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Ihr Präsidium des
Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften

Der neue pfw ist da! Unter anderem mit diesem Thema:
Der DFW fordert eine Überarbeitung der Feiertagsregelung
Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften bedauert, dass die Klage einer Berliner Mutter auf Freistellung ihrer Kinder vom Schulunterricht anlässlich des Welthumanistentages abgewiesen wurde. Die Möglichkeit einer Freistellung von Schülern zur Teilnahme bzw. Befolgung eines Feiertages ihrer Religions-
Dazu fordert der DFW eine grundlegende Überarbeitung der bisher geltenden Feiertagsregelungen der Länder, die bis auf 1. Januar, 1. Mai und 3. Oktober nur christliche Feiertage kennen und damit andere Religionen und Weltanschauungsgemeinschaften benachteiligen. Sie entsprechen nicht mehr der vom GG vorgesehenen Gleichbewertung von Religions-
Weiter fordert der DFW als Mitglied der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union, die den erwähnten Tag ins Leben gerufen hat, die bundesweite Anerkennung des Welthumanistentages (am 21. Juni) im Rahmen der Feiertagsregelungen mit allen Konsequenzen z.B. für eine Befreiung vom Unterricht.
Renate Bauer
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Jugend-
35 Jahre nach Grundsteinlegung wurde die Jugend-
Es sind 6 weitere Gästezimmer entstanden, die am
Die Jugend-
Fahrenkampsweg 7, 23684 Klingberg
Tel. +49 45 24 -
Neues Buch zum Jahr der Aufklärung:
Volker Mueller:
Denis Diderots Idee vom Ganzen und die „Encyclopédie“
Philosophische Voraussetzungen und Wirkungen
199 Seiten, kart., € 16,90, ISBN 978-
Erhältlich im Buchhandel oder direkt bei
Das vorliegende Buch würdigt den führenden französischen Aufklärer Denis Diderot und das große Werk der Aufklärung, die „Encyclopédie“. Zugleich ist es keine rein theoretische Abhandlung über die Aufklärung, sondern skizziert geschichtliche Abläufe und philosophische und literarische Reflexionen. Aktuellere aufklärungstheoretische Literatur ist mit einbezogen. Die Frage nach progressiven Traditionen der bürgerlichen Gesellschaft erhält in dieser Hinsicht eine spezifische Dimension, in der Denkfreiheit, Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit wesentlich sind. Damit soll auch ein Beitrag gegen das Vergessen des Erbes der Aufklärung, ihres neuen Denkens mittels Vernunft und Wissenschaften und ihrer Grenzen, ihrer Unabgeschlossenheit und ihrer kritischen Gegenwartsrelevanz im 21. Jahrhundert geleistet werden. Der 300. Geburtstag Diderots 2013 ist ein angemessener Anlass.
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Buchtipp – Neuerscheinung:
Anfang und Ende des individuellen menschlichen Lebens als humanitäre Herausforderung
Herausgegeben von Dieter Fauth, mit Beiträgen von Michael Meyer, Gerhard Rampp, Olaf Christensen, Wiltrud Mollenkopf, Theresia M. de Jong, Stephan Dorschner, André Martin, Philipp Schrögel, Erich Satter, Jan Bretschneider und Dieter Fauth. Schriftenreihe der Freien Akademie, Band 32, € 15,00, ISBN 978-
Lebensanfang und Lebensende markieren und „umrahmen“ bekanntlich das individuelle Dasein des Menschen in der Welt. Dazwischen liegt das Leben, das jeder Mensch nach seinen Anlagen, Fähigkeiten, Kräften, Umständen und Entwicklungspotenzialen gestaltet. Menschenwürde und Menschenrechte sind tragende zivilisatorische und ethische Grundlagen dafür. Sich gerade den wesentlichen Daseins-
Das vorliegende Buch erörtert eine Reihe von in Wechselwirkungen befindlichen naturwissenschaftlichen, medizinischen, philosophischen und ethischen Fragen des Beginns und Endes des Lebens des menschlichen Individuums. Zwei aktuelle Gesichtspunkte verstärken die Wichtigkeit dieser Betrachtungen: (1) Das heutige Wissen in den Bereichen Gentechnik und Medizintechnik ermöglicht es, menschliches Leben schier beliebig zu erzeugen und zu designen bzw. am Ende zu verkürzen oder zu verlängern. Dies wirft die ethischen Fragen auf, ob der Mensch tun soll, was er tun kann bzw. überhaupt wissen soll, was er nicht tun darf. (2) Die demografische Entwicklung in Deutschland mit einem Defizit an Geburten und einem großen Bevölkerungsanteil an Älteren lässt fragen, unter welchen Umständen in unserer Gesellschaft Kinder zur Welt kommen (müssen) bzw. ältere Menschen von der Allgemeinheit noch menschenwürdig versorgt werden (können). Hierbei sind gewiss auch ökonomische Aspekte (privater und volkswirtschaftlicher Art) von Bedeutung. Sowohl hinsichtlich der ethischen als auch der gesellschaftspolitischen Dimensionen des Themas bilden Lebensanfang und -
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Vorbereitungen auf die Humanistische Jugendfeier 2013
Seit Beginn des Schuljahres nimmt der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. Anmeldungen für die Humanistischen Jugendfeiern 2013 im gesamten Havellandkreis entgegen. Die Jugendfeierteilnehmer und ihre Familien sollen einen würdigen Höhepunkt zum festlichen Abschied von der Kindheit und zur Begleitung zum Erwachsenwerden erleben.
