Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V.

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Der neue pfw ist da.
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Herzlich willkommen
auf unserer Homepage!

Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch und hoffen, Sie finden hier das, was Sie suchen. Sollten Sie Fragen oder auch Anregungen für unsere Seite haben, teilen Sie uns diese bitte mit. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung – schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.
Ihr Präsidium des
Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften


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Unitarier laden ein zum Pressegespräch
am Samstag, den 23. Mai 2015,
um 11.00 Uhr
im Parkhotel „Prinz Carl",
Prinz-Carl-Anlage 10-14,
67547 Worms

Spuren lesen – Wege bahnen

10.00 Uhr Eröffnung des Unitariertags 2015 durch Präsidium, Vorstand und Geistigen Rat im Großen Saal
11.00 Uhr Pressegespräch
Wir freuen uns, dass neben den Präsidiumsmitgliedern Freya Bednarski-Stelling und Micha Ramm weitere führende Mitglieder der Unitarier zugegen sein werden und die Unitarier vorstellen.
Um Anmeldung wird gebeten an: kerstin.salerno@unitarier.de
Wir freuen uns auf Sie.
Dr. Jörg Last mit dem Organisationsteam
und vom Präsidium Freya Bednarski-Stelling und Micha Ramm

Hintergrundinformationen

Die Unitarier sind eine weltweit vertretene Religionsgemeinschaft freien Glaubens, die sich als frei von dogmatischen Zwängen und unumstöß Lehrmeinungen sieht. Gleichwohl gibt es gemeinsame Grund wie die Achtung vor dem Leben, Toleranz gegenüber Anders und die Erfahrung religiöser Gefühle, die in den unitarischen Grundgedanken zum Ausdruck gebracht werden. So ist auch das Thema des aktuellen Unitariertags, „Spuren lesen – Wege bahnen", als zentrale Motivation unitarischer Religion zu sehen, die es ermöglicht, unter respektvoller Beachtung bestehender Strukturen neue Wege zu erkunden und gangbar zu machen.

Kontakt für inhaltliche Fragen zu den Deutschen Unitariern:
Freya Bednarski-Stelling, Mitglied des Präsidiums
Tel.: 06172 / 7 52 17
Mail: freya.bednarski-stelling@unitarier.de
Frau Bednarski-Stelling steht für Interviews
und Fragen zur Verfügung.

Kontakt:
Dipl.-Kff. Kerstin Salerno
Tel.: 02955 / 7 46 39 10
Mobil: 0151 / 52 96 75 97
Mail: kerstin.salerno@unitarier.de


29. Unitariertag in Worms
Spuren lesen – Wege bahnen

29. Unitariertag in Worms, Foto: Gabriele Berger

Worms. Vom 22.-25.Mai 2015 treffen sich unter diesem Motto Freunde freier Religion aus Deutschland, Europa und dem Rest der Welt zum Unitariertag 2015 im Wormser Parkhotel „Prinz Carl" – um zu feiern, zu diskutieren, zu musizieren und Gemeinschaft zu erleben. Das diesährige Motto „Spuren lesen – Wege bahnen" lädt ein, sich mit den Spuren der bisherigen unitarisch-freireligiösen Entwicklung zu beschäftigen, freie Religion aktiv zu leben und gemeinsam neue Wege zu religiöser Eigenständigkeit zu entwerfen.
Seit 1959 richten die Deutschen Unitarier alle zwei Jahre ein überregionales Treffen an wechselnden Orten in Deutschland aus. Der 29. Unitariertag kehrt zu den Wurzeln der unitarisch-freiprotestantischen Bewegung in Deutschland zurück. 1876 wurde die Religionsgemeinschaft Freier Protestanten in Alzey gegründet. In Worms ist die Deutsche Unitarier Religionsgemeinschaft e.V. seit 1950 unter diesem Namen ins Vereinsregister eingetragen.

Traditionell startet der Unitariertag mit einer öffentlichen Morgenfeier, zu der auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist – diesmal am Samstag, den 23. Mai 2015, um 10.00 Uhr im Parkhotel „Prinz Carl". Das Präsidium, der Bundesvorstand und der Geistige Rat begrüßen die Gäste und Teilnehmer mit einer feierlichen Ansprache. Die Morgenfeier am Sonntag wird Gunde Hartmann halten, langjährige Präsidentin der Deutschen Unitarier und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Sie ist eine unermüdliche Mahnerin und führt mit einfachen und doch eindringlichen Worten die Quintessenz des Lebens vor Augen. „Das Eintreten für die richtige Sache und Unterstützung zu leisten, ist Quelle einer großen persönlichen Befriedigung", so Gunde Hartmann. Ihr Leben ist geprägt vom Einsatz für eine freiheitliche Gesellschaft.
Die Unitarier sind eine weltweit vertretene Religionsgemeinschaft freien Glaubens, die sich als unabhängig von dogmatischen Zwängen und unumstößlichen Lehrmeinungen sieht. Es gibt gemeinsame Grundvorstellungen, wie die Achtung vor dem Leben, Toleranz gegenüber Andersdenkenden und die Erfahrung religiöser Gefühle, die in den unitarischen Grundgedanken zum Ausdruck gebracht werden.


