Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V.

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Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften


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Der neue pfw ist da. Ausgabe 4/2014 hier.

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DFW Hauptversammlung
Am 1. und 2. November 2014 tagt die alle zwei Jahre stattfindende Hauptversammlung des DFW in Fürth. Nach der Delegiertenversammlung am Samstag gibt es eine öffentliche Feierstunde zum Thema „Humanes Sterben“.
Sie wird durchegeführt im „Grünen Baum“, Gustavstraße 34, 90762 Fürth. Neben Präsidentin Renate Bauer spricht Elke Baezner, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben e.V. (DGHS). Musikalisch wird die Veranstaltung begleitet von der Steam-Brass-Band.
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Neue Schrift der Freien Akademie erschienen


Der Band 33 der Schriftenreihe der FREIEN AKADEMIE mit dem Titel
Der Zusammenhang der Wissenschaften und Künste.
Diderot und die Aufklärung

liegt nun vor.
Eine intensive Beschäftigung mit den historischen und aktuellen Inhalten freien aufklärerischen Denkens und seinen gesellschaftlichen und weltanschaulichen Wirkungen steht nicht nur im Jahr der Aufklärung 2013 im Vordergrund. Anlass für das Buch war der 300. Geburtstag eines der schillerndsten und inspirierendsten Köpfe der europäischen Aufklärung: Denis Diderot (1713–1784), der freidenkende Philosoph, Wissenschaftler, Schriftsteller, Dramatiker und Enzyklopädist. Aus der Zeit der Aufklärung heraus entwickeln sich die Geistesfreiheit, säkularer Humanismus und Menschenrechte.

Die Rekonstruktion der über 300-jährigen Aufklärung in Europa, in England, Schottland, Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland und anderen Ländern ist eine nicht vollendete Aufgabe. Wenn wir auch feststellen können, dass die Aufklärung in den fortschrittlichen bürgerlichen Umwälzungen des 18. Jahrhunderts die größten Wirkungen erzielt hat, so ist sie nach wie vor nicht abgeschlossen. Die Weltanschauungen der Aufklärung beinhalten einen Komplex verschiedener Fragen und Aspekte und entwickeln sich selbst fort. Sie haben grundlegende Werte- und Daseinsfragen des menschlichen Denkens und Zusammenlebens aufgeworfen, die für unsere Gegenwart und Zukunft – wie die Autoren unterstreichen - von eminenter Bedeutung sind.
Die europäische Aufklärung hat Konsequenzen für Philosophie und Kultur. Sie führte zu einer naturalistischen Wende der Philosophie, zu einem Pantheismus, Deismus und atheistischen Materialismus, der die Welt aus sich selbst heraus und als naturgesetzlichen Prozess - ohne übernatürliche Kräfte – auffasst, erklärt und erkennt. Die Welt wird nichttheistisch erklärt.
Gerade Denis Diderot ist für unser modernes aufgeklärtes Weltbild von besonderer Tragweite. Er repräsentiert neben Voltaire, Rousseau, Holbach und anderen den umfassenden Begriff des philosophe im Frankreich des Ancién Regime und geht vorurteilsfrei, enzyklopädistisch und kritisch an die Entwicklungen in Wissenschaft, Literatur, Gesellschaft und Denken heran. Für die alleinige kirchliche Deutungshoheit über die Welt und die Wissenschaften und für religiöse Vorstellungen von übernatürlichen oder irrationalen Mächten ist kein Platz mehr im aufgeklärten Europa. Diderot kann auch als Protagonist des (evolutionären) Humanismus betrachtet werden: Seine Erklärung des menschlichen Individuums und dessen naturgeschichtlicher Entwicklung führt zu einer humanistischen Ethik, die bisher noch wenig ausgelotet ist.
In dem vorliegenden Buch widmet sich die
FREIE AKADEMIE der unabgeschlossenen Aufklärung sowie Denis Diderot als europäischen Aufklärer und macht das aufklärerische Erbe für gegenwärtige Problemstellungen nutzbar. Das Zusammenhangsdenken bzw. die philosophische Idee vom Ganzen wird zu einer geistigen und kulturellen Grundlage der Moderne.
Das von Volker Mueller herausgegebene Buch in der Schriftenreihe der FREIEN AKADEMIE dokumentiert die Vorträge bzw. Ergebnisse der wissenschaftlichen Tagung, die im Mai 2013, in der Frankenakademie Schloss Schney stattfand.
Autoren sind Franz M. Wuketits, Volker Mueller, Erich Satter, Michael Schippan, Christian Michelsen und Stephan Kohnen.
204 Seiten | Berlin 2014 | ISBN 978-3-923834-31-0 | 15,00 €
Das Buch ist über den Angelika Lenz-Verlag, 63263 Neu-Isenburg, Beethovenstr. 96, www.lenz-verlag.de, zu beziehen.

