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Dachverband Freier
Weltanschauungsgemeinschaften
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Herzlich willkommen auf unserer Homepage!

Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch. Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V. (DFW) ist ein Zusammenschluss von Verbänden und Gemeinschaften in Deutschland, die für die Verwirklichung der in Artikel 4 des Grundgesetzes garantierten Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses eintreten. Er setzt sich dafür ein, dass niemand wegen seiner Herkunft, seiner Lebensauffassung und seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt wird. Der DFW steht als Vertreter freigeistiger, kirchenfreier Menschen ein für Humanismus, Toleranz und Menschenrechte, für ein friedliches Zusammenleben der  Menschen unabhängig von ihren religiösen, weltanschaulichen und politischen Anschauungen und für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung – schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.
Ihr Präsidium des Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften

  • Brücken bauen – aus religiöser Überzeugung: Europäischer Unitariertag 2017 mit 340 Teilnehmern aus aller Welt
  • Freireligiöse stellen fest: Flächendeckender Ethik-Unterricht ist der falsche Weg
  • Humanistische Gemeinschaft stellt Weichen für die Zukunft
  • Buch der Freien Akademie zum Luther-Jahr erschienen
  • Buchvorstellung: „Religion ohne Gott oder Transzendenz in der Immanenz“ von Freimut Hauk
  • Blumen für Kätze Kollwitz (1867–1945) – 150. Geburtstag
  • Eine lange Ära geht zu Ende - Neuwahlen bei der Landesversammlung der Freireligiösen Landesgemeinde Baden in Mannheim am 11. Juni 2017
  • Beschlagnahmte Bücher werden zurückgegeben
Provenienzforschung und Restitution an der Bayerischen Staatsbibliothek in München
Foto: Ortrun Lenz, Freigeistige Aktion für humanistische Kultur e.V., Dr. Stephan Kellner, BSB, Renate Bauer, Präsidentin Dachverband freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V, Assunta Tammelleo, Bund für Geistesfreiheit München / (Foto: BSB, I. Gessner)
Am 24. Juli 2017 restituierte die BSB zehn Buchtitel des Kartells der freiheitlichen Vereine in München an den Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V. Die Ortsgruppe des Kartells wurde 1933 verboten. Diese Bücher waren durch die Geheime Staatspolizei, eine Organisation des NS-Regimes, beschlagnahmt worden. In einigen der Bücher befinden sich auch Besitzstempel von Max Riess, einem der Gründungsmitglieder des Kartells.

Drei Restitutionen von NS-Raubgut: Bayerische Staatsbibliothek gibt insgesamt 56 Bücher zurück
Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) restituiert aus ihren Beständen 56 unrechtmäßig erworbene Bücher an zwei Einrichtungen und eine Privatperson und stellt sich damit ihrer Verantwortung.
Die in  Berlin ansässige Große National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“  (GNML) erhält 45 unrechtmäßig von der BSB erworbene Titel zurück. Die Bücher werden am 27.7.2017 in Berlin überreicht - in einem gemeinsamen Termin mit der Universitätsbibliothek Leipzig und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, die ebenfalls Bücher an die Loge restituieren. [...] Am 24.7.2017 restituiert die BSB in München zehn Buchtitel des „Kartells der freiheitlichen Vereine in München“ an den „Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V.“. Die Ortsgruppe des Kartells wurde 1933 verboten. Diese Bücher waren durch die Geheime Staatspolizei, eine Organisation des NS-Regimes, beschlagnahmt worden. In einigen der Bücher befinden sich auch Besitzstempel von Max Riess, einem der Gründungsmitglieder des Kartells. ...weiterlesen...

Einladung zur IHEYO-Konferenz in London!
Du reist gerne? Am liebsten in Weltmetropolen, die vor Lebendigkeit nur so sprühen? Dann haben wir einen tollen Tipp für dich: In London findet Anfang August ein Treffen von jungen Humanisten aus aller Welt statt, wozu die IHEYO (Internationale Humanistische und Ethische Jugendorganisation) einlädt. ...weiterlesen...

Unitarier begrüßen Ehe für alle in Deutschland: „Endlich“
Gleichbehandlung aus religiöser Überzeugung
Die Unitarier – Religionsgemeinschaft freien Glaubens begrüßen die Entscheidung des Bundestages zur Einführung der Ehe für alle. „Dieser Schritt war längst überfällig. Die bisherige Blockade der Unionsparteien war und ist nicht nachvollziehbar“, so Prof. Dr. Karsten Urban, Präsidiumsmitglied der Unitarier.
Verantwortliche Eigenständigkeit, Toleranz und gegenseitiger Respekt sind Kernpunkte unitarischer Ethik. Dazu gehört nach unitarischer Auffassung die Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Ehegemeinschaften. Diese Haltung wird in der Religionsgemeinschaft freien Glaubens aktiv gelebt. Die Gleichbehandlung aller Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung ist ein Menschenrecht. Deshalb können sich homosexuelle Paare selbstverständlich genauso unitarisch trauen lassen wie heterosexuelle. Eine Mitgliedschaft bei den Unitariern ist dafür übrigens nicht nötig. ...weiterlesen...

