Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V.

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Herzlich willkommen auf unserer Homepage!

Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch. Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V. (DFW) ist ein Zusammenschluss von Verbänden und Gemeinschaften in Deutschland, die für die Verwirklichung der in Artikel 4 des Grundgesetzes garantierten Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses eintreten. Er setzt sich dafür ein, dass niemand wegen seiner Herkunft, seiner Lebensauffassung und seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt wird. Der DFW steht als Vertreter freigeistiger, kirchenfreier Menschen ein für Humanismus, Toleranz und Menschenrechte, für ein friedliches Zusammenleben der Menschen unabhängig von ihren religiösen, weltanschaulichen und politischen Anschauungen und für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung – schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

Ihr Präsidium des
Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften

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Der neue pfw Ausgabe 3/2016 ist da.
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Neues Buch der Freien Akademie zur
Evolution des Kosmos erschienen
Der Band 35 der Schriftenreihe der FREIEN AKADEMIE mit dem Titel „Die Evolution des Kosmos. Fakten - Vermutungen - Rätsel“  ist erschienen.  Die Beiträge zur Evolution des Universums wenden sich der Entwicklungsgeschichte des Weltganzen zu. Sie betten damit solche Fragen wie „Die Suche nach dem Ursprung des Universums“, „Woher kommen wir Menschen?“, „Was wissen wir heute sicher und was bleibt Spekulation?“ in den Gesamtzusammenhang menschlichen Fragens und Suchens seit den Anfängen des wissenschaftlichen Denkens.
Der Fokus richtet sich vor allem auf die aktuellen großen Probleme der Kosmogonie, die bisher alle nur unvollständig gelöst sind. Es wird auch verständlich werden, warum einige grundlegende Fragen gegenwärtig noch keine endgültige Antwort gefunden haben. Zweifellos sind wir heute Zeuge einer geistigen Revolution, die wesentlich durch technologische Innovationen mitbestimmt wird. Gerade die Entschlüsselung der Geheimnisse des Universums, der Welt als Ganzes, hängt dabei unmittelbar mit dem Verständnis der Mikrowelt zusammen.
Deshalb spielen auch Experimente wie jene am leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger der Welt,  dem „Large Hadron Collider“ in Genf, eine große Rolle bei der weiteren Klärung der Probleme. Ausgewiesene Experten und Mitgestalter der aktuellen Forschung berichten in ihren Beiträgen hautnah aus ihren Laboratorien. Auch die große Frage nach der Rolle des intelligenten Lebens im Universum kommt hier zur Sprache. Ist intelligentes Leben etwas auf unsere Erde Beschränktes, ein einmaliger Zufall der Evolution? Oder handelt es sich um ein universelles Phänomen des Kosmos? Und wenn wir tatsächlich mit Aliens rechnen müssten, wie würde sich eine Begegnung mit ihnen auf unsere Kultur möglicherweise auswirken? Selbst darüber denken Wissenschaftler heute schon nach.
Spezialfragen der Kosmosentwicklung wurden ebenfalls erörtert, wie z.B. alternative Denkansätze der Teilchenphysik, historische und aktuelle Prozesse der Wahrheitsfindung und die Verlässlichkeit der Ergebnisse der Wissenschaft.
Das von Dieter B. Herrmann und Volker Mueller herausgegebene Buch in der Schriftenreihe der FREIEN AKADEMIE beinhaltet die wesentlichen Ergebnisse der wissenschaftlichen Tagung zum gleichlautenden Thema, die vom 5. bis 8. Mai 2015, in Teltow, bei Berlin stattfand. Sie hat Erkenntnisse und Hypothesen zur Diskussion gestellt und die Sichtweisen zum menschlichen Dasein in unserer Welt vertieft.
Autoren sind Volker Mueller, Dieter B. Herrmann, Christian Spiering, Alexander Warmuth, Andreas Anton & Michael Schetsche, Peter Habison, Herbert Hörz und Christian Michelsen.

Schriftenreihe der Freien Akademie Band 35:
Die Evolution des Kosmos. Fakten – Vermutungen – Rätsel
184 Seiten | Berlin 2016 | ISBN 978-3-923834-33-4 | 19,90 €

Das Buch ist erhältlich im Buchhandel, bei Amazon oder direkt beim Angelika Lenz-Verlag, 63263 Neu-Isenburg, Beethovenstr. 96, Tel. 06102-723509, info@lenz-verlag.de, www.lenz-verlag.de.

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Sorglos in den Sommer starten
Neueste Ausgabe: DGHS-Zeitschrift „Humanes Leben – Humanes Sterben“ (HLS 2016-3)
Berlin, 29. Juni 2016. Vor  dem Start in den Sommerurlaub sollte auch an eine sorgfältig  ausgefüllte Patientenverfügung gedacht werden. Für ihre Mitglieder  bietet die DGHS ergänzende Formulare in vier gängigen Fremdsprachen  (englisch, französisch. italienisch und spanisch) an.
Zwar sind Ärzte in  anderen Ländern nicht an das deutsche, sondern an das dort geltende  Recht gebunden, können aber mit einem mitgeführten Schriftstück einen  ersten Eindruck von den Wünschen des Patienten erhalten (S. 8).
Dass  unter Umständen auch die Patientenverfügung von Minderjährigen  Gültigkeit hat, ist das Thema, mit dem sich Jurist Dr. Oliver Kautz  beschäftigt (S. 14-15).
Das aktualisierte Grundsatzprogramm der  DGHS ist in der Sommerausgabe der HLS im vollen Wortlaut dokumentiert  (S. 7-8). Und ein Bericht vom Weltkongress der  Right-to-Die-Gesellschaften, der im Mai in Amsterdam stattgefunden  hatte, bietet aktuelle Informationen zu den Anstrengungen, die auf  internationaler Ebene für die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts bis  zum Lebensende unternommen werden (S. 10-11).
Im Service-Teil geht es um das Thema Senioren und Haustiere (S. 12-13).
Buchbesprechungen  und Veranstaltungstipps runden die Zeitschrift wie gewohnt ab. Eine  interessante und gewinnbringende Lektüre wünscht Ihnen Ihre  HLS-Redaktion!
Journalisten, Schulen und Bibliotheken können die  DGHS-Zeitschrift „Humanes Leben – Humanes Sterben“ kostenlos als  Print-Ausgabe per Postsendung oder digital als PDF-Datei per  E-Mail-Zusendung bestellen. Bitte schreiben Sie dazu an: info@dghs.de.
Die aktuelle Ausgabe ist unter www.dghs.de/service im Volltext als PDF-Datei herunterladbar.