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Die OXFORD-Erklärung zu Gedanken- und Meinungsfreiheit

Vom 8. bis 10. August 2014 fand der Welt-Humanisten-Kongress in Oxford, England, statt und die Vollversammlung der IHEU verabschiedete die nachfolgende Erklärung zu Gedanken- und Meinungsfreiheit.
Weltweit und zu allen Zeiten waren und sind es die Gedankenfreiheit und die Meinungsfreiheit, die die wesentlichsten Bedingungen für die Weiterentwicklung der Menschheit schufen und schaffen, aber jede Generation muss sich neuen Herausforderungen an diese grundsätzlichen Freiheiten stellen. Angesichts dessen erklären wir:
Das Recht auf Gedanken- und Glaubensfreiheit ist einzig und allein das gleiche Recht für alle. Das im Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte formulierte und vielerorts sorgfältig beachtete Menschenrecht ist
und sollte das unteilbare Recht des Einzelnen bleiben, das die Würde und die Freiheit aller Menschen schützt, indem es

Isabel Russo und Andrew Copson verlesen die endgültige Fassung der Oxforder Erklärung des Welt-Humanisten-Kongresses 2014

das Recht des individuellen Glaubens sichert, ganz gleich ob religiös oder nicht-religiös, so wie es der Artikel 7 der Erklärung zum Ausdruck bringt: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz."
Niemand darf – wo auch immer – zu einem bestimmten Glauben oder einem Glaubensverzicht gezwungen werden. Gedankenfreiheit bedeutet das Recht,
... hier weiterlesen
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Dringend Hilfe für Atheisten aus Bangladesch gesucht

BRÜGGEN. (DFW/HVD) Religiöser Fundamentalismus hat nicht immer den Tod von Menschen zur Folge. Vielmehr ist meist das Gegenteil der Fall. Die große Mehrheit Opfer überzogener Frömmigkeit bleibt am Leben. Tiefe Spuren hinterlässt fanatischer Glaube in der Existenz von Menschen hingegen fast immer. So auch bei Ahmed Nadir. Seit September 2013 befindet sich der 32-Jährige aus Bangladesch in einem Asylbewerberheim in Brüggen, nahe der niederländischen Grenze. In einer kleinen Unterkunft wartet Ahmed Nadir auf die Bewilligung seines Antrages, vorübergehend in Deutschland bleiben zu dürfen.

Denn zurück in sein Heimatland kann der frühere Unternehmer und Berater im IT-Bereich vorläufig nicht. „Als Atheist fürchte mich vor den Extremisten", erklärt Nadir. Und es gibt gute Gründe für diese Furcht. Denn Menschen ohne religiöse Überzeugungen sind in den vergangenen Monaten erneut wiederholt Opfer von gewalttätigen Angriffen aus der Bevölkerung und von Verfolgung durch die staatlichen Sicherheitskräfte geworden. Auch die Regierung des Landes unterstützt insbesondere die Unterdrückung islamkritischer Stimmen in der Gesellschaft. Ahmed Nadir ist eine, aber nicht die einzige.
Der 30-jährige Blogger Asif Mohiuddin musste ebenfalls vor der neuen Welle von Gewalt religiöser Fundamentalisten aus Bangladesch nach Deutschland fliehen. Ihm gelang die Ausreise im Frühjahr
mit Hilfe der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, nachdem er im Januar 2013 von einem Mob fanatischer Gläubiger mit 53 Messerstichen lebensbedrohlich verletzt worden war. Nachdem zwei Monate später auf Grundlage des neu erlassenen Information and Communication Technology Act (ICT 2006/13) ein Strafverfahren wegen „Blasphemie und Rufschädigung der Regierung" gegen Mohiuddin eingeleitet wurde, drohen ihm bei einer Rückkehr bis zu sieben Jahren Gefängnis. Zudem hat die Regierung Bangladeschs ein Komitee von neun islamischen Geistlichen eingerichtet, das Internet-Blogger identifizieren soll, die sich auf Facebook oder in Blogs kritisch über den Islam oder den Propheten Mohammed äußern. Die Arbeit des Komitees besteht vor allem darin, Namenslisten von angeblichen Feinden des Islam zu veröffentlichen. Bislang werden knapp 100 Personen auf der Liste geführt, darunter auch die Namen von Asif Mohiuddin und Ahmed Nadir.