Dr. Jörg Last. Leiter des Organisationsteams des 29. Unitariertages in Worms

So ist das Thema des aktuellen 29. Unitariertags, „Spuren lesen – Wege bahnen", als zentrale Motivation unitarischer Religion zu sehen, die es ermöglicht, unter respektvoller Beachtung bestehender Strukturen neue Wege zu erkunden und gangbar zu machen.
Das Organisationsteam um Dr. Jörg Last hat für den 29. Unitariertag in Worms ein sehr anregendes Programm zusammengestellt, das das Interesse von Teilnehmern aller Altersklassen weckt und zum Mitmachen einlädt. Neben unterschiedlichen Arbeits- und Diskussionskreisen sind die Morgenfeier mit Gunde Hartmann am Sonntag, die Matinée am Montag und der Poetry-Slam die Highlights. Begleitend wird eine „Unitarier-Expo" stattfinden, eine Ausstellung, auf der sich befreundete Organisationen sowie unitarisch geprägte Wirtschafts präsentieren können. Das Rahmenprogramm bietet Exkursionen in und um Worms, einen Frühschoppen und einen Bunten Abend. Die Jugend übernachtet im angrenzenden Zeltlager und freut sich über viele altersgerechte Programmpunkte. Besucher und interessierte Gäste sind zur Eröffnungsfeier am Samstag herzlich willkommen.
Mehr Infos und Anmeldung auf www.unitarier.de

Kurzportrait der Deutschen Unitarier als Hintergrundinfo.


Kontakt für inhaltliche Fragen zu den Deutschen Unitariern:
Freya Bednarski-Stelling, Mitglied des Präsidiums
Tel.: 06172 / 7 52 17 --- Mail:  freya.bednarski-stelling@unitarier.de
Frau Bednarski-Stelling steht für Interviews und Fragen zur Verfügung.

Kontakt:
Dipl.-Kff. Kerstin Salerno
Tel.: 02955-7463910
Mobil: 0151-52967597
Mail: kerstin.salerno@unitarier.de

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Unitarier weltweit – 20 Jahre ICUU

Der unitarische Gedanke einer ganzheitlichen Weltsicht prägt seit jeher das Leben vieler Menschen in vielen Kulturen, in vielen Ländern und auf allen Kontinenten. Um den Austausch und die Vernetzung der Gemeinden der Unitarier und der unitarischen Universalisten untereinander zu stärken, gründete sich im März 1995 in Essex, Massachusetts (USA), der „International Council of Unitarians and Universalists" (Internationaler Rat der Unitarier und Universalisten). Im ICUU ist pro Land eine unitarische Mitgliedsgruppe vertreten.
Die Deutschen Unitarier sind als Gründungsmitglied von Anfang an dabei. Mit unermüdlichem Einsatz und beachtlicher Kontaktfreude leistete Wolfgang Jantz einen wesentlichen Beitrag zur Bildung der weltweiten Organisationsstrukturen. Für sein Engagement wurde Jantz 1995 mit dem ICUU Founders Vision Award ausgezeichnet. Sein zentraler Ansatz ist die Integration und das Brückenbauen zwischen unterschiedlichen Strömungen. So wurde auch der Name „Internationaler Rat der Unitarier und Universalisten" gewählt, um möglichst vielen Gruppen des unitarischen Spektrums die Teilnahme zu ermöglichen. Inzwischen zählen Gemeinden aus 20 Ländern zu den Mitgliedern des ICUU.
Alle zwei Jahre treffen sich Delegierte zum „Council" (Hauptversammlung), entwickeln Programmaktivitäten und -prioritäten für die folgende Zeit und wählen den geschäftsführenden Vorstand. Innerhalb des letzten Jahres hat der ICUU einen neuen Ansatz gewählt, um jungen unitarischen Gruppierungen dabei zu helfen, eigene Ressourcen für die Weiterentwicklung zu erschließen. Der Schwerpunkt lag auf Hilfsangeboten für neu gegründete unitarisch-christliche Kirchen in Afrika. Außerdem wurde eine "Leadership School" in Klausenburg/Cluj-Napoca (Rumänien) durchgeführt, an der auch fünf Mitglieder der Deutschen Unitarier teilgenommen haben.
Aktuell arbeitet der ICUU an einem Pilotprojekt zur Verbesserung der regionalen Vernetzung und des Austauschs innerhalb des ICUU sowie an einem virtuellen Mentoring-Projekt für Einzelpersonen und kleine Gruppen, um freie Religion und Unitarismus an neuen Orten zu fördern. Außerdem wird ein Programm erstellt, das die Nutzung der sozialen Medien erleichtern soll. Somit werden die Nachrichten aus den unitarischen Gruppen weltweit sowie auch die unitarischen Grundgedanken zugänglicher.
„Der ICUU ist dabei, sich als internationale Organsisation zu professionalisieren. Das ist notwendig, weil die Zahl der Mitgliedsgruppen in den letzten Jahren gewachsen ist", so Inga Brandes, seit 2014 Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des ICUU. „Die Zusammenarbeit von Unitariern und Universalisten weltweit gibt auch uns wertvolle Impulse  und trägt überall wesentlich zum Fortbestehen und Wachstum von unitarischen Gruppen bei."