Ehe für alle - Humanisten in Hessen begrüßen Entscheidung
Freitag, 29. Juni 2017 |  12:26 Uhr
Die Humanistische Gemeinschaft Hessen K.d.ö.R. und der Humanistische Verband Hessen e. V. begrüßen den längst überfälligen Beschluss des Deutschen Bundestages, gleichgeschlechtlichen Paaren die Ehe zu ermöglichen und damit den Weg zur vollständigen Gleichberechtigung von schwulen und lesbischen Menschen mit Heterosexuellen frei zu machen. http://www.humanisten-hessen.de/ehefueralle
Die bisherige Weigerung, gleichgeschlechtlichen Paaren die Ehe zu ermöglichen, ist eine konkrete und symbolische Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität. Dies widerspricht unserem humanistischen Menschenbild.

Manfred Gilberg
Präsident der Humanistischen Gemeinschaft Hessen K.d.ö.R
Dr. Holger Behr
Landessprecher der Humanistischen Gemeinschaft Hessen K.d.ö.R.
Dr. Florian Zimmermann
Landesvorsitzender des Humanistischen Verbandes Hessen e. V.

Eine Kreuzfahrt rund ums Mittelmeer
Einladung zum Benefizessen in Offenbach am 19.8.2017
Die Freireligiöse Jugend und die Humanistische Jugend Hessen laden sie gemeinsam mit der Frei-religiösen Gemeinde Offenbach zum diesjährigen Benefizessen ein. Lassen Sie uns gemeinsam die Küsten des Mittelmeers bereisen und die regionalen Köstlichkeiten kennenlernen.
 
Für 40,00 € bieten wir Ihnen ein leckeres Fünf-Gang-Menü. Die Getränke sind im Preis nicht enthalten. Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 04.08.2017 im Gemeindebüro an. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, zählt die Reihenfolge des Eingangs Ihrer Anmeldung. ...weiterlesen...

Die Folgen der digitalen Welt
Frauen-Seminar vom 29.09.–01.10.2017 in Halle
Zu einem Seminar über "Die Folgen der digitalen Welt" lädt die Frauen-Arbeitsgemeinschaft im Bund Freireligiöser Gemeinden Deutschlands ein.
Wir schaffen mit immer weniger Arbeit mehr Wohlstand. Andererseits wachsen die prekären Lebensverhältnisse. Wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen!
Und was bringt uns Frauen ein bedingungsloses Grundeinkommen? Damit wollen wir uns in Halle, der Stadt der Aufklärung, befassen. ... weiterlesen ...

HLS-INFO Neueste Ausgabe der DGHS-Zeitschrift „Humanes Leben – Humanes Sterben“ (HLS 2017-3)
Nachfragen vor der Bundestagswahl
Dranbleiben oder zurzeit kein Handlungsbedarf? Die Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine der DGHS fielen unterschiedlich aus. Während die CDU/CSU das Thema Suizidhilfe in absehbarer Zeit nicht noch einmal behandeln möchte, haben andere keine einheitliche Position oder fordern gar eine viel weitergehende Liberalisierung, sollten sie in das Parlament gewählt werden (S. 9-11).
Nur bei der FDP steht eine Forderung nach Abschaffung des § 217 StGB ausdrücklich im Wahlprogramm, DGHS-Präsident Professor Dieter Birnbacher verabredete sich deshalb mit einer Vertreterin der Parteispitze. Das so für die DGHS entstandene Interview lesen Sie in der Sommerausgabe der Verbandszeitschrift „Humanes Leben – Humanes Sterben“ (HLS) auf S. 8. ...weiterlesen...

Tagungsbericht "Macht der Bilder, Macht der Sprache" der Freien Akademie

„Macht der Bilder, Macht der Sprache“ war das Thema der wissenschaftlichen Tagung, welche die Freie Akademie vom 25. bis 28. Mai 2017 in der Frankenakademie Schloss Schney in Lichtenfels durchführte. ... weiterlesen...

Berlin-Ausflug mit Jugendlichen
Vor kurzem haben Jugendliche, die an der diesjährigen Jugendfeier des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland teilgenommen haben, einen Tagesausflug nach Berlin unternommen. ...weiterlesen...