Zehntausende forderten Tod von atheistischen Autoren
Anders als bei Asif Mohiuddin blieb der Fall von Ahmed Nadir aber bislang von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Denn obwohl er wegen seiner kritischen Äußerungen gegenüber fundamentalistischen Gruppierungen und islamistischen Parteien ebenfalls Anfang 2013 von Extremisten überfallen worden war und erfahren musste, dass ein Freund unter den Hieben mit einer Machete starb, rechnete er nicht mit der Zuspitzung während der folgenden Monate.
Ahmed Nadir befand sich gerade auf einer Geschäftsreise in Schweden, als zahlreiche Medienberichte um die Welt gingen, welche Demonstrationen zehntausender Gläubiger in Bangladesch zeigten, welche die Verschärfung der Strafgesetze gegen religionskritische Äußerungen  und den Tod am Galgen für atheistische Autoren forderten. Es waren die größten Demonstrationen, die es seit zwei Jahrzehnten im Land gegeben hatte. Kurze Zeit später brach ein Trupp Polizisten in Nadirs Wohnung ein und verwüstete alles. Der Überfall führte zum Schlaganfall bei seinem Vater, von dem sich dieser bis heute nicht erholt hat. Als bekannt wurde, dass Nadir von den Sicherheitsbehörden gesucht wird, kündigte der Vermieter seines Büros ihm den Vertrag. Seine Angestellten sagten sich ebenfalls schnell von ihm los, um nicht selbst in Schwierigkeiten zu geraten. Und auch seine Frau ließ ihn wenig später wissen, dass sie nicht bei ihm bleiben wolle. Nadir erkannte, dass eine Rückkehr in sein Heimatland zu gefährlich sein würde. Nachdem Ablauf seines Visums ging er mit Unterstützung der Humanisten in Schweden zurück nach Deutschland, wo er nach Europa eingereist war und stellte einen Antrag auf Asyl. Seitdem wartet er in nun dem abgelegenen Städtchen in Nordrhein-Westfalen auf die Bewilligung des Antrages und sucht eine neue Perspektive. „Meinen Sohn habe ich das letzte Mal im März 2013 gesehen", sagt Ahmed Nadir.
Theoretisch sind die Aussichten auf eine Bewilligung seines Asylantrages nicht schlecht. Atheistische Überzeugungen und die Abwendung vom islamischen Glauben sind in den vergangenen Jahren bereits als Asylgrund in mehreren europäischen Ländern anerkannt worden. Doch auf eine Anhörung durch das Bundesamt für Migration wartete Nadir bislang vergeblich. Und wie ein Sprecher von Pro Asyl auf Anfrage mitteilte, lag die Quote erfolgreicher Anträge für Asylsuchende aus Bangladesch im vergangenen Jahr bei 7,4 Prozent, deutlich niedriger als bei Anträgen von Menschen aus anderen Ländern.

Trostlose Lage auch in Nordrhein-Westfalen

Zu der zermürbenden Ungewissheit über die eigene Zukunft kommt die Isolation im Asylbewerberheim selbst. Denn Kontakt zur Außenwelt oder zu Menschen mit ähnlichen Überzeugungen gibt es fast keinen, auch die Mehrheit der Heimbewohner steht Menschen mit atheistischen Haltungen eher skeptisch bis ablehnend gegenüber. Verschärft wird die psychische Belastung durch Isolation und Ungewissheit schlechte hygienische und sanitäre Verhältnisse, da viele Heimbewohner keine große Erfahrung damit besitzen. Es gibt auch keinen Internetzugang im Heim. Nadir: „Ständig kommen katholische Gruppen oder Leute von Jehovas Zeugen vorbei und versuchen, uns zu bekehren. Die Zeugen sind besonders aggressiv und anstrengend."
Um dem gestrandeten Atheisten aus Bangladesch in seiner aussichtlosen Lage zu helfen, hat nun Renate Bauer, Präsidentin des Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaft, dazu aufgerufen, Ahmed Nadir zu unterstützen. „Mit schon geringem Aufwand lässt sich etwas dafür tun, dass seine Situation erträglicher wird", betont Bauer, die mit ihm seit seiner Ankunft in Deutschland in Kontakt steht. Bereits kleine Spendenbeträge oder das Angebot, ihm für einige Tage eine Unterkunft in einer größeren Stadt in Nordrhein-Westfalen zu bieten, können für Ahmed Nadir einen ersten Ausweg aus der trostlosen Situation schaffen. „Ich bin fest überzeugt, dass es ein wichtiges Zeichen der Hoffnung auch für andere Atheisten in Bangladesch setzen kann, wenn wir ihn hier in seiner schwierigen Lage nicht alleine lassen." Renate Bauer kündigte außerdem an, ihn zusammen mit dem Humanistischen Verband Deutschlands in den nächsten Wochen bei dem Asylbewilligungsverfahren zu unterstützen.