Mehr Infos auf www.unitarier.de und www.icuu.net.

Kontakt: Dipl.-Kff. Kerstin Salerno
Tel.: (02955) 74 63 910 --- mobil: (0151) 52 96 75 97
kerstin.salerno@unitarier.de

Oben: Der geschäftsführende Vorstand des ICUU (v.l.n.r.): Pauline Rooney, Galen Gisler, Lara Fuchs, Inga Brandes, Rev. Brian Kiely, Rev. Fulgence Ndagijimana and Dávid Gyerő. Am Mikrofon das ehemalige Vorstandsmitglied Rev. Celia Midgley

links: Wolfgang Jantz ist Gründungsmitglied des ICUU und wurde für seine Arbeit mit dem ICUU Founders Vision Award ausgezeichnet
rechts: Inga Brandes, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des ICUU

unten: Einige der Gründungsmitglieder des ICUU auf der Ratsversammlung 2005 in Montserrat (Wolfgang Jantz, hintere Reihe, 3. von rechts)

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Veranstaltung "Die letzte Hilfe!"
Ärzte aus dem In- und Ausland diskutieren über Suizidhilfe“
am Samstag, 20. Juni 2015, 19.30 Uhr, in Berlin

Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 870.000 Menschen, die meisten von ihnen im Pflegeheim oder im Krankenhaus. Wer sein Leben lang in Selbstbestimmung gelebt hat, will diese im Sterben nicht aufgeben. Daher kommt den Ärzten bei der Sterbebegleitung und -hilfe eine besonders wichtige Aufgabe zu. Aber wer entscheidet, wie weit sie dabei gehen dürfen? Im Deutschen Bundestag wird darüber debattiert. Daher will die DGHS mit Ärzten und Experten aus dem In- und Ausland in einer öffentlichen Podiumsdiskussion über deren Erfahrungen bei der Suizidhilfe sprechen.
Zu der Veranstaltung unter dem Titel:
„Die letzte Hilfe!
Ärzte aus dem In- und Ausland diskutieren über Suizidhilfe“
laden wir sehr herzlich ein. Teilnehmer sind u. a.:

  • Dr. Erika Preisig, Hausärztin und Sterbehelferin in der Schweiz, www.lifecircle.ch

  • Thomas Sitte, Hausarzt, Vorsitzender der Deutschen Palliativstiftung

  • Peg Sandeen, Sprecherin von „Death with Dignity“, US-Bundesstaat Oregon

  • Fione Zonnevold, Sprecherin „Nederlandse Vereniging voor een Vrijwillig Levenseinde“ (NVVE), Niederlande.

  • Experten aus Belgien und Luxemburg sind angefragt.

  • Es moderiert DGHS-Vizepräsident Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher.

Termin: Samstag, 20. Juni 2015, 19.30 Uhr
Ort: „Kleist-Saal“ in der „Urania“,

An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg (nahe U-Bhf. Wittenbergplatz)
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht ausdrücklich erforderlich, erleichtert aber unsere Planung. Schreiben Sie dafür kurz an die E-Mail-Adresse: presse@dghs.de.
Pressekontakt: Wega Wetzel M. A., Katja Winckler M. A., Tel. 030/21 22 23 37-22/-23.

Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit älteste und größte Patientenschutzorganisation in Deutschland. Sie versteht sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens und des Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen. Ziel ihrer Arbeit ist, dass Artikel 1 GG, die unantastbare Würde des Menschen, auch im Sterben gewahrt bleibt. DGHS – Mein Weg. Mein Wille.

Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V. Kronenstr. 4, 10117 Berlin, Tel: +49 (0)30/212 22 33 70, Fax: +49 (0)30/21 22 23 37-77 Internet: www.dghs.de V.i.S.d.P.: Elke Baezner
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Presseerklärung zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges:
Asylrecht schützen und Flüchtlinge willkommen heißen

Die Delegierten der 68. Landesversammlung der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz bekräftigen aus Anlass des 70. Jahrestages vom Ende des Zweiten Weltkrieges das Recht auf Asyl und die völkerrechtliche Pflicht, Flüchtlinge aus Kriegsgebieten aufzunehmen und willkommen zu heißen.

Für die Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz bedeutet das Ende des Zweiten Weltkrieges eine Befreiung, die ihnen die Wiedergründung der Gemeinden nach dem Verbot durch die Nationalsozialisten ermöglichte und ein Ende der Verfolgungen ihrer Mitglieder durch das faschistische Regime beinhaltete.
Gerade weil so manche unserer Mitglieder nur durch Flucht und Aufnahme in anderen Ländern diese Terrorherrschaft überleben konnten, ist uns das Recht auf Asyl und die freundliche Aufnahme von Flüchtlingen ein grundsätzliches Anliegen.

