2017-1 - Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V.

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2017-1

Berichte+Statements > 2017
Freireligiöse Gemeinde besucht Käthe Kollwitz in der Ausstellung „Ludwigshafener Passion“
Am  Mittwoch, den 29. März lädt die Gemeinde ein, um 17 Uhr diese  Ausstellung mit Skulpturen und Lithografien von Ernst Barlach, Käthe  Kollwitz und Holzschnitten von Rudolf Scharpf in der Friedenskirche,  Leuschnerstraße 56, zu besuchen. Besonderes Augenmerk der Freireligiösen  gilt dabei den Arbeiten von Käthe Kollwitz.
Käthe  Kollwitz‘ Großvater Julius Rupp war der Gründer der Freien Gemeinde in  Königsberg. Als Kind besuchte die Künstlerin den Religionsunterricht,  der von ihrem Vater in der Gemeinde geleitet wurde. Deren Anschauungen  prägten Käthe Kollwitz, wie aus ihren Erinnerungen und  Tagebuchaufzeichnungen deutlich wird, zutiefst. Mit ihrer Kunst  verarbeitete sie nicht zuletzt das erlebte Leiden Berliner  Arbeiterfamilien und auch ihr eigenes, den Tod ihres 1914 gefallenen  Sohnes.
Landessprecherin Renate Bauer wird einige Erläuterungen zu dieser große Künstlerin und ihrer Lebenshaltung abgeben.
Eingeladen sind alle Mitglieder und Interessierte.
Renate Bauer (Landessprecherin der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz)

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Toleranzfest am 20. April 2017 in Nauen
Das traditionelle Toleranzfest in der Stadt Nauen soll wieder am 20. April 2017 als Familienfest und als politische Kundgebung stattfinden. Etwa 30 Vereine, Organisationen, Kirche, Gewerkschaft, Parteien, Einrichtungen und Schulen werden sich wieder beteiligen. Das Motto wird sein: Für ein friedliches und buntes Nauen. Als Schirmherr wird der Bürgermeister Herr Detlef Fleischmann fungieren.
Anliegen ist es, für eine lebendige, fröhliche und tolerante Stadt Nauen, für Demokratie und Vielfalt und für ein friedliches und freies Miteinander aller in Nauen lebenden Menschen zu demonstrieren. Dabei geht es auch um eine angemessene Erinnerung an die Bombennacht am 20.4.1945 in Nauen und um Positionen  gegen die sog. Mahnwache der NPD-nahen und sog. Freien Kräfte an diesem Tag in Nauen.
Mit Lebensfreude und kultureller Vielfalt stellen wir uns gegen Gewalt, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Nauen ist eine Stadt mit Herz. Wir wenden uns gegen Hass und Gewalt und begrüßen auch Menschen, die zu uns geflüchtet sind.
Es wird vielfältige Angebote für Kinder und Familien geben. Darunter sind verschiedene kulturelle Aktivitäten und ein interkulturelles Suppenfest. Es gibt viele Möglichkeiten, sich miteinander zu unterhalten und zu feiern. Abends gibt es Musik für jung und alt. Wir freuen uns auf eine lebendige, fröhliche, nachdenkenswerte und friedliche Veranstaltung am 20. April! Für ein tolerantes und freies Miteinander!
Zum Ablauf: 14.00 bis 18.30 Uhr: am Anfang politische Kundgebung (auf der Bühne – es werden politische Statements erbeten), Familienfest mit Ständen, Kinderangeboten sowie Bühnenprogramm und interkulturellem Suppenfest. 19.00 bis 21.00 Uhr: politisches Bühnenprogramm mit Musik.
Wer Interesse am Toleranzfest hat, kann sich gern bei uns melden:

über Humanistischer Freidenkerbund, Karl-Thon-Str. 42, 14641 Nauen. Tel.: 03321-450746.
E-Mail: freidenker-havelland@web.de.

Wir würden uns freuen, wenn wieder die Nauenerinnen und Nauener und anderen Interessierten am 20. April aktiv mit dabei sind.