Sie können helfen
Fahrkarten, Internetzugang, Bücher für Deutschunterricht, Eintrittsgeld für einen Museums- oder Kinobesuch, eine Mahlzeit auswärts: es gibt viele Dinge, die dabei helfen, dass der Alltag für Ahmed Nadir als Asylbewerber in Nordrhein-Westfalen erträglicher wird. Wenn Sie ihn ebenfalls unterstützen möchten, können Sie das mit einer Spende tun. Überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl mit dem Stichwort „Asyl" an Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften, Bank für Sozialwirtschaft, IBAN DE64 1002 0500 0003 3974 00, BIC BFSWDE33BER.

Ahmed Nadir selbst hofft, in einigen Jahren wieder in sein Heimatland zurückkehren zu können. Deswegen habe er auch vorerst aufgehört, kritische Beiträge gegen die regierenden Gruppierungen in Bangladesch zu veröffentlichen. Denn schon jetzt hat der Einfluss fundamentalistischer Kräfte tiefe Spuren in seinem Leben hinterlassen. „Ich möchte vermeiden, ein lebenslanges Einreiseverbot zu erhalten, wie Taslima Nasreen. Ich glaube, ich kann mehr für die Menschen in Bangladesch tun, wenn ich mich dort wieder aufhalten kann." Sein Ziel ist es, dass die Gesellschaft in Bangladesch in Zukunft toleranter und säkularer als heute wird und die Minderheit nichtreligiöser Menschen damit beginnt, sich gegen ihre Unterdrückung zu organisieren und zu Wehr zu setzen. Bis zu seiner Rückkehr hofft er, Arbeit in einem Integrationsprojekt in Deutschland zu finden. Denn in seiner bisherigen Zeit in der Bundesrepublik hat Ahmed Nadir festgestellt, dass es an kulturellen Brückenbauern zwischen Einwanderern aus Ländern wie Bangladesch und der im Vergleich sehr säkularen deutschen Gesellschaft noch stark mangelt. Gerade als Person mit einer atheistischen Weltanschauung sieht er sich hier in einer idealen Situation. Doch zunächst muss er dafür Asyl erhalten. Und endlich einen Weg finden, nicht mehr wie in den vergangenen Monaten in dem Heim in Brüggen gefangen zu sein. Nadir: „Dort zu leben, bedeutet, sich selbst und den eigenen Verstand zu verlieren."

Arik Platzek

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Ankündigung

der wissenschaftlichen Tagung der
Freien Akademie
vom 14. bis 17. Mai 2015 im „penta-hotel Berlin-Potsdam" in Teltow


Die
Freie Akademie wird ihre Tagung im Jahr 2015 zum Thema

"Die Evolution des Kosmos. Fakten - Vermutungen - Rätsel" durchführen.

Herr Prof. Dr. Dieter B. Herrmann, jeweils bis 2004 Direktor der Archenhold-Sternwarte Berlin sowie des Zeiss-Großplanetariums Berlin, hat dankenswerterweise die wissenschaftliche Tagungsleitung 2015 übernommen. Bitte merken Sie sich diesen Tagungstermin vor.

Weitere Informationen und das Programm werden auf der Homepage der
Freien Akademie veröffentlicht werden: www.freie-akademie-online.de

Anfragen können übermittelt werden an:
Freie Akademie e.V., 14612 Falkensee, Holbeinstr. 61.
E-Mail: praesident@freie-akademie-online.de