Daher rufen wir dazu auf, allen rechtsextremen Anschauungen und Handlungen energisch entgegenzutreten, gegen Ausländerfeindlichkeit und Ablehnung anderer Religio-nen und Weltanschauungen zu argumentieren und wir verurteilen Taten wie Brandstiftungen an geplanten Flüchtlingsunterkünften – so in Limburgerhof –, gleich ob sie einen rechtsextremen Hintergrund haben oder „nur“ dumme Jungenstreiche sind, aufs schärfste.
Als Mitglied des Netzwerks gegen rechte Gewalt und Rassismus in Ludwigshafen und des Bündnisses für Toleranz und Weltoffenheit des Landes Rheinland-Pfalz wissen wir uns einer Willkommenskultur verpflichtet.

Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz
Siegward Dittmann (Präsident)
Renate Bauer  (Landessprecherin)

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10 Jahre UNITATES:
Unitarische Stiftung feiert Jubiläum

Die Stiftung Unitates der Deutschen Unitarier Religionsgemeinschaft e.V. feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass ruft der 1. Vorsitzende Eike Möller zu mehr Engagement für den Erhalt der Religions- und Weltanschauungsfreiheit auf. Zweck der Stiftung ist die Förderung von religiöser und weltanschaulicher Toleranz und eines demokratischen Weltbildes. Seit nunmehr 10 Jahren werden Projekte und Veranstaltungen finanziell bezuschusst, die zum Erhalt und Ausbau gegenseitigen Respekts zwischen den Religionen und Weltanschauungen beitragen.
Als besonderes Highlight des letzten Jahres wird die Unterstützung der „Sprecherausbildung" der Unitarier gesehen. Junge Vortragende entwickeln unter professioneller Anleitung würdige Feierstunden sowohl zu den großen Anlässen im Lebensablauf wie Geburt, Jugend, Hochzeit und Tod als auch zu den natürlichen Abläufen im Jahreskreis wie Frühling, Sonnenwende und Erntedank. Beliebte Quelle der besinnlichen Erbauung sind auch die regelmäßigen Morgenfeiern in den unitarischen Gemeinden.
Die Stiftung Unitates entwickelt sich stetig weiter und unterstützt aktiv befreundete Organisationen – sowohl finanziell als auch operational.

Mahnt den Erhalt der Religionsfreiheit an anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Stiftung Unitates: 1. Vorsitzender Eike Möller (Foto: Evelin Frerk)

Als Mitglied des Koordinationsrats der säkularen Organisationen (KORSO) und des Säkularen Forums in Hamburg (SF-HH) übernehmen Unitates-Vorstandsmitglieder auch hier leitende Funktionen und Aufgaben, um dem säkularen Gedankengut eine stärkere Stimme zu verleihen.
Förderwürdig sind Vorträge, Seminarveranstaltungen, wissenschaftliche oder künstlerische Arbeiten und Veröffentlichungen, sofern sie die weltanschauliche Zusammenarbeit von unitarischen und freigeistigen Verbänden, Gemeinden und Körperschaften voranbringen. In diesem Rahmen wurde bereits eine Vielzahl an Projekten unterstützt bzw. überhaupt erst ermöglicht.
„Die Stiftung ist ein wichtiger Baustein zum Erhalt der demokratischen Meinungs-,  Religions- und Weltanschauungsfreiheit in Deutschland, Europa und in der Welt", erläutert der 1. Vorsitzende von Unitates, Eike Möller, sein persönliches und intensives Engagement. „Es ist heute wichtiger denn je, sich für Frieden und Freiheit im Land einzusetzen."
Mehr Infos auf www.unitates.de

Dipl.-Kff. Kerstin Salerno
Tel.: 02955/74 63 910
mobil: 0151 52 96 75 97
kerstin.salerno@unitarier.de

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Von der Gemeinschaft für Humanismus Nepal (SOCH) erreichte uns folgende Botschaft:
Humanisten helfen Erdbebenopfern in Nepal
Bitte um Unterstützung aus Mitgliedsorganisationen

Einige Mitglieder und Freunde der SOCH Nepal auf der World Untouchability Conference letztes Jahr, die um das wichtige Thema der Kasten-Diskriminierung ging, unterstützt von der IHEU, der Jugendorganisation IHEYO und anderen.

Das katastrophale Erdbeben der Stärke 7.9 (Richter-Skala) in Nepal tötete mehr als 6000 Menschen (Zahl wächst noch) und mehr als 100 000 Menschen sind verwundet. Die VN schätzen, dass mehr als 8 Millionen Personen direkt durch das Beben betroffen sind. Als Bürger eines der ärmsten Länder der Erde können die Menschen in Nepal ihren Besitz nicht aus eigener Kraft allein wieder aufbauen. In den abgelegenen Gebirgsregionen ist der Schaden noch größer.

