Verbale und nonverbale Kommunikation als Stimmungsbarometer?

Juli 16, 2025 | Blog | 0 Kommentare

von Silvana Uhlrich-Knoll | 16.07.2025

Viele Momente der Kommunikation haben in den letzten Wochen im DFW stattgefunden. Sei es auf der Tagung der Freien Akademie Ende Mai, sei es beim Unitariertag im Juni oder bei der Generalversammlung der Humanists International Anfang Juli in Luxemburg. Hier treffen sich viele, die sich vorher nicht kannten, die aber eines verbindet – sie engagieren sich für das Miteinander, für die Demokratie und die Gleichberechtigung aller Menschen auf unserer Erde.

Dennoch bedeutet dies nicht, sich immer einig zu sein. Menschen unterschiedlicher Couleur treffen hier das ein oder andere Mal aufeinander und tauschen sich über ein spezielles Thema aus. Sei es Philosophie oder Naturwissenschaft, sei es Politik oder Vereinsstruktur. Vielleicht wird im Sinne einer Debattenkultur miteinander diskutiert und kritisch gestritten, aber ganz ohne persönliche Zwietracht oder Argwohn zu streuen. In einem Gespräch mit fremden Menschen können wir vor allem neue Perspektiven und Sichtweisen kennenlernen. Wir können unsere Kommunikationsfähigkeiten verbessern, wir lernen, zuzuhören und uns wortgewandt auszudrücken.

Es ist eine tolle Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern und mehr über andere Kulturen, Meinungen und Lebensweisen zu erfahren, diese wertzuschätzen und zu akzeptieren. Ich würde mir wünschen, dass wir weitaus öfters diesen Versuch starten, uns mit fremden Menschen kommunikativ auseinanderzusetzen, als über sie negativ zu reden oder sie einem Stereotyp zuzuordnen.

Natürlich gibt es auch Herausforderungen, die durch Sprachbarrieren und unterschiedliche Gewohnheiten entstehen und zu Missverständnissen führen können. Wichtig ist es jedoch, sich auf das Gemeinsame zu konzentrieren. Solche Begegnungen fördern nicht nur das persönliche Wachstum, sondern tragen auch dazu bei, Vorurteile abzubauen und eine globalere, friedlichere Gemeinschaft zu schaffen.

Es tut gut, Teil der Vielfalt, Teil des großen bunten Treibens da draußen zu sein. Es tut gut, euch da draußen zu kennen, euch zu treffen und mit euch zu kommunizieren. Danke für jeden Austausch auf Augenhöhe.