Dr. Volker Mueller
Präsident

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Unitariertag 2015:
„Spuren lesen – Wege bahnen“
Vom 22.-25. Mai 2015 treffen sich unter diesem Motto Freunde freier Religion aus Deutschland, Europa und dem Rest der Welt von jung bis alt - um zu feiern, zu diskutieren, zu musizieren, zu schweigen und Gemeinschaft zu erleben.
Das Motto „Spuren lesen // Wege bahnen“ lädt ein, sich mit den Spuren bisheriger unitarisch-freireligiöser Entwicklung zu beschäftigen, freie Religion aktiv zu leben und gemeinsam neue Wege zu religiöser Eigenständigkeit zu entwerfen. Infos bei unitariertag2015@unitarier.de.
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Wir möchten Sie auf ein Interview in "diesseits" hinweisen.
Renate Bauer und Helga Lewandowsky waren mit Ahmed Nadir in Kontakt und versuchten aus der Entfernung, ihm zu helfen und Kontakte zu anderen in NRW aufzubauen, was nun auch endlich glückte. Der DFW unterstützt den Spendenaufruf. Hier der Artikel:

„Die meisten Menschen mögen keine Flüchtlinge“

Ahmed Nadir hat seine Firma und seine Frau verloren – und vielleicht auch die Chance, jemals seinen Sohn wiederzusehen. Von der Öffentlichkeit fast unbeachtet, fristet der 32-Jährige Atheist aus Bangladesch seit beinahe einem Jahr sein Leben in einem Asylbewerberheim. Alles, bloß weil er es gewagt hatte, Kritik an fundamentalistischen Gruppierungen zu üben. Seit dem vergangenen Oktober muss sich Ahmed Nadir in einem Heim in Nordrhein-Westfalen aufhalten. Er wartet bislang vergeblich darauf, dass das Bundesamt für Migration ihm gestattet, in Deutschland zu bleiben. Zum ersten Mal seit Monaten konnte er nun in der vergangenen Woche dem tristen Alltag entfliehen und einige Tage in Berlin verbringen.
Interview von "diesseits" mit Ahmed Nadir.

diesseits: Du wartest hier seit dem vergangenem Jahr auf Asyl. Wie ist es dazu gekommen?
Ahmed Nadir:
Als Atheist fürchte mich vor den Extremisten. Im Februar 2013 wurde ich das erste Mal von ihnen überfallen, doch damals konnte ich dem Angriff glücklicherweise entkommen. Als ich einige Wochen später auf einer Geschäftsreise in Schweden war, kam es zu einer neuen Reihe von Überfällen auf Atheisten und nichtreligiöse Menschen in Bangladesch. Zur gleichen Zeit stürmte eine Gruppe von Polizisten meine Wohnung. Mein Vater erlitt dabei einen Schlaganfall und nach dem Bekanntwerden dieser Probleme kündigte mir der Vermieter meines Büros den Vertrag. Ich hatte deshalb die Befürchtung, bei einer Rückkehr ebenso wie andere Atheisten in Bangladesch, inhaftiert zu werden und Gewalt ausgesetzt zu sein. Nachdem mein Visum abgelaufen war, musste ich von Schweden nach Deutschland zurückkehren. Hier war ich in Europa eingereist, und habe dann also Asyl beantragt, um nicht abgeschoben zu werden. ... weiterlesen im Originalartikel
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BEKAS - besonders wertvoller Film bald auf DVD erhältlich

Nach dem Kinostart des rührenden Kinderfilms "BEKAS" kommt am 5. September 2014 die DVD in den Handel, ab dem 14. August bekommt man den Film beim DVD-Verleih.
Die DVD ist ab 5. September zu kaufen und als besonderes Extra gibt es die originale kurdische Sprachfassung und zusätzliches Bonusmaterial.

Hier geht es zum offiziellen Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=OZnGUy52D9Q&feature=youtu.be

Der Film BEKAS erzählt die Geschichte zweier Waisenkinder aus Kurdistan, die ihre Eltern im Golfkrieg verloren haben und sich  ein besseres Leben erträumen.

Die Deutsche Film- und Medienbewertung hat den Film gerade mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet und die Kurzfilmversion von BEKAS gewann bereits einen Studenten-Oscar.

Kurdistan, Irak 1990: Die Brüder Zana (7) und Dana (10) leben als Waisenkinder auf den Straßen des von Saddam Hussein regierten Landes.

