Wolfgang Jantz einen wesentlichen Beitrag zur Bildung der weltweiten Organisationsstrukturen. Für sein Engagement wurde Jantz 1995 mit dem ICUU Founders Vision Award ausgezeichnet. Sein zentraler Ansatz ist die Integration und das Brückenbauen zwischen unterschiedlichen Strömungen. So wurde auch der Name „Internationaler Rat der Unitarier und Universalisten" gewählt, um möglichst vielen Gruppen des unitarischen Spektrums die Teilnahme zu ermöglichen. Inzwischen zählen Gemeinden aus 20 Ländern zu den Mitgliedern des ICUU.
Alle zwei Jahre treffen sich Delegierte zum „Council" (Hauptversammlung), entwickeln Programmaktivitäten und -prioritäten für die folgende Zeit und wählen den geschäftsführenden Vorstand. Innerhalb des letzten Jahres hat der ICUU einen neuen Ansatz gewählt, um jungen unitarischen Gruppierungen dabei zu helfen, eigene Ressourcen für die Weiterentwicklung zu erschließen. Der Schwerpunkt lag auf Hilfsangeboten für neu gegründete unitarisch-christliche Kirchen in Afrika. Außerdem wurde eine "Leadership School" in Klausenburg/Cluj-Napoca (Rumänien) durchgeführt, an der auch fünf Mitglieder der Deutschen Unitarier teilgenommen haben.
Aktuell arbeitet der ICUU an einem Pilotprojekt zur Verbesserung der regionalen Vernetzung und des Austauschs innerhalb des ICUU sowie an einem virtuellen Mentoring-Projekt für Einzelpersonen und kleine Gruppen, um freie Religion und Unitarismus an neuen Orten zu fördern. Außerdem wird ein Programm erstellt, das die Nutzung der sozialen Medien erleichtern soll. Somit werden die Nachrichten aus den unitarischen Gruppen weltweit sowie auch die unitarischen Grundgedanken zugänglicher.
„Der ICUU ist dabei, sich als internationale Organsisation zu professionalisieren. Das ist notwendig, weil die Zahl der Mitgliedsgruppen in den letzten Jahren gewachsen ist", so Inga Brandes, seit 2014 Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des ICUU. „Die Zusammenarbeit von Unitariern und Universalisten weltweit gibt auch uns wertvolle Impulse  und trägt überall wesentlich zum Fortbestehen und Wachstum von unitarischen Gruppen bei."


Mehr Infos auf www.unitarier.de und www.icuu.net.

Kontakt: Dipl.-Kff. Kerstin Salerno
Tel.: (02955) 74 63 910 --- mobil: (0151) 52 96 75 97
kerstin.salerno@unitarier.de

Oben: Der geschäftsführende Vorstand des ICUU (v.l.n.r.): Pauline Rooney, Galen Gisler, Lara Fuchs, Inga Brandes, Rev. Brian Kiely, Rev. Fulgence Ndagijimana and Dávid Gyerő. Am Mikrofon das ehemalige Vorstandsmitglied Rev. Celia Midgley

links: Wolfgang Jantz ist Gründungsmitglied des ICUU und wurde für seine Arbeit mit dem ICUU Founders Vision Award ausgezeichnet
rechts: Inga Brandes, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des ICUU

unten: Einige der Gründungsmitglieder des ICUU auf der Ratsversammlung 2005 in Montserrat (Wolfgang Jantz, hintere Reihe, 3. von rechts)

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Presseerklärung zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges:
Asylrecht schützen und Flüchtlinge willkommen heißen

Die Delegierten der 68. Landesversammlung der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz bekräftigen aus Anlass des 70. Jahrestages vom Ende des Zweiten Weltkrieges das Recht auf Asyl und die völkerrechtliche Pflicht, Flüchtlinge aus Kriegsgebieten aufzunehmen und willkommen zu heißen.

