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Ihr Präsidium des
Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften
Einladung zum DFW-Seminar in Schney Januar 2012:
Säkularismus und Weltbürgerlichkeit
2011 sagte sich in Norwegen ein Einzelner auf brutalste Weise vom Zusammenleben mit Unterschieden zwischen Menschen und Kulturen los. Erschreckend, dass Solches in einem liberalen skandinavischen Land möglich war. Wie gelingt die Integration unterschiedlicher Kulturen im globalen Dorf in Achtung vor den Unterschieden und im Wissen, eine gemeinsame ... weiter
Secularism and world citizenship
2011, in Norway a single person broke himself off from mutual living together of human beings and cultures in their diversity in the most brutal manner. It is terrifying that such could be possible in a liberal Scandinavian country. How does the integration of different ... more
Religionsfreiheit ist nicht Freiheit für Kirchen allein
Der Bericht über die Aussagen von Kirchenpräsident Christian Schad macht deutlich, dass einiges durcheinander geworfen wird, denn Religions- und Weltanschauungsfreiheit, wie sie vom Grundgesetz garantiert wird, ist eine Freiheit des einzelnen Menschen, nicht einer lnstitution. ... weiter
Geprüfte Lebensqualität
hat „Grünen Haken“
Altenheim der Freireligiösen in Mannheim ausgezeichnet
Das Karl-Weiss-Heim, Seniorendomizil am Lauerschen Garten, darf sich nun offiziell „verbraucherfreundlich“ nennen. Träger des Heimes ist der Freireligiöse Wohlfahrtsverband Baden, Ortsverband Mannheim. Das Haus wird im Sinne einer gemeinnützigen Einrichtung geführt. Freiwillig hat sich die Einrichtung einer Begutachtung durch Gutachter der unabhängigen Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) e.V. gestellt und mehr als 80 Prozent der von der BIVA zugrunde gelegten Kriterien für Lebensqualität im Altenheim erfüllt. ... weiter
An die Abgeordneten des Bundestages:
Aufruf zur Unterstützung eines säkularen Staates
Sehr geehrte Abgeordnete,
angesichts des Papstbesuches im Deutschen Bundestag und des Attentates von einem christlichen Fundamentalisten in Norwegen auf eine offene Gesellschaft wird deutlich, dass in einer zum globalen Dorf zusammenwachsenden Welt der Säkularismus in der Politik gestärkt werden muss. Säkularismus in der Politik scheint nach internationalen Gepflogenheiten die staatliche Neutralität gegenüber allen Religionen und Weltanschauungen und deren Institutionen am besten zu garantieren, fordert und fördert Toleranz und die aktive demokratische Mitwirkung aller Bürger unabhängig von religiösen und weltanschaulichen Einstellungen. Norwegen beschreitet als Antwort auf intolerante Einstellungen mit tödlichen Auswirkungen den Weg zu einer noch offeneren Gesellschaft.
Das Deutsche Parlament hingegen praktiziert eine Einladung für einen Würdenträger, der überkommene Wertvorstellungen mit Absolutheitsanspruch vertritt und öffentlich die wachsende Gruppe der Konfessionsfreien - also ein Drittel der deutschen Bevölkerung - als unmoralisch herabwürdigt. ... weiter
- Antwortschreiben Raju Sharma MdB, Regierungspolitischer Sprecher, Mitglied im Rechtsausschuss
- Antwortschreiben Agnes Malczak MdB, Abrüstungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
- Antwortschreiben Till Seiler MdB
Gemeinsame Erklärung zum sechsjährigen Bestehen der EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung:
Die vom Europäischen Parlament am 14. Dezember 2005 beschlossene Richtlinie 2006/24 zur Vorratsdatenspeicherung verpflichtet jeden EU-Mitgliedsstaat, Telekommunikationsgesellschaften Informationen über die Verbindungen ihrer sämtlichen Kunden aufzeichnen zu lassen. Zur Erleichterung etwaiger strafrechtlicher Ermittlungen soll nachvollziehbar sein, wer mit wem in den letzten 6-24 Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden hat. Bei Handy-Telefonaten, SMS und Smartphone-Nutzung muss auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Die Vorratsspeicherung von Internetkennungen (IP-Adressen) soll in Verbindung mit anderen Informationen zudem nachvollziehbar machen, wer was im Internet gelesen, gesucht oder geschrieben hat. Eine derart weitreichende Registrierung des Verhaltens der Menschen in ganz Europa halten wir für inakzeptabel. ... weiter
DFW unterstützt Petition des Fachverbandes Werte und Normen e.V.
betr. Forderung nach Einhaltung der Rechtsvorschriften gemäß $128, Abs. 2 Niedersächsisches Schulgesetz durch das niedersächsische Kultusministerium, das Fach Werte und Normen betreffend, eingereicht durch den Fachverband Werte und Normen e.V.