Als eines Tages „Superman“ im örtlichen Kino gezeigt wird, klettern die beiden auf ein Dach, um einen Blick auf den größten Helden aller Zeiten zu erhaschen.Von da an wird Amerika zur „Stadt ihrer Träume“ – einem magischen Ort, an dem sie unbedingt leben wollen. Doch um eine solche Reise zu wagen, braucht man Pässe und viel Geld. Die Situation scheint aussichtslos.
Schließlich machen sich Dana und Zana auf dem Rücken eines Esels namens „Michael Jackson“ mit einer Landkarte, einem wertlosen Medaillon, Brot und Wasser auf den Weg. Die staubige, triste Straße zur Grenze birgt jedoch Hindernisse und Gefahren, die die Beziehung der Brüder auf eine harte Probe stellt. Werden die beiden einen Weg über die strengbewachte Landesgrenze finden und ihren Traum verwirklichen können?
Der Autor und Regisseur Karzan Kader floh selbst als Sechsjähriger mit seiner Familie aus Kurdistan. Von den eigenen Erfahrungen inspiriert, wollte er mit BEKAS eine einzigartige Geschichte aus einem Land erzählen, in dem seit Jahren Krieg und Unruhen herrschen.
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Konfliktlösungen ohne Militäreinsätze vorantreiben!
Mit Sorge betrachten die Delegierten der 67. Landesversammlung der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz Überlegungen von Bundespräsident Gauck und Ministerin von der Leyen zur Ausweitung militärischer Einsätze der Bundeswehr bei Konflikten in anderen Ländern.
Anlässlich der Tatsache, dass vor 100 Jahren der Erste Weltkrieg begann und vor 75 Jahren der Zweite Weltkrieg, eingedenk der letzten Erfahrungen mit militärischen Einsätzen in Konflikten in anderen Ländern, deren Erfolge mehr als zweifelhaft sind, mahnen die Delegierten, dass die Betonung militärischer Mittel in Konflikten mehr Nachteile bietet als Konflikte real und auf Dauer beendet. Sie fordern, dass verstärkt nach gewaltfreien Lösungswegen gesucht und schon vorhandene besser gefördert werden.
Wie Übersichten zeigen, sind gewaltfreie Wege, um Diktaturen und Willkürherrschaften in Richtung demokratischer und freiheitlicher Verhältnisse zu verändern, deutlich erfolgreicher als jeder Einsatz von Gewalt.
Vorstellbar ist die Ausweitung der Ausbildung weiterer Friedensfachkräfte, die verstärkte Unterstützung von gewaltfreien Menschenrechtsinitiativen in anderen Ländern, die weitere Forschung nach wirksamen gewaltfreien Lösungsmethoden und deren praktische Umsetzung. Auch die Beteiligung der Bundeswehr bei Blauhelmeinsätzen unter der Führung der Vereinten Nationen halten wir für denkbar, wobei jedoch andere Formen der Ausbildung der Beteiligten dazu vonnöten sind.
Auch eine Beendigung von Rüstungsexporten ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Friedensförderung. Uns ist bewusst, dass Konfliktlösungen ohne militärischen Einsatz langwierig sind und frustrierend sein können, bis weiteres Blutvergießen oder Unterdrückung beendet werden kann. Doch die Warnungen beider Weltkriege und nachfolgender lokal begrenzter Auseinandersetzungen zeigen, dass ausschließlich militärische Überlegungen Konflikte eher fördern als beenden.
Daher fordern die Delegierten die Regierung auf, sich intensiver um zivile und gewaltfreie Konfliktlösungswege zu bemühen, konsequent Menschenrechte zu fördern und oben genannte Forderungen in die Tat umzusetzen und erwarten vom Bundespräsidenten eine Unterstützung bei diesen Vorschlägen.

Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz K.d.ö.R.


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"Absolut indiskutabel"
Reaktion der DGHS wegen Säure-Attentat auf Vereinspräsidentin
(dgpd Berlin) Mit Entsetzen und Fassungslosigkeit reagiert die DGHS auf ein Buttersäure-Attentat auf die Vereinspräsidentin Elke Baezner. „Gewalt und Körperverletzung als Mittel der Auseinandersetzung sind absolut indiskutabel“, so Vizepräsident Adi Meister in einer ersten Stellungnahme. Bei einer Vortragsveranstaltung am gestrigen Mittwoch, 18. Juni 2014, in Frankfurt/Main hatte ein 44-jähriger Mann Elke Baezner und einen weiteren Referenten mit Buttersäure bespritzt, die er abgefüllt in einer Wasserflasche mitgebracht haben muss.
Frau Baezner wurde mit Augen- und Hautreizungen leicht verletzt, konnte aber die Uniklinik noch am selben Abend verlassen. Der Saal wurde nach dem Vorfall sofort geräumt, die weiteren 40 Teilnehmer blieben unverletzt. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die DGHS geht von einem politisch motivierten Anschlag aus.
Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V. ist eine Bürgerrechtsbewegung und Menschenrechts- und Patientenschutzorganisation, die sich für die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts bis zum Lebensende und die Wahlfreiheit zwischen den unterschiedlichsten Formen der Sterbebegleitung und -hilfe einsetzt. In jüngster Zeit hatte sich die DGHS wiederholt zum ärztlich assistierten Suizid öffentlich geäußert, den sie als Möglichkeit des selbstbestimmten Sterbens ohne strafgesetzliche Einschränkungen gewahrt sehen möchte. Damit widerspricht sie einem aktuellen Gesetzesvorhaben der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
„Zu einem so sensiblen Thema wie der Sterbehilfe wird es wohl immer unterschiedliche Ansichten geben, aber Meinungsverschiedenheiten sind offen und ohne Anwendung von jeglicher Form von Gewalt auszutragen“,  sagt Vizepräsident Meister weiter. Da die DGHS sich in ihrem Eintreten für die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts bis zum Lebensende seit Jahrzehnten von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung getragen weiß, werde sie sich von einem solch feigen Anschlag in ihrer Arbeit nicht beirren lassen.