Wega Wetzel M.A.
Pressesprecherin DGHS e.V. | stv. Chefredakteurin „Humanes Leben – Humanes Sterben“
Tel:  0 30/21 22 23 37-22 | Fax: 0 30/21 22 23 37-77
E-Mail: wega.wetzel@dghs.de und: presse@dghs.de | Internet: www.dghs.de
Facebook: www.facebook.de/DGHSde | twitter: www.twitter.com/DGHSPresse
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Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.
Kronenstraße 4 | 10117 Berlin

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Die Debatte um Sterbehilfe geht weiter
DGHS fordert anlässlich des Deutschen Ärztetages die Streichung des Verbotsgesetzes § 217 StGB
dgpd. Anlässlich des zurzeit in Hamburg stattfindenden  Deutschen Ärztetages appelliert DGHS-Präsidentin Elke Baezner an die  Ärzte, gerade vor dem Hintergrund des seit kurzem geltenden Verbots der  organisierten Sterbehilfe ergebnisoffen und angstfrei ihren Patienten im  Sterbeprozess zur Seite zu stehen.
„Wir haben Sorge, dass sich Ärzte von der Gesetzeslage verunsichern lassen und Patienten, die ein aussichtsloses Leiden durch einen selbstbestimmten Tod abkürzen wollen, sich keinen Rat wissen. Entsprechende Nachfragen von Ratsuchenden bei uns zeigen, dass die Menschen in Deutschland den Eindruck haben, in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt zu sein und oft niemanden haben, an den sie sich vertrauensvoll wenden können.“ Nach dem Verbot der organisierten Suizidhilfe in Deutschland durch die Politik zögen die Menschen daraus die Konsequenz, dass sie sich weiterhin allenfalls nur an eine Schweizer Sterbehilfeorganisation wenden können. Baezner: „Der Wunsch der Menschen, auf einen Notausgang zurückgreifen zu können, ist ungebrochen.“
Jedoch: „Wir hören von den Sterbehilfeorganisationen in der Schweiz, dass sie immer mehr Anfragen aus Deutschland erhalten, welche sie vollumfänglich gar nicht bewältigen können.“ Daraus folgert Baezner: „Das als § 217 gültige Strafgesetz muss umgehend wieder gestrichen werden. Wir sind deshalb sehr froh, dass bereits eine erste Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe anhängig ist und dass weitere folgen werden.“
Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery hatte in seiner Eröffnungsrede beim 119. Deutschen Ärztetag am Dienstag die Schaffung eines neuen Strafrechtsbestandes als „richtungsweisenden Beschluss“ bezeichnet. Das Gesetz sei eine „klare Absage an organisierte Sterbehilfe ohne strafrechtlichen Eingriff in das Patient-Arzt-Verhältnis.“ Zudem hatte Montgomery die „Überzeugungskraft unserer Argumente“ betont, welche „sich auch in der überraschend hohen Zustimmung zu dem von uns unterstützten Antrag“ niedergeschlagen habe. Die DGHS hatte in den vergangenen Monaten gemeinsam mit anderen humanistischen Organisationen und unterstützt von zahlreichen Prominenten und einer großen Zahl von Strafrechtsprofessoren vehement gegen eine Verschärfung des geltenden Strafrechts protestiert.
Elke Baezner: „Es ist offensichtlich, dass der Deutsche Bundestag im vorigen Herbst vielleicht im Sinne der Ärzte und der Kirchen entscheiden hat, aber sicherlich nicht im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung. Deshalb muss das Gesetz wieder weg! Die Debatte um Sterbehilfe geht weiter.“

Wega Wetzel M.A.
Pressesprecherin DGHS e.V.
                                                                                  