Wie in jedem Jahr bietet der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. eine Vielzahl von Veranstaltungen aus unterschiedlichen Bereichen an, in denen sich die jungen Leute gemeinschaftlich auf Fragen ihres weiteren Lebensweges vorbreiten können. Dazu zählen beispielsweise Jugendstunden zu verschiedenen Themen, ein Besuch der Gedenkstätte KZ Sachsenhausen, ein Geschichtsworkshop, ein Besuch im Deutschen Bundestag, verschiedene Präventionsveranstaltungen (Alkohol, Drogen, Suchtprobleme/ Aids und Sexualität) und Gesprächsrunden (Sekten/ Satanismus/ Chancen und Gefahren moderner Medien). Aber auch sportliche Aktivitäten (Schnupperstunde Bogenschießen/ Schnupperkurs Selbstverteidigung), Betriebsbesichtigungen, ein Knigge-
Besonders hinweisen möchten wir auf das Angebot einer Parisreise (in Zusammenarbeit mit tweeny –Tours) für Jugendfeierteilnehmer in den Osterferien und für alle Jugendliche (von 13 bis 18 Jahre) in den Sommerferien.
Unsere Angebotsbroschüre und nähere Informationen zu den Angeboten erhalten Sie unter oder während der folgenden Sprechzeiten:
Sprechzeiten: Mittwoch von 15:00 – 18:00 Uhr
Sprechzeiten: Donnerstag von 14:00 – 18:00 Uhr
Jugendtreff/ bei der Falkenseer Tafel, Heinkelstraße 3 (Hof, Eingang B), 14612 Falkensee, Tel.: 03322/ 420670
Sprechzeiten: Mittwoch von 15:00 – 18:00 Uhr
In den Geschäftsstellen ist zudem die Anmeldung zu den Veranstaltungen und zur Jugendfeier möglich.
Gentechnik -
Der Band 31 der von Volker Mueller herausgegebenen Schriftenreihe der FREIEN AKADEMIE liegt nun vor und dokumentiert die Vorträge bzw. Ergebnisse einer wissenschaftlichen Tagung, die im Mai 2011 in der Frankenakademie Schloss Schney stattfand. Thema ist die „Gentechnik – Möglichkeiten und Grenzen“.
Die Möglichkeiten und Grenzen der Gentechnik werden nicht allein in der Wissenschaft, sondern gerade auch in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert. Erzeugen Wissenschaftler Zellen mit synthetischem Erbgut, vollziehen sie quasi einen Schöpfungsakt? Kann die Biologie nun klären, was die Natur des Lebens ist? Welche Fragen stellen sich im Zusammenhang mit der Verwendung synthetischen Erbgutes noch? Was bedeutet die Gentechnik für den Menschen und das Menschenbild selbst?
Was ist also Gentechnik, wie ist sie zu verstehen und zu bewerten? Was kann sie? Was sollte sie möglicherweise nicht tun? In diesem Kontext wird auch der Einfluss von Ideologien, Religionen, Weltanschauungen oder Moral deutlich. Offenbar hat die Gentechnik großartige Möglichkeiten. Ihre Grenzen liegen vermutlich nicht so sehr im technischen Bereich. Diese und andere Fragen werden in diesem Buch fachkompetent und engagiert erörtert.