Wega Wetzel M.A.
DGHS-Pressesprecherin
E-Mail: wega.wetzel@dghs.de, www.dghs.de
Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.

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Martin Schulz fordert die religiös-weltanschauliche Neutralität des Staates, nicht das Verbot von Kirchen
Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften unterstützt das Anliegen des Präsidenten des europäischen Parlamentes, Martin Schulz, den Raum des öffentlichen Lebens, das heißt:  staatliche Schulen, Gerichte, Parlamente und sonstige  Amtsräume weltanschaulich neutral zu gestalten.
Kritik an entsprechenden Äußerungen von Martin Schulz, er wolle Religionszeichen an Straßen  und Plätzen verbieten,  entbehren jeder Grundlage.  Denn niemand will Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel und freigeistige Gemeindezentren aus den Kommunen verbannen, wie es ihm anscheinend unterstellt wird.
In einer pluralen Gesellschaft müssen alle Bürger und Bürgerinnen eines Staates die Gewissheit haben, dass ihre Anliegen bei öffentlichen Stellen weltanschaulich neutral behandelt werden  und die Erziehung ihrer Kinder in staatlichen Schulen ohne Indoktrination  im Sinne einer  bestimmten Religion oder Weltanschauung erfolgt. Das ist bis heute trotz gegenteiliger Urteile, etwa des Bundesverfassungsgerichtes, nicht gewährleistet. Auch öffentliche Veranstaltungen des Staates haben  diese weltanschauliche Neutralität aufzuweisen.

Renate Bauer

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Auf Darwins Spuren in London

In der letzten Osterferienwoche waren 27 Jugendliche und 24 Erwachsene mit der Freireligiösen Landesgemeinschaft Hessen unterwegs in London. Die Fahrt stand unter dem Motto des populärsten Begründers der Evolutionstheorie: Charles Darwin. Seine Theorie wurde von den Kirchen heftig bekämpft, stand sie doch im Widerspruch zu der Schöpfungsgeschichte der Bibel. Heute wird die Theorie von der Wissenschaft anerkannt und weiterentwickelt. Aber eine Gruppe Konservativer - besonders in den USA vertreten - versucht, mit viel Geld die biblische Geschichte als wissenschaftliche Wahrheit zu verkaufen.

Auch in der hessischen Landesregierung unter Ministerpräsident Koch wurde versucht, diese Bibelgeschichte als gleichwertige Weltdeutung in den Schulen wieder einzuführen. Die Bilder zeigen die Reisegruppe und die Darwin-Statue im Haupteingangsbereich des Londoner Naturhistorischen Museums. In einem 2008 eröffneten spektakulären Anbau, dem "Darwin-Centre" konnten die Teilnehmer unterhaltsam erleben, wie die Evolution aus einem Einzeller den Menschen machte.
Natürlich standen auch die großen Londoner Sehenswürdigkeiten auf dem Programm und Führungen im Tower und Westminster Abbey, der letzten Ruhestätte Darwins. Eine Gruppe "Harry-Potter-Fans" schaute in den 20 Meilen außerhalb Londons gelegenen Warner Bros. Studios hinter die Kulissen des Drehorts der Harry-Potter-Filme und durfte die Schauplätze der großen Zauberer betreten, die Requisiten bestaunen und erfahren mit welchen Tricks und Effekten ihre Lieblingsfilme entstanden.
Ein besonderes Highlight für Musicalliebhaber war der Besuch im Queen's Theatre, wo "Les Miserables" nach einer Romanvorlage von Victor Hugo gegeben wurde, denn dieses preisgekrönte Musical läuft nur noch in London. Die Teilnehmer konnten sich bei einem Filmabend in der Gemeinde Offenbach vorbereiten, wo die Musical-Verfilmung von 2012 Anfang April gezeigt wurde. Live in London boten dann die dramatischen Szenen auf den Barrikaden während des Juniaufstandes 1832 in Paris und die Geschichte um Elend, Liebe und Mitmenschlichkeit ein ergreifendes und unvergessliches Musikerlebnis.
Die Mischung aus Tradition und Moderne, das bunte London beeindruckte die Teilnehmer. London ist mehr als Sightseeing und Shopping - viele Erinnerungen an kleine und große Erlebnisse und an eine schöne Woche bleiben.