Zur Zeit sind etwa 90 Prozent der Bevölkerung des betroffenen Gebietes ohne medizinische Versorgung, Nahrung oder Unterkunft trotz Regen und Kälte. Schwangere Frauen und Kinder sind am stärksten benachteiligt. Bald wird der Monsun in Nepal beginnen. Die Menschen werden vor Monsunbeginn ihre Häuser nicht aufbauen können, sie brauchen daher Unterkünfte für mehrere Monate.
Als soziale Organisation begann SOCH bedürftige Menschen mit Unterkunft und Nahrung zu versorgen und mobilisierte dazu mehr als 1000 Freiwillige im ganzen Land. Nun appellieren wir an unsere nationalen und internationalen Freunde, uns zu helfen, damit wir den Opfern helfen können. Ihre Spenden werden für Nahrung und Schutz von Erdbebenopfern genutzt.

Spenden können Sie auf folgendes Konto:
Kontoinhaber:  Society for Humanism (SOCH) Nepal
Kontonummer: 0144335588524001
Name der Bank: NIC Asia Bank Limited, Tripureshwor Branch, Kathmandu
SWIFT Code: NICENPKA


Ihre Unterstützung wird direkt an die Opfer gehen ohne Abzug von Verwaltungskosten. Wir sind dankbar für jeden Beitrag. Einige Banken leiten Ihre Spenden ohne Kostenabzug weiter. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Bank.

Kontakt:
Uttam Niraula
Society for Humanism (SOCH) Nepal
www.sochnepal.org
sochnepal@gmail.com
+977-1 4497268, +977-1 4484777

Die IHEU (Internationale Humanistische und Ethische Union) ruft dazu auf, folgenden Link zu teilen, um Einzelmitglieder, Förderer und regionale freigeistige Gruppen zu erreichen:
http://iheu.org/society-for-humanism-nepal-help-for-earthquake-victims/

Die IHEU sammelt online Spenden als Mittler um die SOCH Nepal bei ihrer Hilfe für die Erdbebenopfer zu unterstützen. Alle Spenden, die über diesen Weg eingehen, werden direkt an die SOCH Nepal weitergeleitet. Es gibt einen Paypal Button bei der obigen Seite. Alternativ geht es auch über diesen Link:
https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=H7VN59DEFKBHA

Schließlich hat auch
Western Union angeboten, die Spendengelder für SOCH Nepal gebührenfrei weiterzuleiten. Um diesen Service für eine Spende zu nutzen, hier die Daten:


Society for Humanism (SOCH) Nepal
www.sochnepal.org
sochnepal@gmail.com
+977-1-4497268 or +977-1-4484777
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Sterbehilfe: Fast jeder zweite niedergelassene Arzt möchte Suizidbeihilfe leisten dürfen

GfK-Studie der DGHS belegt Diskrepanz zwischen Ärztekammerpräsident Frank Ulrich Montgomery und Ärzteschaft

Praktizierende Ärzte wollen selbst entscheiden, ob sie schwerstkranken unheilbaren Patienten Suizidbeihilfe leisten – oder nicht. Sie sind für die Erhaltung ihrer Gewissensfreiheit. Genauer: Fast jeder zweite befragte Arzt (45 Prozent). Dies geht aus einer GfK-Studie hervor, die von der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V. in Auftrag gegeben worden war. Zwischen Ende Oktober und Anfang November 2014 war ein repräsentatives Panel von 500 niedergelassenen Fachärzten für Allgemeinmedizin und/oder Innere Medizin mit Praxen in der Stadt und auf dem Land rund um das Thema „Sterbehilfe“ befragt worden.
66 Prozent aller Befragten akzeptieren Sterbehilfe unter bestimmten Umständen. Ärzte sind für Suizidbeihilfe, wenn der Patient urteilsfähig ist und mehrfach Suizidwünsche geäußert hatte, ergab die Befragung des Nürnberger Marktforschungsinstituts. 88 Prozent der Befragten, die die Beihilfe befürworten, sind der Ansicht, dass ärztliche Suizidbeihilfe durch urteilsfähige Patienten erleichtert werde.
Dass praktizierte Suizidbeihilfe durch den Arzt nicht das Vertrauensverhältnis zwischen ihm und dem Patienten mindere, darin ist sich mehr als jeder dritte befragte Befürworter sicher (33 Prozent der befragten Befürworter). Der Großteil der befragten Ärzte, die in Großstädten praktizieren, sieht sogar keine Gefahr darin, dass das Vertrauensverhältnis Schaden nehmen könnte.
Anders als Bundesärztekammer-Chef Frank Ulrich Montgomery es Mitte Dezember vergangenen Jahres vor Journalisten im Haus der Berliner Pressekonferenz konstatiert hatte, besteht keineswegs eine Einigkeit unter den Ärzten bezüglich der Sterbehilfe. „Sieben von 17 Landesärztekammern folgen nicht dem Verdikt Montgomerys, dass Ärzte beim Sterben, aber nicht zum Sterben helfen sollen“, betont Elke Baezner, Präsidentin der DGHS. „Und das aus gutem Grund. Sie wollen ihre Gewissensfreiheit behalten. Daher setzen wir uns dafür ein, ein Sterbehilfe-Verbotsgesetz von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Co. zu verhindern.“
Zum Hintergrund:
Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V. setzt sich für das Recht jedes Menschen auf Selbstbestimmung bis zum Lebensende ein und ist gegen ein Verbot der Beihilfe zum Suizid. Schwerstkranke sollen frei entscheiden dürfen, ob sie sich für eine palliative Versorgung am Lebensende oder für einen  ärztlich assistierten Freitod entscheiden. Die DGHS plädiert dafür, die Wahlfreiheit für die jetzt bereits erlaubten Sterbehilfeformen zu erhalten. Im März 2014 hatte sie mit anderen humanistischen Organisationen „Zehn Leitsätze gegen ein strafgesetzliches Verbot der Beihilfe zum Suizid“ vorgestellt. Ihre im Oktober 2014 gestartete Kampagne „Letzte Hilfe“ hatte bundesweit für Furore gesorgt.