In seinen Grundsätzen spricht sich der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften ausdrücklich für eine allgemeine Einführung eines Schulfaches „Lebenskunde, Ethik, Religionen“ aus, in denen gerade die über die Philosophie hinausgehenden Fragen religiös-weltanschaulicher Natur und gesellschaftlich relevante Themen besprochen und unterrichtet werden. Schon 1997 in seinen Helenenauer Erklärung trat er ein für „Die Errichtung eines weltanschaulich-religiös neutralen und werteorientierten Pflichtfaches zu Fragen der Lebensgestaltung, Ethik, Religionen und Weltanschauungen an öffentlichen Schulen.“ ... weiter
Leo Igwe in Bayreuth
Aberglaube und Esoterik sind weltweit noch sehr verbreitet. Die Internationale Humanistische und Ethische Union (IHEU) mit all ihren humanistischen Gruppierungen kämpft in vielen Ländern der Erde dagegen an. Der bisherige Repräsentant der IHEU für Westafrika, Leo Igwe, hat dort bereits sehr viel gegen Hexenglauben und zum Schutz von Kindern getan.
Derzeit ist Leo Igwe an der Universität Bayreuth zu Gast. Er arbeitet und forscht dort drei Jahre lang über Hexenverfolgungen in Afrika. Sein Anliegen ist es, diese Gelegenheit zu nutzen, um freigeistige/humanistische Gruppen und Verbände in Europa zu besuchen, die an seiner Arbeit interessiert sind. Auch über die Entwicklung des Humanismus in Afrika wird er gern berichten.
Wer Interesse an der Organisation eines Vortrags hat und Leo Igwe einladen möchte, wende sich bitte an Renate Bauer über E-Mail.
Die EU-Kommission verstößt gegen den Vertrag von Lissabon
Humanisten beschweren sich bei Europäischem Bürgerbeauftragten
Die Europäische Humanistische Föderation (EHF) wirft der Europäischen Kommission vor, gegen den Vertrag von Lissabon zu verstoßen. Daher hat die EHF beim Europäischen Bürgerbeauftragten eine Beschwerde eingereicht. ... weiter
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DFW unterstützt aktuelle Resolutionen der IHEU
Der humanistische Weltkongress 2011 der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union, der sich vom 12. bis 14, August 2011 in Oslo, Norwegen, versammelte, verabschiedete einige Erklärung zu aktuellen gesellschaftlichen Themen.
Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften, Mitglied der IHEU, unterstützt folgende Resolutionen:
- die Osloer Erklärung zum Frieden,
- die IHEU-Resolution zur Korruption und
- die Resolution der IHEU hinsichtlich seelsorgerischer Unterstützung von konfessionsfreien Militärpersonen.
Der genaue Wortlaut der Resolutionen ist auf der DFW-Website nachzulesen unter Aktuelles.
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NEUERSCHEINUNG: DFW-Heft 266
Kann Gewalt zum Frieden führen?
Konfliktlösungen im 21. Jahrhundert
Aus dem Inhalt: Horst Prem: Wachstumsdogma contra friedliche Entwicklung, Renate Bauer: Religionen: Vorwand oder Ursache von Konflikten? Der Beitrag der Humanisten, Ulrich Finckh: Was wird nach dem Ende der Wehrpflicht?, Dr. Claudia Bischlager: Ziviler Friedensdienst: Konfliktbewältigung ohne Gewalt, Dr. Till Bastian: Weltbürgertum in der Warmzeit - eine Chance, neue Kriege zu vermeiden
Wie sieht eine zukunftsgerichtete Friedenspolitik aus? Treiben uns die Dogmen unserer Wirtschaftspolitik in einen unausweichlichen Konflikt? Welche Rolle hat die Bundeswehr zu übernehmen? Und was können und sollen Humanisten tun, wie können sie zur Stärkung des Friedens und eines konstruktiven Zusammenlebens beitragen? Dies sind Fragen, die in diesem Seminar angesprochen wurden.
44 S., kart., ISBN 978-3-933037-89-3, € 5,50
Erhältlich im Buchhandel oder bei www.lenz-verlag.de
Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V. (DFW) ist ein Zusammenschluss von Verbänden und Gemeinschaften in Deutschland, die für die Verwirklichung der in Artikel 4 des Grundgesetzes garantierten Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses eintreten. Er setzt sich dafür ein, dass niemand wegen seiner Herkunft, seiner Lebensauffassung und seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt wird. Der DFW steht als Vertreter freigeistiger, kirchenfreier Menschen ein für Humanismus, Toleranz und Menschenrechte, für ein friedliches Zusammenleben der Menschen unabhängig von ihren religiösen, weltanschaulichen und politischen Anschauungen und für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Er ist für alle freigeistigen Gemeinschaften offen, die seine Ziele unterstützen.