Tel: 0 30/21 22 23 37-22/-15
Fax: 0 30/21 22 23 37-77
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Grundrecht auf  Freiheit des Glaubens, des Gewissens und Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses ist unteilbar
Die  Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz lehnt die religionsbezogenen  Forderungen der Alternative für Deutschland, wie auf ihrem Parteitag vom  30. April/1. Mai 2016 beschlossen, als grundgesetzwidrig ab.
Als nichtchristliche, auf humanistischer Basis beruhende Religions- und Weltanschauungsgemeinschaft betrachten wir die Forderung nach Einschränkung der Ausübung von Religionen, wenn diese dazu noch auf die Einschränkung einer bestimmten Religion bezogen wird, als Bedrohung für die Freiheit des Glaubens und des Gewissens überhaupt. Grundrechte können nicht geteilt werden. Was für die eine Religion und Weltanschauung gilt, das hat für jede Glaubensrichtung zu gelten. Denn die Freiheit des Einzelnen beruht auf der Freiheit aller anderen, wie schon Kant vor über 200 Jahren betonte. Dieses grundsätzliche Verhältnis ist die Voraussetzung für eine Demokratie.
Die Einteilung von Religionen und Weltanschauungen in "gute" und "böse", in "zu uns gehörende" und "fremde" ist moralisch unhaltbar. Die Freireligiösen und Freidenker haben in ihrer über hundertsiebzigjährigen Geschichte derartige Ausgrenzungen und ihre Auswirkungen zur Genüge erfahren und wehren sich daher auch dort, wo wir zunächst nicht direkt betroffen zu sein scheinen.
Unser Grundgesetz regelt die Möglichkeiten religiöser und weltanschaulicher Ausübungen für alle gleichermaßen und die sich daraus ableitende Gesetzgebung in Deutschland hat religiös und weltanschaulich neutral zu sein.
Unsere Kultur gerade in unserer Freien Religion und im Humanismus beruht auf dem Austausch und der Diskussion mit anderen, im Versuch des Verstehens und des Miteinanderlebens auf Basis  der Gültigkeit der Grundrechte, der Gleichberechtigung, dem Recht auf Selbstbestimmung und der Anerkennung der Würde des Menschen. In vielen Punkten, etwa in seinen Bestrebungen, das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung im Bereich des Schwangerschaftsabbruches auszuhebeln oder der angestrebten Verschärfung des Jugendstrafrechts, verstößt das vorgelegte Programm gegen alle diese Grundlagen eines friedlichen und freiheitlichen Zusammenlebens.
Das Programm trägt nicht im Geringsten dazu bei, mehr Frieden und soziale Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu erreichen. Denn Freiheit ist unteilbar.
Siegward Dittmann   (Präsident)
Renate Bauer  (Landessprecherin)
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Mitgliederversammlung der Freien Akademie tagte und wählte das Präsidium neu
Auf der Mitgliederversammlung 2016 der Freien Akademie e.V.  wurden die bisherigen und künftigen Aufgaben der konfessionell unabhängigen Bildungsinstitution beraten. Die Freie Akademie wird ihre erfolgreiche wissenschaftliche und vor allem interdisziplinär angelegte Arbeit weiterführen und für alle Interessenten gute Angebote zu unterbreiten. Dabei stehen die wissenschaftlichen Tagungen, die Herausgabe der Schriftenreihe der Freien Akademie, eigene Arbeiten zur frühen Geschichte der Freien Akademie und eine gute Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund.
Wichtige Überlegungen zur weiteren Finanzierung der Arbeit der Freien Akademie wurden ebenfalls offen erörtert.
Präsidium (v.l.n.r.): Winfried Zöllner, Martin Scheele, Christian Michelsen, Tina Bär, Volker Mueller und Dieter Fauth
Dabei wurden Weichen für einen nachhaltigen Einsatz unserer vorhandenen Ressourcen gestellt.
Das Präsidium wurde planmäßig gewählt: Als Präsident der Freien Akademie wurde Dr. Volker Mueller (Falkensee) wiedergewählt. Weitere Präsidiumsmitglieder wurden als Vizepräsidenten Dr. Dieter Fauth (Würzburg) und Dr. Martin Scheele (Brieselang), als Schatzmeisterin Tina Bär (Berlin) und als weitere Präsidiumsmitglieder Winfried Zöllner (Berlin) und Christian Michelsen (Falkensee).
Volker Mueller
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Sommerfreizeit „Von der Steinzeit bis jetzt“
2 Wochen Spaß im hohen Norden
 
Die Sommerfreizeit 2016 der Freireligiösen Jugend Deutschland führt uns nach Schleswig-Holstein, genauer gesagt nach Lütjenwestedt, in der Nähe von Itzehoe.
Wir wollen mit euch den Wandel der Zeit in dieser Gegend erforschen und herausfinden, was die Menschen vor 100, 500, 1000 und vor noch mehr Jahren hier gemacht und wie sie gelebt haben. NEIN, keine langweilige Geschichtsstunde erwartet euch, natürlich wird dabei unser Vergnügen im Vordergrund stehen. Untergebracht sind wir im Haus Engelland in gemütlichen 2 bis 4-Bett-Zimmern. Wie gewohnt werden wir selbst kochen. Der große Naturgarten und der Wintergarten laden zum Verweilen ein, die Spielwiese zum Toben. Außerdem stehen auch Schwimmen, Rad fahren und andere Sportmöglichkeiten auf dem Programm. Ausflüge führen uns an die Nord– und an die Ostsee, in ein Steinzeitdorf und und und.
Und klar gibt es auch wieder Kreatives im Angebot – diesmal rund um das Thema „Von der Steinzeit bis jetzt“. Wir werden sicher gemeinsam eine tolle, erlebnisreiche Zeit haben. Also, worauf wartet ihr noch?

Wer: alle von 6 - 27 Jahren (30-40 Teilnehmer, bei weniger als 30 muss die Freizeit ausfallen!)
Wann: 13. bis 27. August 2016
Abfahrtspunkte in Mannheim, L10 und Offenbach, Schillerplatz 1
Wo: Haus Engelland, Lütjenwestedt
Kosten: 400,- Euro inklusive Fahrt, Übernachtung mit Vollpension, Ausflüge, Kreativmaterial und Betreuung sowie verbindlichem Vortreffen in OF (vom 1. bis 3.7.2016)
Anmeldung: Mit Anmeldeformular ausschließlich bei:
Chr. Friedrich, Tel. 069 8008060
Schillerplatz 1; 63067 Offenbach
c.friedrich@freireligioese-offenbach.de

Mit der Anmeldung sind 80,- Euro Anzahlung mit Angabe „Sommerfreizeit 2016 und Teilnehmername“ zu überweisen:
Frei-religiöse Gemeinde Offenbach
IBAN: DE98505500200000004111
BIC: HELADEF1OFF

Es erfolgt eine schriftliche Anmeldebestätigung! Sollten keine Plätze mehr frei sein, werdet ihr informiert und auf Wunsch auf die Warteliste gesetzt.
 