Brücken bauen – aus religiöser Überzeugung
Europäischer Unitariertag 2017 mit Teilnehmern aus aller Welt
Eine gelungene Premiere: Der erste Europäische Unitariertag, der am vergangenen Wochenende stattfand, ging am Montag zu Ende. Warum das ein echter Erfolg war.
Aus ganz Europa und sogar aus Japan, Amerika, Australien und Neuseeland sind sie angereist. Rund 340 Teilnehmer trafen sich am verlängerten Pfingstwochenende zum Europäischen Unitariertag im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm. Dabei ging es beileibe nicht nur um religiöse Fragen. Rev. Dr. William F. Schulz, ehemaliger Generalsekretär von amnesty international USA, ging in seinem Vortrag der Frage nach, wie die Demokratie bewahrt werden kann. „Für uns bedeutet Demokratie oft, dass die Bürger eines Landes ihre Meinung ohne Angst vor Verfolgung ausdrücken können und ihre Staatsoberhäupter frei wählen können“, erläuterte Schulz dem Publikum. Doch tatsächlich sei eine wahre Demokratie weit mehr als nur das – „sie hängt von etwas ab, was wir oft Kosmopolitismus nennen“, sagte er. Das seien etwa gemeinsame Werte oder der Geist der Großzügigkeit, alles in allem sei Demokratie aber vor allem ein Lebensgefühl. Besonders der unitarische Glaube beruht auf diesem kosmopolitischen Ideal. „Warum gewinnt aber der Kosmopolitismus nicht und warum schrumpfen Demokratie und Freiheit?“, fragte er in die Runde. Eine Antwort, die Schulz fand, liegt in der Biologie des Menschen verborgen. Jede Mutter und jeder Vater sei gewillt, sein Kind zu schützen. Da niemand wissen könne, ob man einem Fremden trauen kann, vertrauten wir lieber auf unsere gelernten Stereotype und machten Verallgemeinerungen über Menschen, die wir nicht kennen. Der Nationalismus scheint für einige so eine einfache Antwort zu sein, um sich vermeintlich zu schützen.
Doch trotz der derzeit düsteren Aussichten machte Schulz den Unitariern Mut. „Die Geschichte wird nicht von Gott oder der Ökonomie geschrieben, sondern von menschlicher Hand“, erinnerte er. So zählte er einige Beispiele auf, nach denen der Mensch die Welt schon zum Besseren verändern konnte. Während beispielsweise 1975 noch 44 Prozent der Menschen in extremer Armut lebten, sind es heute gerade einmal mehr zehn Prozent. „Natürlich ist es wahr, dass die Ungleichheit zwischen Arm und Reich so groß ist wie nie“, gestand er. Doch auf lange Sicht gesehen sei sehr wohl eine positive Veränderung erkennbar. Außerdem seien die Menschen keine Sklaven ihrer Gene. So würden wir zwar oft auf unsere gelernten Stereotype vertrauen, wüssten aber zugleich, dass sie dumm sind und könnten uns von ihnen lösen. Ein weiterer Weg, wie das funktionieren kann, könne durch Empathie erreicht werden, die durch bewegende Geschichten geweckt würde.
Prof. Dr. Manuela Kalsky zeigte anhand der Bevölkerungsentwicklung in den Niederlanden auf, dass die Mitgliedschaft in nur einer Religionsgemeinschaft auf dem Rückzug ist. Immer mehr Menschen bezeichnen sich als „Mehrfache Gläubige“, die sich zu mehreren Religionen bekennen. Ihr Forschungsprojekt „Ein neues Wir“ sucht nach Wegen zu Gemeinsamkeiten in dieser diversen Welt. Unitarier könnten dabei aufgrund ihres liberalen Religionsverständnisses einen wichtigen Beitrag leisten.
Spätestens, als am Sonntag in der Feierstunde alle Teilnehmer gemeinsam das Lied „Egal was du glaubst, du bist frei“ anstimmten, war klar: Dieser erste Europäische Unitariertag war ein voller Erfolg – auch für das Familienzentrum Neu-Ulm, dem die Sammlung bei der Feierstunde für deren Integrationsprojekte zugutekommt.

Kontakt:
Unitarier - Religionsgemeinschaft freien Glaubens
c/o Prof. Dr. Karsten Urban
karsten.urban@unitarier.de
0160 / 97 360 720
www.unitarier.de

Prof. Dr. Manuela Kalsky
Prof. Dr. William F. Schulz
Für die Jugendaustauschreise nach Indien jetzt anmelden!
Eine  Jugendgruppe aus dem Havelland wird im Rahmen des  Jugendaustauschprogrammes des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland  e.V. (HFH) vom 22. Oktober bis 5. November 2017 nach Indien reisen. Die  Reise wird durch das Landesjugendamt mit Mitteln des Bundesjugendplans  und durch das Jugendamt Havelland gefördert; der Eigenanteil beträgt  400,00 €. Seit 1996 gibt es einen fruchtbaren und kontinuierlichen  Jugendaustausch mit der Partnerorganisation des HFH im indischen  Unionsstaat Andhra Pradesh, dem Atheist Centre in Vijayawada.
Der  humanistische Jugendaustausch gibt Jugendlichen aus Deutschland und  Indien die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten, um ihr  Verständnis für eine andere Lebensgestaltung zu fördern und ein  tolerantes Miteinander über ihre kulturellen und sozialen Grenzen hinaus  zu leben. Die Aufnahme von Kontakten und Freundschaften, das  Kennenlernen der Familien und die Einbindung der Jugendlichen in die  aktuellen Lebensbedingungen vor Ort, lassen eine starke Verbundenheit  entstehen und eine größere Sensibilität bei den jungen Leuten erfahren,  welche diese in ihr eigenes Land wieder mitnehmen. Toleranz und  Humanität stehen im Vordergrund.
Die diesjährige Jugendbegegnung steht unter dem Thema: Lebenslagen und Perspektiven junger Menschen – Jugendkulturen und Freizeitverhalten junger Menschen. ...weiterlesen...

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