Es bewegt sich doch? Von der Aufklärung zu Ronge und dann – wie es weiter geht in Religion, Weltanschauung und Gesellschaft

Okt. 26, 2026 | Buchtipps | 0 Kommentare

Berichte und Standpunkte, Schriftenreihe für freigeistige Kultur, Heft 28

Warum wurde Johannes Ronge als „neuer Luther“ gefeiert?

Als Johannes Ronge 1844 die katholische Kirche öffentlich kritisierte, löste er eine Bewegung aus, die weit über religiöse Reformen hinausreichte. Tausende Menschen wollten sich von kirchlicher Bevormundung lösen und selbst über ihren Glauben entscheiden. Doch welche Ideen der Aufklärung beeinflussten Ronge? Und was ist von seinen Forderungen nach Glaubensfreiheit und gesellschaftlicher Veränderung geblieben?

Der von Renate Bauer herausgegebene Band „Es bewegt sich doch?“ untersucht die Verbindungen zwischen der europäischen Aufklärung und Johannes Ronges freireligiöser Bewegung sowie ihre Bedeutung für die Gegenwart.

Die Beiträge gehen auf eine Tagung zum 300. Geburtstag von Denis Diderot und zum 200. Geburtstag von Johannes Ronge im Jahr 2013 zurück. Sie beschäftigen sich mit Ronges Einsatz für religiöse Selbstbestimmung, Demokratie und gesellschaftliche Reformen. Weitere Themen sind seine Verbindungen zu Mannheim und Breslau sowie die Frage, welche seiner Ideen auch heute noch Anstöße für freies Denken geben können. Historische Dokumente, biografische Angaben und Abbildungen ergänzen die Beiträge.

Ein informativer Band für Leser, die sich für Johannes Ronge, die Geschichte der freireligiösen Bewegung, Aufklärung und den Kampf um Glaubensfreiheit interessieren.

Hier erhältlich: DFW-Heft 28