Freireligiöse Landesgemeinschaft Hessen
Rheinstr. 78, 65185 Wiesbaden, Internet:
www.freireligioese-hessen.de
Elke Suchanek, Tel. 0611-377715

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Initialzündung zur Entstehung der freigeistigen Organisationen
Volker Mueller: Johannes Ronge und die freireligiöse Bewegung
Historische Reihe des Angelika-Lenz-Verlages. Band 5. Neu-Isenburg 2013. 87 Seiten. 7,90 €. ISBN: 978-3-943624-12-0.


Johannes Ronge gilt zweifellos als ein bedeutender Denker des 19. Jahrhunderts und als einer der Begründer der freigeistig-humanistischen Bewegung und freireligiösen Gemeinden in Deutschland. Mit seinem „Offenen Sendschreiben an den Bischof von Trier" vom 1. Oktober 1844, Laurahütte,  mit  dem er die Ausstellung des Heiligen Rocks in Trier heftig kritisiert, fordert er eine neue Religiosität, die frei von kirchlicher Bevormundung und Dogmatik sein solle. Im Vormärz, der revolutionären Zeit der 40er Jahre in den deutschen Ländern, setzt sich Ronge für ein Land in Freiheit und Liebe ein, in dem die Menschenwürde gewahrt und der Glaube frei und ohne Zwang sei.

In dem vorgelegten Band 5 der Historischen Reihe des A. Lenz-Verlages werden das „Offene Sendschreiben an den Bischof von Trier" von Johannes Ronge und seine 1847 in Hamburg erschienene Schrift „Das Wesen der freien christlichen Kirche" wiedergegeben. Sie markieren Meilensteine in der Entwicklung der frühen freireligiösen Bewegung. Dieses Buch wird anlässlich des 200. Geburtstages von Johannes Ronge (16. Oktober 1813 - 25. Oktober 1887) von Volker Mueller herausgegeben und mit seinem Beitrag „Ronge und der Beginn der freireligiösen Bewegung in Deutschland" eingeleitet. Anliegen der Herausgabe dieses Buches ist die Wiedervorlage der zwei bedeutenden Texte von Johannes Ronge, der im vorrevolutionären Deutschland Wesentliches zur demokratischen Entwicklung und zur Entstehung der freireligiösen Gemeinden beiträgt und damit die Verbreitung und Vertiefung des freireligiös-humanistischen Gedankengutes fördert. Das Büchlein ist hier erhältlich: www.lenz-verlag.de

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DFW-Heft 28
Es bewegt sich doch?
Von der Aufklärung zu Ronge und dann – wie es weiter geht in Religion, Weltanschauung und Gesellschaft
Tagung der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz, K.d.ö.R., in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V. am 21./22. September 2013


Aus dem Inhalt:

Lebenslauf Johannes Ronge
Dr. Volker Mueller:
Aufklärung und freies Denken zwischen Denis Diderot und Johannes Ronge
Dr. Eckhart Pilick: Johannes Ronge und die Aufklärung

Renate Bauer:
Ronges Themen: Was ist vergangen – was bleibt
Dr. Ulrich Nieß:
Eine nicht ganz einfache Verbindung: Johannes Ronge und Mannheim
Dipl.-Phil. Heinz Klos: Forschungsprojekt Johannes Ronge in Wroclaw

Renate Bauer:
Johannes Ronge – Werte und Ziele seines Wirkens

Hrsg.: Renate Bauer, 88 S., kart., ISBN 978-3-943624-14-4, € 9,90
Erhältlich beim Angelika Lenz Verlag oder im Buchhandel.

 
 
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