Wega Wetzel M. A., Pressesprecherin DGHS e. V., Tel:  0 30/21 22 23 37-22
E-Mail: wega.wetzel@dghs.de

Katja Winckler M. A., Pressereferentin DGHS e. V., Tel:  0 30/21 22 23 37-23
E-Mail: katja.winckler@dghs.de

presse@dghs.de
Internet: www.dghs.de
Facebook: facebook.com/DGHSde

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Platz für Humanisten
Der Bund für Geistesfreiheit München ruft zu einer besonderen Aktion in München auf. Startschuss für die Kampagne "Platz für Humanisten".  soll in 14 Tagen sein, da zeigt sich der säkulare Humanismus auf Münchens Straßen: Corso Leopold, München, 16. und 17. Mai 2015.
Inzwischen haben weit mehr als 50 % der Münchner den Amtskirchen den Rücken gekehrt und sind konfessionsfrei. Diese inhomogene Gruppe ist, ähnlich den Nichtwählern, aber nirgendwo repräsentiert und wird als relevanter Faktor der Stadtgesellschaft nicht wahrgenommen oder sogar ignoriert. Der Platz für Humanisten ist eine Möglichkeit, dies zu ändern. Ein breites Bündnis säkularer, religionsfreier und gottloser Gruppierungen wird das „fröhlich lachende Gesicht des Humanismus” auf dem größten Straßenfest der Republik, dem Corso Leopold, repräsentieren. Dabei steht nicht die Kritik an der Religion oder den Kirchen im Vordergrund, sondern das Angebot der säkularen Humanisten für eine tolerante offene Weltsicht, bei der es mit rechten Dingen zugeht. Auf den Menschen kommt es an! Das Programm steht - stay tuned!

Samstag 16.5.2015
16.00 Musikalischer Auftakt
17.00 Die Gedanken sind frei, poetisch musikalische Lesung
18.00 Ohne Glaube ist kein Staat zu machen? – Politiker diskutieren das Thema
19.00 Phillip Möller, Isch hab Geisterblitz
20.00 Säkularer Humanismus, wer oder was ist das? – Die einzelnen Gruppierungen stellen sich vor
21.30 Edlrost Musik, Bayrischer Balkan Soul

SONNTAG 17.5.2015
11.00 Philosophisches Weißwurstfrühstück
11.30 Sunday Assembly Kick off
12.00 Screwed, Pop und Rock
13.00 Erziehen ohne Religion – Lesung und Diskussion
14.00 Jakob Bruckner, Singer Songwriter
15.00 Humanes Sterben - ein Menschenrecht? – Franz-Josef Koller, Uwe-Christian Arnold im Gespräch
16.00 San2 & Sebastian, Handmade Blues
17.00 Evolution, Humanismus, Emergenz – Drei Szenen
18.00 Musikalische Ausklang - Punkt Vier
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Unitarier im Gespräch mit der Politik
Treffen mit Volker Beck, MdB, Bündnis 90/Die Grünen

Am Montag, 13. April 2015, trafen sich Dr. Jörg Last und Kerstin Salerno mit dem Bundestagsabgeordneten Volker Beck, Mitglied des Bundestags (MdB), Bündnis 90/Die Grünen, in seinem Wahlkreisbüro in Köln. Bündnis 90/Die Grünen ist nach aktuellem Kenntnisstand die einzige Partei in Deutschland, die das hochaktuelle Thema „Religion" als gesellschaftlich wichtige Aufgabenstellung bearbeitet. Ziel des Treffens war es, die Unitarier mit ihren religiösen Besonderheiten ins Bewusstsein der Politik zu bringen.

Trotz des extrem überfüllten Terminkalenders von Volker Beck hat er sich die Zeit genommen, um die Unitarier näher kennen zu lernen. (Der Name ‚Unitarier‘ war ihm bereits bekannt.) Das zeugt von hohem Engagement und einem ehrlichen Willen zur vorbehaltlosen Bearbeitung der Materie im Rahmen der politischen Willensbildung. Als eher kleine Organisation stehen die Unitarier nicht per se im Fokus der Betrachtungen. ... weiterlesen ...