Weitere Infos/Flyer/Anmeldeformular/AVB unter www.freireligioese-jugend.de
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Die EME Regionalkonferenz (Europe and Middle East/Europa und Mittlerer Osten) der IARF (International Association of Religious Freedom) findet in diesem Jahr 2016 vom 22. bis 25. August in Tetovo, Republik Mazedonien, statt. Gastgeber sind der Bektashi-Orden in Zusammenarbeit mit dem European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR). Die Regionalkonferenz wird vier-jährlich abgehalten und beschäftigt sich diesmal mit dem Thema:
Religion und Konfliktprävention
Das Programm und die Anmeldemöglichkeit finden Sie hier:
Oder Sie senden das ausgefüllte Formular an luke@iarf.net.
Achtung: Teilnehmer aus Deutschland können sich um Kostenzuschüsse bewerben bei der DMi, der deutschen Regionalgruppe der IARF.
Kontakt: Pascal Schilling, p.schilling@freireligioese-offenbach.de
oder Wolfgang Jantz wolfgang.jantz@unitarier.de
Wytske Dijstra (links) folgte der Einladung der Bektashi in Mazedonien an den Tisch des Dedebaba (Abt)
Wolfgang Jantz, Unitarier, Annelies Trenning, IARF, Fatime Sulejmani, Bektashi, und Wytske Dijstra, IARF, auf dem Unitariertag 2015
Annelies Trenning und Wytske Dijstra stellen das Buch „A Light of Guidance“ von Arben Sulejmani vor
Neben Besuchern aus vielen Ländern Europas durfte der Unitariertag 2015 auch eine Vertreterin des Bektashi-Ordens, Fatime Sulejmani, begrüßen (ganz rechts)
Brücke der Religionen: Fatime Sulejmani macht aufmerksam auf die Bektashi und ihre Lebenssituation zwischen Islam und Christentum (Unitariertag 2015 in Worms). Kontakt: fatimesulejmani@hotmail.deKaiserwall 9, 45657 Recklinghausen
Der Bektashi-Orden in Mazedonien
An der Schnittstelle von Orient und Okzident, aus der Begegnung von Christentum und Islam, hat sich auf dem Balkan eine eigene Lebens-, Kultur- und Religionsvorstellung entwickelt: Der Bektashi-Orden. Die Bektashi verstehen sich eher als Glaubensrichtung und formieren sich erst nach und nach als feste Konfession, die von mönchsähnlich lebenden Derwischen geleitet wird. Sie lehren einen toleranten Islam und widersetzen sich der Vereinnahmung durch eine große Konfession.
Erst seit Kurzem sind die Bektashi Mitglied beim IARF. Wytske Dijstra, die Vorsitzende der IARF Regional Gruppe Europa und mittlerer Osten, und Annelies Trenning vom Niederländischen Chapter haben unsere neuen Freunde in Mazedonien besucht.

Das ECCHR
Das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) ist eine gemeinnützige und unabhängige Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin. Sie wurde 2007 von einer kleinen Gruppe renommierter Menschenrechtsanwälte gegründet, um die Menschenrechte, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie anderen Menschenrechtsdeklarationen und nationalen Verfassungen garantiert werden, mit juristischen Mitteln zu schützen und durchzusetzen. Dabei fühlen wir uns dem kreativen und effektiven Gebrauch des Rechts als Motor für gesellschaftliche und soziale Veränderungen verpflichtet. Das ECCHR will Menschenrechtsanwälte und Menschenrechtsaktivisten weltweit besser vernetzen, um ihr Wissen und ihre Erfahrung im Kampf um Menschenrechte auszutauschen und gemeinsam Strategien über die Grenzen hinweg zu entwickeln.
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Der neue § 217: Unverhältnismäßig – Schlecht begründet – Unnötig!
Die acht im „Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende“ vertretenen humanistischen Organisationen Deutschlands sind besorgt über die Folgen des im Dezember 2015 in Kraft getretenen Strafgesetzes zur geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung. Sie lehnen dieses Gesetz[1] nach wie vor als schlecht begründet und unverhältnismäßig strikt ab.
 
Suizidbeihilfe nur noch in Einzelfällen erlaubt
Auch mit dem neuen Paragraphen 217 StGB bleibt die Selbsttötung an sich straffrei. Bislang galt im deutschen Recht der Grundsatz, wonach die Beihilfe zu einer straffreien Tat ebenfalls straffrei ist. 
Diesen sinnvollen Grundsatz hat der Gesetzgeber in rechtswidriger Weise missachtet: Die Straffreiheit der Beihilfe zum Freitod gilt nur noch für Einzelfälle. So darf nun bei einem selbstbestimmten Freitod nur noch straffrei helfen, wer mit dem Sterbewilligen verwandt oder eng befreundet ist, unabhängig von seinen Qualifikationen und Gründen für eine derartige Hilfe.
Angehörige und Freunde sind auch von Strafe ausgenommen, wenn sie den Schwerstkranken zum Freitod in die Schweiz begleiten. Der teure Weg in die Schweiz, der zudem beizeiten -„vor der Zeit“ - anzutreten ist, steht jedoch nur Wenigen offen.
Es ist davon auszugehen, dass diese Straffreiheit nicht gilt für Gesprächsangebote durch Organisationen oder Ärzte zu Suizidgedanken oder -vorhaben, wenn diese bestärkt bzw. der Wunsch nach Hilfe zur Selbsttötung dabei gefördert wird.
 
Erhebliche Verunsicherung durch das neue Gesetz
Unser „Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende“ sieht seine Befürchtung bestätigt, dass die Aufnahme des Straftatbestandes „Geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ in das Strafgesetzbuch bei Patienten und Ärzten zu erheblichen Verunsicherungen geführt hat. Denn „geschäftsmäßig“ handelt bereits, wer etwas wiederholt und organisiert tut, auch wenn kein finanzielles Interesse vorliegt.
Ein offenes Gespräch mit Suizidwilligen ist unter diesen Umständen kaum möglich. Dies gilt für Ärzte ebenso wie für Hilfskräfte, die z.B. auf Palliativ- oder Hospiz-Stationen mit Suizidwünschen konfrontiert werden. Und: Machen sich Kliniken, Hospize oder Heime strafbar, die Sterbefasten dulden oder ermöglichen?
Unklar ist ebenfalls, wie weit palliativ tätigen Ärzten eine Förderung der Selbsttötung unterstellt werden kann, wenn sie ihren Schmerzpatienten, z.B. über das Wochenende, ausreichende Mengen an Schmerzmitteln überlassen, mit denen bei entsprechender Dosierung auch eine Selbsttötung möglich wäre.
Vertreter von in der Schweiz auch für Ausländer tätigen Sterbehilfe-Organisationen haben jüngst öffentlich erklärt, dass sie „keinen Fuß auf deutsches Gebiet mehr setzen werden“. Sie fürchten, dass ihre in Deutschland gegebenen Informationen über ihre Hilfe in der Schweiz als Werbung gedeutet und als „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ strafrechtlich verfolgt werden könnten.
 