Autorinnen und Autoren sind Rolf Röber, der für diesen Band verantwortlich zeichnet, Traud Winkelmann, Jörg Kleiber, Hans-
Seiten | Berlin 2012 | 978-
Das Buch ist im Buchhandel oder über www.lenz-
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Aufruf des DFW:
2013 – Jahr der Aufklärung
Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V. ruft auf, das Jahr 2013 zum Jahr der Aufklärung zu gestalten und sich intensiv mit den historischen und aktuellen Inhalten freien aufklärerischen Denkens und seinen gesellschaftlichen und weltanschaulichen Wirkungen zu beschäftigen. Anlass ist der 300. Geburtstag eines der schillerndsten und inspirierenden Köpfe der europäischen Aufklärung: Denis Diderot (1713 – 1784), der freidenkende Philosoph, Wissenschaftler, Schriftsteller, Dramatiker und Enzyklopädist. Aus der Zeit der Aufklärung heraus entwickelten sich die Geistesfreiheit, säkularer Humanismus und Menschenrechte.
Im Mittelpunkt der Befassung mit der historischen und aktuellen Aufklärung stehen
die Entwicklung und Proklamierung der Menschenrechte und die Durchsetzung der bürgerlichen Verhältnisse für „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ ... >>>weiter
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NEUERSCHEINUNG: DFW-
Säkularismus und Weltbürgerlichkeit
27. DFW-
Aus dem Inhalt: Eike Möller: Weltbürgerliche Erziehung, Sophie in't Veld: Wir machen nicht in Gott, Stephan Mögle-
Hrsg.: Renate Bauer u. Horst Prem, 76 S., kart., ISBN 978-
Erhältlich im Buchhandel oder bei www.lenz-
Buchtipp – Neuerscheinung
Globales Lernen und lokales Handeln -
Was läuft schief mit der Integration fremder Kulturen in Deutschland und in Europa? „Der Umgang mit moralischer und religiöser Vielfalt ist eine der größten Herausforderungen, mit denen unsere Gesellschaften gegenwärtig konfrontiert sind.“ Dies steht auf dem Klappentext des Büchleins von Jocelyn Maclure und Charles Taylor des im Suhrkamp Verlag erschienenen Büchleins „Laizität und Gewissensfreiheit“. Auch das Land Quebec hat mit diesen Problemen zu kämpfen und kam nach eingehender Analyse zum Ergebnis, 2008 den Konfessionsunterricht an den Schulen durch einen staatlichen Unterricht verbindlich für alle „Ethik und religiöse Kultur“ zu ersetzen. Im Land Berlin wurde nach fünf Frauenehrenmorden endlich ein für alle Konfessionen verbindlicher Ethikunterricht eingerichtet. Der Konfessionsunterricht bleibt davon unberührt.
2011 sagte sich in Norwegen ein Einzelner auf brutalste Weise vom Zusammenleben mit Unterschieden zwischen Menschen und Kulturen los.
2012 tötete in Toulouse ein junger Franzose sieben Menschen und in Deutschland mordete eine Bande, die sich „Nationalsozialistischer Untergrund“ nannte, über zehn Jahre unentdeckt zehn ausländische Unternehmer.
Wie gelingt die Integration unterschiedlicher Kulturen im globalen Dorf in Achtung vor den Unterschieden und im Wissen, eine gemeinsame Welt dabei zu teilen? Ist es nicht vor allem wichtig, zu einem Gespräch zu kommen, in dem wir nicht von Absolutismen ausgehen, von unbedingt gültigen Werten, sondern von dem, was dem vorausgeht, dem Wissen darum, wie wir uns gegenseitig verstehen und verständigen? Seit 1789 die französische Nationalversammlung die Menschenrechte und die Gleichberechtung aller verkündete, sind sie zum Ansporn für viele geworden, nach Freiheit und Demokratie zu streben.
Unsere These ist: Mit Laizität in der Politik, wenn der Staat neutral gegenüber Religionen und Weltanschauungen eingestellt ist und handelt, ist die Voraussetzung für die Menschenrechte am besten zu verwirklichen. Fahndungslisten reichen dafür nicht aus.
Ein Projekt „Weltbürgerlichkeit“ als Unterrichtsprojekt spricht diese Voraussetzungen an und will sie umsetzen in Praxis.
Wir laden Sie herzlich ein, die Seminarergebnisse in Ruhe zu studieren.
93 S., kart., ISBN: 978-
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