Dr. Jörg Last, Geistiger Rat (links), und Volker Beck, MdB, Bündnis 90/Die Grünen

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Geschichtsworkshop "Jugend unter Hitler"

Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. hat mit 12 Jugendlichen einen Geschichts-Workshop und eine Exkursion nach Berlin erfolgreich durchgeführt.

Diese besondere zweitägige Jugendveranstaltung zur jüngeren Geschichte fand am 1. April 2015 in Falkensee statt und wurde am 2. April 2015 mit einer Tagesexkursion nach Berlin fortgesetzt. Mit großem Interesse haben sich die Jugendlichen einmal ohne Schule mit wichtigen Fragen der deutschen Geschichte beschäftigt, vor allem mit dem Thema, wie gerade die Jugend von der Hitler-Diktatur für deren Ziele missbraucht werden konnte. Dabei wurden der besondere Platz der Jugend in Hitler-Deutschland und die sozialpsychologische Beeinflussung junger Menschen zwischen 1933 und 1945 herausgearbeitet.
Wir führten einen jugendgemäßen offenen Workshop zu historischen und aktuellen Problemen des deutschen Faschismus mit dem Schwerpunkt der Vereinnahmung und Beeinflussung der Jugend durch den Nationalsozialismus durch. Anhand von verschiedenen historischen Fakten und Zusammenhängen und eines Filmes konnten die Geschichtskenntnisse vertieft und deren Bedeutung für unsere Gegenwart gemeinsam besprochen werden. Am zweiten Tag haben wir gemeinsam das Holocaust-Mahnmal in Berlin mit der begleitenden Ausstellung sowie die Ausstellung "Topographie des Terrors" in Berlin besucht, die die Verbrechen der Nazi-Zeit sehr anschaulich und bedrückend präsentieren.

Dr. Volker Mueller

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Neues Buch der Freien Akademie zu Frieden und Krieg erschienen

Der Band 34 der Schriftenreihe der FREIEN AKADEMIE mit dem Titel „Frieden und Krieg im 20. und 21. Jahrhundert – Ursachen, Konsequenzen, Alternativen" ist nun erschienen.
Das Buch befasst sich mit einem grundlegenden Thema des Daseins und Zusammenlebens der Menschen. Es stellt Frieden und Krieg im 20. und 21. Jahrhundert und einige wesentliche Ursachen, Konsequenzen und Alternativen in den Mittelpunkt. Dabei suchen wir, wie viele andere Menschen, nach einem Leben in Frieden und Vielfalt, in Freiheit und Demokratie, in Toleranz und Humanität. Das Verhältnis von Frieden und Krieg reflektiert ein wesentliches globales Problem, das das Leben und Weiterleben der Menschen, ja ganzer Völker beinhaltet. Anlass ist der 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges (1914–1918), der „Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts.
Vor allem Ursachen und Wirkungsgeschichte des Ersten Weltkrieges, die Entwicklungen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg (1939–1945) sowie friedenspolitische Anstrengungen sind in der Diskussion. ... weiterlesen ...

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„Letzte Hilfe“ aus dem Blickwinkel des Karikaturisten

Als „Ungleiche Zwillinge“ sieht der Karikaturist Gerhard Haderer die Erste und die Letzte Hilfe, seine Zeichnung ist das Titelbild der Frühlingsausgabe von „Humanes Leben – Humanes Sterben“. Er ist einer der Unterstützer der Kampagne „Letzte Hilfe“, für die sich immer noch weitere Prominente und Nichtprominente mit geschlossenen Augen fotografieren lassen (mehr auf S. 6-8).
Zum Tod unseres prominenten Unterstützers und Arthur-Koestler-Preisträgers Dr. h. c. Ralph Giordano, der im Dezember in einem Kölner Krankenhaus verstorben war, hat der bekannte Arzt Uwe-Christian Arnold einen sehr persönlichen Nachruf exklusiv für die HLS geschrieben. (S. 25). Ob es ein „Recht auf Letzte Hilfe“ auch per Gesetz geben wird, entscheiden die Abgeordneten noch in diesem Jahr, die vorliegenden unterschiedlichen fraktionsübergreifenden Positions-papiere stellen wir deshalb auf den Prüfstand (S. 4-5).
Im Service-Teil geht es in dem aktuellen Heft um das Thema Liebe im Alter und worauf man im Umgang miteinander achten sollte (S. 12-13).
Buchbesprechungen und Veranstaltungstipps runden die Zeitschrift wie gewohnt ab. Eine interessante und gewinnbringende Lektüre wünscht Ihnen Ihre HLS-Redaktion!
Journalisten, Schulen und Bibliotheken können die DGHS-Zeitschrift „Humanes Leben – Humanes Sterben“ kostenlos als Print-Ausgabe per Postsendung oder digital als pdf-Datei per E-Mail-Zusendung bestellen. Bitte schreiben Sie dazu an: info@dghs.de.
Die aktuelle Ausgabe ist unter www.dghs.de/service im Volltext als PDF-Datei herunterladbar.

Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben

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Der DFW begrüßt die neueste Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes im „Kopftuchstreit"

Die Entscheidung der Bundesverfassungsrichter, dass das Tragen von Kopftüchern als Ausdruck des eigenen Glaubens nicht grundsätzlich zu verbieten sei und Religionen hier gleich zu behandeln seien, unterstützt die Argumentation des DFW, mit der er sich bei der Anhörung dieses Falles an das Bundesverfassungsgericht gewandt hatte.

Er hatte 2011 argumentiert: „Grundsätzlich kann und soll der Staat verhindern, dass Schüler auf unzulässige Weise indoktriniert werden, sei es politisch oder religiös/weltanschaulich. Eine Ausklammerung christlicher und abendländischer Bildungs- und Kulturwerte aus dem Verbot der Bekundung durch Lehrer verstößt dabei jedoch gegen das Neutralitätsgebot des Staates. Es ist außerdem eine ausgesprochene Lex Islam, und damit unzulässig gegen eine bestimmte Religion gerichtet und gegen das Grundrecht auf Religionsfreiheit. Auch wenn der DFW  nicht mit allen Inhalten und Grundlehren des Islam einverstanden ist und diese nach gleichen Maßstäben wie andere religiöse oder weltanschauliche Positionen kritisiert, so darf doch unserer Meinung nach in Gesetzen weder negativ noch positiv eine spezifische Religion hervorgehoben werden."
Der DFW hatte auch betont, dass das Grundrecht auf Religions- und Glaubensfreiheit mit dem Recht der Eltern auf eigene religiöse und weltanschauliche Erziehung ihrer Kinder und dem Recht der Kinder auf eine neutrale Bildung in der Schule abzuwägen sei, was vor allem für den Grundschulbereich gelte.  
Hier muss der Gesetzgeber eine generelle für alle Religionen und Weltanschauungen gleichermaßen gültige Gesetzgebung erreichen.

Renate Bauer

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Humanistische Willkommenshilfen
für Geflüchtete und Asylsuchende

Seit Ende letzten Jahres hat im Humanistischen Freidenkerbund Havelland e.V. (HFH) die Arbeitsgruppe Humanistische Flüchtlingshilfe im Havelland ihre Tätigkeit aufgenommen. Sie beteiligt sich mit ihren Möglichkeiten und Aktivitäten an der humanitären und kulturellen Unterstützung von Geflüchteten aus Krisen- und Kriegsgebieten und von Asylsuchenden im Landkreis Havelland und verbindet sich mit anderen zivilgesellschaftlichen Initiativen. Dabei wollen wir eine demokratische und freie Willkommenskultur, unabhängig von Alter, Herkunft und religiös-weltanschaulichen, sozialen und kulturellen Unterschieden, unterstützen.
Vor kurzem haben wir weitere konkrete Schritte beraten und verabredet, vor allem in den Orten Falkensee, Friesack und Nauen. Aber auch in den anderen Orten wie Brieselang und Wustermark sollte längerfristig Hilfe entwickelt werden.
Folgende Aktivitäten des HFH stehen in nächster Zeit im Vordergrund:
1. Wir unterbreiten kulturelle Angebote für Familien und Freizeit- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, um sich in unserem Land willkommen zu fühlen. Dabei ist es wichtig, integrativ angelegte Aktivitäten und Kulturveranstaltungen zu organisieren, an denen Deutsche und Nichtdeutsche gleichermaßen teilnehmen. Auch die Förderung der Integration in Sport- und Freizeitvereinen vor Ort ist bedeutsam.
2. Wir entwickeln eine Börse zur Vermittlung und Unterstützung von persönlichen Patenschaften für ausländische Familien. Diese ehrenamtlichen Patenschaften wollen wir angemessen coachen sowie Aufklärung zu kulturellen, sozialen und politischen Hintergründen und Dolmetscherhilfen ermöglichen.
3. Durch ehrenamtlich tätige Havelländerinnen und Havelländer vermitteln wir gern eine Begleitung und Beratung von einzelnen rat- und hilfesuchenden Personen, sei es bei gesundheitlichen, sozialen oder persönlichen Fragen. Soziale und materielle Hilfen z.B. durch Suppenküche, Kleiderkammer und Tafel können wir koordinieren.
4. Wir wollen uns mit anderen Willkommensinitiativen im Havelland vernetzen und konkret zusammenarbeiten.
Wer in der offenen Arbeitsgruppe des HFH mitwirken möchte, kann sich gern melden beim:
Humanistischen Freidenkerbund Havelland e.V., 14641 Nauen, Karl-Thon-Str. 42.
Tel.: 03321-450746. E-Mail: freidenker-havelland@web.de

Dr. Volker Mueller

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Der neue pfw ist da. Ausgabe 2/2015 hier.

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Wie wollen wir sterben? Selbstbestimmung auch am Lebensende?

Die Gesellschaft für Politische Bildung e.V. lädt in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben DGHS und der Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderung der Stadt Würzburg vom 13. bis 14.06.2015 in die Akademie Frankenwarte Würzburg zum Seminar ein.
Zur Einladung geht es >>> hier ...

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