Der Gang zum Verfassungsgericht ist nötig 
Es ist nicht abzuschätzen, wie weit die Rechtsprechung im konkreten Fall dem Wortlaut des Gesetzes oder den in der Gesetzesbegründung dargelegten Zwecken folgen wird. Die dadurch für alle Beteiligten geschaffene Rechtsunsicherheit ist mit dem verfassungsmäßigen Bestimmtheitsgebot unvereinbar. Ein Urteil, das von der überwiegenden Mehrheit der deutschen Strafrechtswissenschaftler/-innen geteilt wird. Das hat auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages unterstrichen.
Inzwischen hat Sterbehilfe Deutschland Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Weitere Klagen durch renommierte Strafrechtsprofessoren und Ärzte sind angekündigt.
Das Bündnis unterstützt die von verschiedenen Organisationen und Einzelpersonen eingereichten oder vorgesehenen Verfassungsbeschwerden gegen den § 217 des StGB beim Bundesverfassungsgericht.
Die dem Bündnis angehörenden Organisationen werden sich in ihrer Tätigkeit vorerst an das Gesetz halten. Sie werden aber in ihrer Beratungstätigkeit nicht darauf verzichten, neben den in Deutschland legal verfügbaren Optionen für ein selbstbestimmtes Lebensende auch auf die im Ausland bestehenden Hilfsmöglichkeiten hinzuweisen.
 
Das Gesetz schützt nicht, sondern es knebelt
Die Sorge, Menschen könnten durch „Manipulation und Beeinflussung“ zu einem Suizid gedrängt werden, nehmen wir ernst. Die Antwort des Gesetzgebers, ein Verbot jeglicher geschäftsmäßiger, also wiederholt angebotener Hilfe für Sterbewillige, schützt jedoch nicht vor einer möglichen Bedrängung durch Nahestehende. Darüber hinaus beraubt es den ernsthaft zur Leidensverkürzung durch Freitod entschlossenen Menschen nahezu jeder professioneller Hilfe. Damit werden Ängste vor dem Sterbeprozess nicht abgebaut, sondern im Gegenteil werden unkontrollierbare, verzweifelte, Dritte gefährdende Freitodversuche noch zunehmen.
Dieses Gesetz basiert auf einer in der christlichen Tradition verankerten, längst überholten  Verurteilung der Selbsttötung und dient v. a. der Durchsetzung kirchlicher Sozialethik. Aber es trägt dem Bedürfnis und dem Recht der Bevölkerung unseres Landes auf ein selbstbestimmtes Sterben nicht Rechnung.
Das strafrechtliche Verbot organisierter Suizidbeihilfe ist daher aufzuheben!
Berlin, im April 2016

Das „Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende“ wurde 2014 gegründet. Es besteht aus: Bund für Geistesfreiheit (bfg) Bayern, Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e. V. (DFW), Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben e. V. (DGHS), Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), Humanistische Union (HU), Humanistischer Verband Deutschlands (HVD), Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten e. V. (IBKA), Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO). 


[1] Im Wortlaut des Suizidbeihilfegesetz § 217 StGB heißt es: „(1)Wer in der Absicht, die Selbsttötung eines anderen zu fördern, diesem hierzu geschäftsmäßig die Gelegenheit gewährt, verschafft oder vermittelt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Als Teilnehmer bleibt straffrei, wer selbst nicht geschäftsmäßig handelt und entweder Angehöriger des in Absatz 1 genannten anderen ist oder diesem nahesteht.“
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"Wach auf Europa!"
Unterzeichne die Online-Petition der EHF, um die Demokratie in Ungarn zu schützen!
Übersetzung des Statements (siehe Video rechts) von Pierre-Arnaud Perrouty (Europäische Humanistische Föderation, EHF):
Wake up Europe!
Das Ziel dieser Petition ist es, europäische Werte zu schützen. Seit 2010 und der Machtübernahme hat die ungarische Regierung unter Victor Orban beständig die europäischen Werte verletzt, indem sie Gesetze veränderten, die Verfassung veränderten, eine Reihe von Entscheidungen im Gegensatz zu den Werten der Demokratie, der Menschenrechte trafen. 

Dadurch veränderte er die Gesellschaft in Ungarn umfassend und verschob die Macht und damit die Kontrolle in der Verwaltung und hat damit praktisch den Staat für seine Zwecke beschlagnahmt. So bitten wir darum, dass wir zur europäischen Kommission sagen: Nutzt die europäischen Verträge. In diesen Verträgen, die unterschrieben sind von allen Mitgliedsstaaten, werden Mechanismen zum Schutz der Rechtsstaatlichkeit in Europa zur Verfügung gestellt. Bis jetzt wurden diese Möglichkeiten nie genutzt. Daher bitten wir darum, der Europäischen Kommission zu sagen: Macht grundsätzlich eure Arbeit, schützt die Demokratie in Europa, schützt die europäischen Werte, achtet auf das, was in Europa geschieht, stellt sicher, dass ihr eine Untersuchung durchführt über die Situation in Ungarn, genau wie ihr es in Polen gemacht habt. Die Kommission begann eine Überprüfung von Polen im Januar 2016 und wir wollen genau das Gleiche für Ungarn haben.
 