Für die Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz bedeutet das Ende des Zweiten Weltkrieges eine Befreiung, die ihnen die Wiedergründung der Gemeinden nach dem Verbot durch die Nationalsozialisten ermöglichte und ein Ende der Verfolgungen ihrer Mitglieder durch das faschistische Regime beinhaltete.
Gerade weil so manche unserer Mitglieder nur durch Flucht und Aufnahme in anderen Ländern diese Terrorherrschaft überleben konnten, ist uns das Recht auf Asyl und die freundliche Aufnahme von Flüchtlingen ein grundsätzliches Anliegen.

Daher rufen wir dazu auf, allen rechtsextremen Anschauungen und Handlungen energisch entgegenzutreten, gegen Ausländerfeindlichkeit und Ablehnung anderer Religio-nen und Weltanschauungen zu argumentieren und wir verurteilen Taten wie Brandstiftungen an geplanten Flüchtlingsunterkünften – so in Limburgerhof –, gleich ob sie einen rechtsextremen Hintergrund haben oder „nur“ dumme Jungenstreiche sind, aufs schärfste.
Als Mitglied des Netzwerks gegen rechte Gewalt und Rassismus in Ludwigshafen und des Bündnisses für Toleranz und Weltoffenheit des Landes Rheinland-Pfalz wissen wir uns einer Willkommenskultur verpflichtet.

Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz
Siegward Dittmann (Präsident)
Renate Bauer  (Landessprecherin)

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10 Jahre UNITATES:
Unitarische Stiftung feiert Jubiläum

Die Stiftung Unitates der Deutschen Unitarier Religionsgemeinschaft e.V. feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass ruft der 1. Vorsitzende Eike Möller zu mehr Engagement für den Erhalt der Religions- und Weltanschauungsfreiheit auf. Zweck der Stiftung ist die Förderung von religiöser und weltanschaulicher Toleranz und eines demokratischen Weltbildes. Seit nunmehr 10 Jahren werden Projekte und Veranstaltungen finanziell bezuschusst, die zum Erhalt und Ausbau gegenseitigen Respekts zwischen den Religionen und Weltanschauungen beitragen.
Als besonderes Highlight des letzten Jahres wird die Unterstützung der „Sprecherausbildung" der Unitarier gesehen. Junge Vortragende entwickeln unter professioneller Anleitung würdige Feierstunden sowohl zu den großen Anlässen im Lebensablauf wie Geburt, Jugend, Hochzeit und Tod als auch zu den natürlichen Abläufen im Jahreskreis wie Frühling, Sonnenwende und Erntedank. Beliebte Quelle der besinnlichen Erbauung sind auch die regelmäßigen Morgenfeiern in den unitarischen Gemeinden.
Die Stiftung Unitates entwickelt sich stetig weiter und unterstützt aktiv befreundete Organisationen – sowohl finanziell als auch operational.

Mahnt den Erhalt der Religionsfreiheit an anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Stiftung Unitates: 1. Vorsitzender Eike Möller (Foto: Evelin Frerk)

Als Mitglied des Koordinationsrats der säkularen Organisationen (KORSO) und des Säkularen Forums in Hamburg (SF-HH) übernehmen Unitates-Vorstandsmitglieder auch hier leitende Funktionen und Aufgaben, um dem säkularen Gedankengut eine stärkere Stimme zu verleihen.
Förderwürdig sind Vorträge, Seminarveranstaltungen, wissenschaftliche oder künstlerische Arbeiten und Veröffentlichungen, sofern sie die weltanschauliche Zusammenarbeit von unitarischen und freigeistigen Verbänden, Gemeinden und Körperschaften voranbringen. In diesem Rahmen wurde bereits eine Vielzahl an Projekten unterstützt bzw. überhaupt erst ermöglicht.
„Die Stiftung ist ein wichtiger Baustein zum Erhalt der demokratischen Meinungs-,  Religions- und Weltanschauungsfreiheit in Deutschland, Europa und in der Welt", erläutert der 1. Vorsitzende von Unitates, Eike Möller, sein persönliches und intensives Engagement. „Es ist heute wichtiger denn je, sich für Frieden und Freiheit im Land einzusetzen."
Mehr Infos auf www.unitates.de