Dr. Volker Mueller
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Selbstbestimmt am Lebensende und im Krankheitsfall
HVD Bayern veröffentlicht Vorsorgemappe zur Patientenverfügung
Der HVD Bayern erweitert sein Service- und Beratungsangebot: Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Humanes  Sterben (DGHS) e. V. bietet der Verband ab Februar 2017 eine  Vorsorgemappe zur Patientenverfügung an. Kombiniert mit einem  entsprechenden Beratungsangebot steht der HVD Bayern seinen Mitgliedern so auch in schweren Stunden zur Seite.
Die neue Vorsorgemappe enthält unter anderem alle nötigen Formulare für eine Patientenverfügung. Sie erlauben es, individuelle Hinweise und  Behandlungswünsche aufzuzeichnen. Wer zum Beispiel in bestimmten  Situationen auf lebenserhaltende Maßnahmen oder spezielle diagnostische Verfahren verzichten möchte, kann dies in einer Patientenverfügung festhalten. Ebenfalls in der Mappe enthalten sind Formulare zu Pflege- und Vorsorgevollmachten, immer ergänzt um erläuternde Begleittexte und  Hinweisblätter. „Wir können unseren Mitgliedern damit ein gutes und maßgeschneidertes Angebot zur Vorsorge machen“, sagt Michael Bauer, Vorstand des HVD Bayern und gleichzeitig Landesbeauftragter für  Patientenverfügungen. „Außerdem freue ich mich, dass durch die neue  Kooperation mit der DGHS sozusagen wieder zusammenkommt, was einmal eng miteinander verbunden war.“ Denn konzipiert wurde die Vorsorgemappe in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS),  einer gemeinnützigen Organisation, die 1980 aus dem Umfeld des heutigen  HVD Bayern heraus gegründet wurde.
Zusätzlich zur rund 120 Seiten starken Vorsorgemappe bietet der HVD Bayern passende  Serviceleistungen rund um die Patientenverfügung an, so etwa  individuelle Beratungsgespräche oder die Beratung am Telefon oder via  E-Mail. Auf Wunsch kann der HVD Bayern Patientenverfügungen und Vollmachten beglaubigen und in der Zentrale für Patientenschutz der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben in Berlin hinterlegen. Für seine Mitglieder wird der HVD Bayern zudem gerne als Patientenanwalt tätig. Die Vorsorgemappe ist exklusiv für Mitglieder in der Landesgeschäftsstelle des HVD Bayern, Kinkelstr. 12 in 90482 Nürnberg erhältlich. Informationen zu Mappe und Patientenverfügung erhalten Sie außerdem telefonisch unter 0911/43 104-0 oder via E-Mail an pv@hvd-bayern.de.
Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Michael Bauer, Vorstand des HVD Bayern und Landesbeauftragter für Patientenverfügungen, 0911/43 104-0, bauer@hvd-bayern.de

Über den HVD Bayern
Der Humanistische Verband Deutschlands - Bayern ist eine überparteiliche Weltanschauungsgemeinschaft, die bereits 1848 gegründet wurde. Er ist als Interessenvertretung nicht-religiöser Menschen anerkannt und zählt in Bayern mehr als 2000 Mitglieder. Der HVD steht für eine Ethik des weltlichen Humanismus. Er ist Mitglied in der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU), die beratende Stimme in den Gremien der UNO, UNESCO und des Europarates hat. Der HVD begleitet Menschen durchs Leben mit Namensfeiern, weltlich-humanistischen Hochzeitssprechern, Jugendfeiern, medizinethischer Beratung und der Vermittlung von Bestattungssprechern und Trauerbegleitung. Seit mehr als zehn Jahren ist der HVD in der Sterbebegleitung tätig, er berät und  hilft beim Formulieren von Patientenverfügungen. Der HVD Bayern ist  Träger von derzeit 18 Kindertagesstätten in München, Nürnberg, Fürth, Regensburg und Erlangen und betreibt die private Humanistische Grundschule Fürth mit angeschlossenem Hort. Daneben engagiert er sich auch auf verschiedenen weiteren Feldern der Kinder- und Jugendarbeit. In  Nürnberg und Fürth hat der HVD Bayern einen festen Sitz im städtischen Kinder- und Jugendhilfeausschuss. Mit seiner Turm der Sinne gGmbH betreibt der HVD Bayern eine wissenschaftspädagogische Erlebnisausstellung zum Thema Sinne und Wahrnehmung. Er ist zudem Träger der Stiftung Weltlicher Humanismus und Veranstalter des Deutschen  Humanisten Tag 2017. Insgesamt beschäftigt der Verband rund 300  hauptamtliche Mitarbeiter/-innen.
Pressekontakt HVD Bayern: Frau Andrea Nehr M.A., Tel. 09 11/4 31 04 -22

Über die DGHS
Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit älteste und größte Patientenschutzorganisation in Deutschland. Sie versteht sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 als Bürgerrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens und des Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen. Ziel ihrer Arbeit ist, dass die unantastbare Würde des Menschen auch im Sterben gewahrt bleibt. Zur Website.

Wega Wetzel M.A. (Pressesprecherin) – Tel:  0 30/21 22 23 37-22 | Fax: 0 30/21 22 23 37-77
Internet: www.dghs.de | Facebook: facebook.com/DGHSde | Twitter: twitter.com/DGHSPresse

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