Zwischentext: Vielen Dank fürs Zuhören, bitte unterzeichnet unsere Petition!
 
P.-A.: Humanisten haben diese Petition ins Leben gerufen, weil sie, wir, denken, dass Europa mehr als nur ein Markt ist. Europa steht für Werte, und was zur Zeit in Ungarn geschieht, läuft genau diesen Werten zuwider. Diese Petition, von Humanisten begonnen, wird von einer viel breiteren Bewegung als den Humanisten getragen, von vielen Zivilorganisationen unterstützt und von vielen Menschen, die europäische Werte schützen wollen. 
 
Wir haben Unterstützung auch in Ungarn, viele Menschen senden uns E-Mails mit dem Inhalt: Danke, endlich kümmert sich jemand um die Situation in Ungarn! Aber es ist dort auch schwierig für manche traditionellere Zivilorganisationen. Sie sagen uns, dass sie mit uns übereinstimmen, aber uns nicht öffentlich unterstützen können, denn in Orbans Ungarn herrscht eine Atmosphäre der Angst. Seine Regierung brachte es fertig, Angst zu verbreiten. Auch das ist sehr gefährlich und schadet der Demokratie in Europa sehr. 
 
Zwischentext: Heute in Ungarn und morgen in ganz Europa? Teilt unsere Seite mit euren Freunden!
 
P.-A.: Wir erhalten Unterstützung für diese Petition von Mitgliedern des Europäischen Parlamentes aus unterschiedlichen Ländern, sehr viel Unterstützung, aber weniger von der Hauptgruppe, der EPP, der Europäischen Volkspartei, denn das ist Orbans Partei und auch der Grund, warum die Untersuchung, die gegen Polen eingeleitet wurde, nicht gegen Ungarn vorbereitet wird. Denn die EPP schützt Herrn Orban, und das ist wirklich eine Schande, dass so etwas passiert. Der Schutz der Grundrechte kann nicht allein vom politischen Willen weniger abhängen. Natürlich wollen wir nicht, dass Ungarn die Europäische Union verlässt. Wir wollen nicht Druck auf die Menschen dort machen, wir wollen Druck auf die ungarische Regierung von Herrn Orban machen, denn sie bricht die europäischen Werte. Ungarn soll bei uns bleiben, aber Europa muss erkennen, dass seine Werte in Ungarn wirklich, wirklich in Gefahr sind, so wie auch heute schon in Polen und morgen vielleicht in weiteren Ländern. Wenn Europa viel Kraft, Geld und Aufmerksamkeit auf die Krise in Griechenland richten kann, ebenso auf die Krise der geflüchteten Menschen, dann muss Europa sich auch um das kümmern, was in den eigenen Mitgliedsstaaten geschieht und sich mit lauter Stimme zum Schutz der Grundrechte einbringen.  
 
Zwischentext: Vielen Dank für eure Unterstützung. Unterzeichnet bitte unsere Petition!
 

Die Online-Plattform, auf der die 1.000.000 Unterzeichnungen, die nötig sind, um die Petition einzureichen, gesammelt werden, ist bis November 2016 zugänglich. 

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Kochduell am Unitarischen Sonntag in Kassel
Kabssah versus Hessische Grüne Soße
06.04.2016 Am Unitarischen Sonntag im März 2016 hatte die Gemeinde Kassel zum Thema „Fremd und willkommen“ zu einer Begegnung der Gemeindemitglieder mit syrischen Flüchtlingen eingeladen, die im nahegelegenen Erstaufnahme-Lager auf die Bearbeitung ihrer Asyl-Anträge warten. Ermöglicht wurde dieses Treffen u.a. durch Spendeneingänge, die im Rahmen unitarischen Fundraisings für die Flüchtlingshilfe eingegangen sind. Auf dem vielfältigen Programm standen eine gemeinsame Trommel-Session als Auftakt, Handarbeit für eine Patchwork-Decke, Ostereier bemalen und ein interkulturelles Kochduell mit anschließender gemeinsamer Mahlzeit, sowie ein mehrsprachiges Ständchen zu einem 90. Geburtstag.
Karin und Wolf-Achim Bartsch kümmern sich seit Anbeginn der Flüchtlingskrise um Familien im Kasseler Erstaufnahme-Lager. Dabei haben sie eine Großfamilie aus Afghanistan besonders ins Herz geschlossen und hätten sie gerne im Unitarier-Haus begrüßt. Kurz vor der Veranstaltung mussten sie sich allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden, da die Familie im administrativen Vorgang einen Schritt nach vorne machen konnte und eine neue Unterbringung erhielt. Stattdessen hatte also eine Gruppe Syrer die Möglichkeit, mal aus dem Lager heraus zu kommen, Kontakt zu Einheimischen zu haben und sich für ein paar Stunden lang in Deutschland willkommen zu fühlen. Begleitet wurden die Gäste dankenswerter Weise von der marokkanischen Übersetzerin Keltoum Mager-Eddrihimi, die die gute deutsch-arabische Verständigung ermöglichte. Auch sprach der Medizin-Student Mohammad Saeed Alhalabi gut Englisch.
Musik ist eine internationale Sprache und so brauchte es keine Übersetzungen, um gemeinsam unter der Leitung von Barbara Schönewolf zu trommeln. Auf den von ihr mitgebrachten Bongos, Handtrommeln und Rasseln gab zunächst jeder seinen eigenen Herzschlag wieder, um sich dann verstärkt der Gruppe anzunähern. Es ist eine wunderbare Erfahrung zu erleben, wie aus anfänglicher „Kakophonie“ und klanglichem Durcheinander nach und nach ein harmonisches Orchester entstand. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich auf den Gesichtern der Teilnehmer ein entspanntes Lächeln.
Nachdem eine gemeinsame Wellenlänge gefunden worden war, wurde gebastelt und vor allem gekocht. Unter der Leitung von Edda Scharf entstand Hessische Grüne Soße mit Bio-Salzkartoffeln als typisches regionales Gericht. Dem gegenüber stand Kabssah, ein Hühnchen-Gericht mit typisch-syrischen Gewürzen auf Reis, angerichtet von Alea Alkhider. Küchenfee Edda Scharf konnte nicht umhin anzumerken, dass die Gäste aus Syrien in der Küche sehr viel umsichtiger arbeiten als wir Einheimischen. Mit viel Genuss, interessanten Gesprächen und einem gemeinsamen Lied auf den Lippen klang der Unitarische Sonntag in Kassel aus.
Kerstin Salerno
 