Dipl.-Kff. Kerstin Salerno
Tel.: 02955/74 63 910
mobil: 0151 52 96 75 97
kerstin.salerno@unitarier.de

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Von der Gemeinschaft für Humanismus Nepal (SOCH) erreichte uns folgende Botschaft:
Humanisten helfen Erdbebenopfern in Nepal
Bitte um Unterstützung aus Mitgliedsorganisationen

Einige Mitglieder und Freunde der SOCH Nepal auf der World Untouchability Conference letztes Jahr, die um das wichtige Thema der Kasten-Diskriminierung ging, unterstützt von der IHEU, der Jugendorganisation IHEYO und anderen.

Das katastrophale Erdbeben der Stärke 7.9 (Richter-Skala) in Nepal tötete mehr als 6000 Menschen (Zahl wächst noch) und mehr als 100 000 Menschen sind verwundet. Die VN schätzen, dass mehr als 8 Millionen Personen direkt durch das Beben betroffen sind. Als Bürger eines der ärmsten Länder der Erde können die Menschen in Nepal ihren Besitz nicht aus eigener Kraft allein wieder aufbauen. In den abgelegenen Gebirgsregionen ist der Schaden noch größer.

Zur Zeit sind etwa 90 Prozent der Bevölkerung des betroffenen Gebietes ohne medizinische Versorgung, Nahrung oder Unterkunft trotz Regen und Kälte. Schwangere Frauen und Kinder sind am stärksten benachteiligt. Bald wird der Monsun in Nepal beginnen. Die Menschen werden vor Monsunbeginn ihre Häuser nicht aufbauen können, sie brauchen daher Unterkünfte für mehrere Monate.
Als soziale Organisation begann SOCH bedürftige Menschen mit Unterkunft und Nahrung zu versorgen und mobilisierte dazu mehr als 1000 Freiwillige im ganzen Land. Nun appellieren wir an unsere nationalen und internationalen Freunde, uns zu helfen, damit wir den Opfern helfen können. Ihre Spenden werden für Nahrung und Schutz von Erdbebenopfern genutzt.

Spenden können Sie auf folgendes Konto:
Kontoinhaber:  Society for Humanism (SOCH) Nepal
Kontonummer: 0144335588524001
Name der Bank: NIC Asia Bank Limited, Tripureshwor Branch, Kathmandu
SWIFT Code: NICENPKA


Ihre Unterstützung wird direkt an die Opfer gehen ohne Abzug von Verwaltungskosten. Wir sind dankbar für jeden Beitrag. Einige Banken leiten Ihre Spenden ohne Kostenabzug weiter. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Bank.

Kontakt:
Uttam Niraula
Society for Humanism (SOCH) Nepal
www.sochnepal.org
sochnepal@gmail.com
+977-1 4497268, +977-1 4484777

Die IHEU (Internationale Humanistische und Ethische Union) ruft dazu auf, folgenden Link zu teilen, um Einzelmitglieder, Förderer und regionale freigeistige Gruppen zu erreichen:
http://iheu.org/society-for-humanism-nepal-help-for-earthquake-victims/

Die IHEU sammelt online Spenden als Mittler um die SOCH Nepal bei ihrer Hilfe für die Erdbebenopfer zu unterstützen. Alle Spenden, die über diesen Weg eingehen, werden direkt an die SOCH Nepal weitergeleitet. Es gibt einen Paypal Button bei der obigen Seite. Alternativ geht es auch über diesen Link:
https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=H7VN59DEFKBHA

Schließlich hat auch
Western Union angeboten, die Spendengelder für SOCH Nepal gebührenfrei weiterzuleiten. Um diesen Service für eine Spende zu nutzen, hier die Daten:


Society for Humanism (SOCH) Nepal
www.sochnepal.org
sochnepal@gmail.com
+977-1-4497268 or +977-1-4484777
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