Bild 1: Unitarischer Sonntag mit Spendenscheck aus dem Fundraising „Flüchtlingshilfe“ in Kassel.
Bild 2: Engagierte Köchinnen und ihre Helfer.
Bild 3: Saftige Kräuter für Hessische Grüne Soße.
Bild 4: Als angehender Arzt muss Mann mit Nadel und Faden umgehen können.
 
Syrisches Rezept für Kavssah
Reichlich Öl im Topf erhitzen, Stücke vom Hähnchenfilet darin anbraten, sofort folgende Gewürze dazu geben (jeweils ca. 2 Teelöffel): Zimt, geriebene Nelken, Curry, Salz, schwarzen Pfeffer sowie die fertigen Gewürzmischungen Ras el Hanout und Berbere. Gut umrühren und garen lassen. Basmati-Reis kochen. Die gegarten Hähnchen-Stücke aus dem Topf nehmen und einzeln in Öl wenden. Den Reis mit der verbliebenen Soße mischen und auf einem großen Fleisch-Teller verteilen. Die Hähnchen-Stücke auf dem Reis anrichten und das fertige Gericht servieren.
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Humanistischer Verband Deutschlands (HVD), Giordano Bruno Stiftung, Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten, Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V., Bund für Geistesfreiheit und Jugendweihe Berlin/Brandenburg e.V. gestern mit dem BuVo getroffen, sehr gutes Gespräch zur aktuellen Wertedebatte, Gleichbehandlung Konfessionsloser und Pluralität geführt! 
Bettina Jarasch
Mitglied des Vorstandes bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 
und Landesvorsitzende bei Bündnis 90/Die Grünen Berlin
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Start der DGHS-Bevollmächtigten-Börse:
Neue Mitglieder-Leistung für Patientenschutz und Vorsorge
dgpd. Es kann einen schnell treffen. Plötzlich ist man durch Unfall oder eine Erkrankung nicht mehr in der Lage, einer empfohlenen medizinischen Maßnahme zuzustimmen oder sie abzulehnen. Das muss nun ein Betreuer oder ein Bevollmächtigter tun. Ist niemand bekannt, wird durch die behandelnden Ärzte im Krankenhaus beim Gericht ein gesetzlicher Betreuer beantragt. Dann entscheidet ein Fremder, der Ihren Willen nicht kennt. Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V. empfiehlt dringend, beim Erstellen der Patientenverfügung vorsorglich auch eine Vollmacht (für den Bereich Gesundheit und Aufenthalt) für eine Vertrauensperson zu hinterlegen, die Ihren Willen umsetzt, wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind. Wer keine Vertrauensperson weiß, kann eine neue Mitglieder-Leistung der DGHS nutzen. In einer Bevollmächtigten-Börse werden Freiwillige, die eine Bevollmächtigung in Wohnortnähe übernehmen würden, mit Suchenden zusammengebracht. 
Und so funktioniert’s: 
Vereinsmitglieder, die sich als Bevollmächtigte ehrenamtlich zur Verfügung stellen würden, melden sich online (www.dghs.de) oder per Anruf. 
Die DGHS prüft die Daten, gibt Informationen, welche Rechte und Pflichten damit verbunden sind und hilft im Konfliktfall.
Vereinsmitglieder, die eine/n Bevollmächtigte/n suchen, können auf www.dghs.de im „Service-Bereich für Mitglieder“ unter „Bevollmächtigten-Börse“ die Suchfunktion (nach Region, Alter, Geschlecht) auf einer Deutschlandkarte nutzen.
Was kostet dieser Service? Die Börse ist ein Angebot auf Gegenseitigkeit. Jedes DGHS-Mitglied kann sich als Bevollmächtigte/r registrieren lassen. Vorkenntnisse im Betreuungsrecht sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Für DGHS-Mitglieder ist die Vermittlung im jährlichen Mitgliedsbeitrag (zzt. mind. 50 Euro/Jahr) enthalten.
http://www.dghs.de/presse/presse-erklaerungen/presse-erklaerung/article/start-der-dghs-bevollmaechtigten-boerse.html
Wega Wetzel M.A.
Pressesprecherin DGHS e.V.
Tel: 0 30/21 22 23 37-22/-15
Fax: 0 30/21 22 23 37-77
E-Mail: wega.wetzel@dghs.depresse@dghs.de
Internet: www.dghs.de
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Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.
Kronenstraße 4 * 10117 Berlin
Sitz des Vereins: Berlin; Amtsgericht Charlottenburg, VR 30155 B * Präsidentin: Elke Baezner
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Hilfe statt Stacheldraht

„Weltweit sind über 60 Millionen Menschen Flüchtlinge und Vertriebene", so die UNHCR (Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen). Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen muss seine Hilfe wegen Geldmangels zurückfahren. Beide Organisationen errechnen einen kurzfristigen Bedarf von ca. 620 Millionen Euro. Der BFGD fordert die Regierungen der Welt, insbesondere Europas und die Bundesregierung auf, das UNHCR, das WFP und die mit diesen zusammen arbeitenden Organisationen umgehend mit ausreichenden finanziellen Mitteln auszustatten. Geld ist genug vorhanden, wenn alleine die EU jetzt 9 Milliarden Euro zur Verfügung stellen will.

Diese Hilfsgelder müssen sofort fließen und dürfen nicht in die Zukunft verschoben werden.

Es macht auch wenig Sinn, die europäischen Außen- oder Binnengrenzen mit Stacheldraht sichern zu wollen. Wir sind überzeugt, dass sich Menschen, welche aus extremen Notsituationen heraus auf einen langen, lebensgefährlichen Weg machen, von einem Stacheldrahtzaun nicht aufhalten lassen. Setzt das Geld ein, um den Menschen zu helfen und ihnen eine Zukunft zu geben.
Wir müssen Griechenland, Italien und der Türkei helfen, ihre Strukturen den Anforderungen der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen anzupassen. Wir lehnen es aber strikt ab, die Hilfen an die Türkei mit Zusagen für einen Beitritt der Türkei in die EU zu verknüpfen, ein Land, das gegen seine Bürger (Kurden) Krieg führt, in dem Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Menschenrechte mit Füßen getreten werden.
Wir müssen den Menschen, welche zu uns kommen und noch kommen werden, menschlich begegnen. Wir unterstützen die Bundesregierung bei der Absicht, auch zukünftig schutzsuchende Menschen willkommen zu heißen. Ziel muss es sein, dass die Flüchtlinge innerhalb von zwei Wochen bundeseinheitlich registriert sind und Asylverfahren nicht länger als 6 Monate dauern. Nur so ist eine sinnvolle Integrationsarbeit unserer Haupt- und Ehrenamtlichen möglich.
Mittel- und langfristig müssen die Fluchtursachen beseitigt werden. Das bedeutet für uns ein Überdenken der Entwicklungshilfe, des Welthandels einschließlich des Waffenexports.

Bund Freireligiöser Gemeinden Deutschlands K.d.ö.R.

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Unitarier erinnern an das Toleranzedikt von Torda:
Wurzeln der Religionsfreiheit in Europa

Fast 450 Jahre religiöse Freiheit

Die Unitarier – Religionsgemeinschaft freien Glaubens – erinnern an das „Toleranzedikt von Torda", Siebenbürgen, das am 13. Januar 1568 erstmals im christlichen Europa die Religionsfreiheit aus staatlicher Sicht garantierte. Ausdrücklich als „recepta religio", also „anerkannte Religion", wurden die lutherische, calvinistische, katholische und unitarische Religion benannt. Niemand durfte an der Ausübung und Lehre gehindert oder wegen der Zugehörigkeit zu einer dieser Weltanschauungen verfolgt werden. Unitarier weltweit machen auf diese erstmalige Verankerung ihrer Überzeugungen im Staatsrecht aufmerksam.
Das geschichtlich Einzigartige an dieser siebenb
ürgischen Konfliktlösung war die Offenheit und Gewaltfreiheit, mit der man alle regional vertretenen Varianten der Reformation rechtlich die Existenz ermöglichte. Lutheraner, Calvinisten und Unitarier wurden neben der katholischen Kirche in die siebenbürgische Verfassung aufgenommen. Das Königreich Siebenbürgen gehörte damals zur Habsburger Monarchie.
Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Debatten rückt die Bedeutung dieses Gesetzesbeschlusses wieder ins Blickfeld der Betrachtungen. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, das in  Artikel 4 die Freiheit des Glaubens und weltanschaulicher Bekenntnisse anerkennt und die ungest
örte Religionsausübung gewährleistet, ruht letztlich auch auf dem Fundament dieser Anfänge der Religionsfreiheit im 16. und 17. Jahrhundert.
Toleranz gegenüber dem Andersdenkenden ist eine der zentralen Überzeugungen der unitarischen Bewegung weltweit, die sich nicht nur auf religiöse Fragen erstreckt, sondern alle Aspekte des gesellschaftlichen und religiösen Lebens beeinflusst. Sie versteht sich als Gemeinschaft von Menschen, die eigenverantwortliches Denken und Handeln als sehr hohes Gut im zwischenmenschlichen Miteinander erachten. Dieser schöpferische Gedanke der Vielfalt wird von vielen Gemeinden in Deutschland und Europa gepflegt. Eine starke Ausbreitung erfährt der unitarische Toleranz-Gedanke in den U.S.A., wo viele Gemeinden der Unitarier beheimatet sind. Seit 1995 verbindet die ICUU (International Council of Unitarians and Universalists) als Dachverband die Unitarier in aller Welt, von den Khasi Hills in Indien bis nach Südafrika, und ermöglicht so einen verstärkten Einsatz für religiöse Toleranz. Die Unitarier - Religionsgemeinschaft freien Glaubens - ist Gründungsmitglied der ICUU.
Aus diesem Toleranzgedanken heraus sieht die unitarische Religionsgemeinschaft es als dringend erforderlich an, einen modernen Religionsunterricht einzurichten. Er muss ein „Religionskunde-Unterricht" sein, der alle Religionen und Weltanschauungen grundsätzlich gleichberechtigt darstellt und auf ihre Vereinbarkeit mit demokratischen Grundwerten untersucht. Dafür ist es notwendig, einen Anforderungskatalog zu erstellen, der Aspekte wie "Toleranz gegenüber anderen", "Respekt vor der Religionsfreiheit" und "Gleichbehandlung der Geschlechter" umfasst und überprüfbar macht.

Siehe auch:
http://event-effect.de/de/boulevard/dracula-und-preussenkoenig
https://de.wikipedia.org/wiki/Unitarische_Kirche_Siebenbuergen
https://www.unitarier.de


Mehr Infos zu den Unitariern auf
www.unitarier.de
und
www.icuu.net
und
www.europeanuu.org
und www.iarf.net
oder auch
www.dfw-dachverband.de

Präsidiumskontakt:
Freya Bednarski-Stelling
Tel.: (06172) 752 17
freya.bednarski-stelling@unitarier.de

Pressestelle:
Dipl.-Kff. Kerstin Salerno
Tel.: (02955) 74 63 910
mobil: (0151) 52 96 75 97
kerstin.salerno@unitarier.de
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